Frühjahrsputz bei den Finanzen – Strategie anpassen

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit, in der Haus und Garten gründlich auf Vordermann gebracht werden. Dies gilt aber auch bei den Finanzen

Frühjahrsputz und passgenaue Strategie bei Versicherungen und Geld

Frühjahrsputz beim Geld
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/Getty

(djd). Das Frühjahr ist traditionell die Zeit, in der Haus und Garten gründlich auf Vordermann gebracht werden. Dies gilt aber auch in Geldfragen: Der Frühling kann die beste Gelegenheit sein, die eigene Finanzsituation auf den Prüfstand zu stellen und dabei „auszumisten“. Wenn sich etwa Lebensumstände – sei es privat oder beruflich – geändert haben, lohnt es sich häufig, Versicherungen und Geldanlagen anzupassen. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten tun sich die meisten Verbraucher allerdings schwer, die für sie passenden Entscheidungen zu treffen. Darum ist es sinnvoll, einen Finanzexperten zu Rate zu ziehen.

Sparer sollten vor allem überlegen, ob sie ihr Geld fast zinslos auf Spar- und Girokonten schlummern lassen wollen. Denn tatsächlich zeigt sich in der anhaltenden Niedrigzinsphase, dass die Deutschen beim Sparen eher Traditionalisten sind. „Umfragen bestätigen, dass noch immer sehr viele Sparer ihr Geld auf dem Sparbuch oder Girokonto angelegt haben, wo es kaum oder sogar keine Zinsen abwirft. Die Bundesbürger könnten auch in der aktuellen Lage mehr aus ihrem Geld machen, ohne dafür hohe Risiken eingehen zu müssen“, meinen etwa die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

Ordnung in den Finanzhaushalt bringen

Jeder Sparer hat andere Wünsche in Sachen Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit des Geldes.
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/orla connolly

Nicht nur die Prüfung der richtigen Spartaktik zahlt sich aus: Wenn sich in Beruf oder Familie etwas geändert hat, ist es auch Zeit für ein Update von Versicherungen. „Erst wenn die Grundrisiken etwa mit einer Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- oder einer Unfallversicherung abgesichert sind, kann es an die Finanzplanung gehen“, raten die DVAG-Finanzexperten. Dabei sollte jeder auf Basis seiner Ziele und Wünsche entscheiden, wie wichtig ihm etwa bei der Geldanlage die Faktoren Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit sind. Ein Vermögensberater erstellt auf dieser Grundlage einen individuellen Vorschlag für ein ganzheitliches Absicherungs- und Finanzkonzept.

Mit Investmentfonds Anlagechancen nutzen

Beim Sparen ist vor allem die richtige Mischung entscheidend. Für kurzfristig überraschende Ausgaben sollte Tagesgeld oder Geld auf dem Girokonto bereit stehen. Wer mit dem darüber hinaus verfügbaren Geld Vermögen aufbauen will, für den können Investmentfonds interessant sein. „Mit einem gut diversifizierten Depot teilt ein Anleger sein Geld breit und flexibel gestreut auf diverse Anlageklassen auf“, betonen die DVAG-Experten. Investiert werde zum Beispiel in Aktien, Anleihen, Währungen und Gold. Sollten in einer Anlageklasse die Kurse fallen, können die Verluste durch andere Bereiche, die sich positiv entwickeln, wettgemacht werden.

Riester: Der Staat hilft mit beim Frühjahrsputz

(djd). Ab 2018 gibt es beim Riestern mehr Geld vom Staat. Bei einem passgenauen privaten Altersvorsorgekonzept ist auch die fondsgebundene Riester-Rente eine Option. „Die staatliche Förderung in Form von Zulagen und eventuellen Steuerersparnissen sorgt für eine attraktive Gesamtrendite“, betonen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Riester-Vorsorgeprodukte seien speziell für Geringverdiener und Personen mit mehreren Kindern attraktiv. Das gilt noch mehr ab dem 1. Januar 2018: Denn ab dann steigt die Grundzulage von 154 auf 175 Euro, für jedes vor 2008 geborene Kind gibt es wie bisher 185 Euro, für einen seit 2008 zur Welt gekommenen Sprößling 300 Euro.

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