Steuerprogression frisst Ihr Einkommen

Steuerprogression und Inflation fressen Ihr Einkommen. Erstmals seit 2009 sinken erneut die Reallöhne. Die Verbraucherpreise sind offiziell um 1,5 Prozent gestiegen – die Gehälter durchschnittlich jedoch nur um 1,3 Prozent.

Einkommen gestiegen und trotzdem weniger Geld

Steuerprogression frisst EinkommenWenn die Verbraucherpreise offiziell um 1,5 Prozent gestiegen sind, die Gehälter dagegen durchschnittlich nur um 1,3 Prozent, so ist für jeden offensichtlich, dass das ein Minus von 0,2 Prozent ergibt.

Durchschnittliche Verbraucher können sich also aufgrund der Inflation von ihrem Verdienst 0,2 weniger leisten – denken sie. Stimmt – aber das ist noch nicht alles!

Denn wer mehr Gehalt bekommt, zahlt auch mehr Steuern: Durch die Gehaltserhöhung steigt auch der persönliche Steuersatz der Einkommensteuer – die Steuerprogression steigt. Selbst wenn die Gehaltserhöhung genau so hoch wie die Inflation wäre, ergibt das eine überproportional höhere Steuerlast.

Der Bund der Steuerzahler hat bekannt gegeben, dass allein durch die Steuerprogression in diesem Jahr 9,2 Milliarden Euro aus der Tasche der Steuerzahler zusätzlich in die Kasse des Staates fließen – und das ganz ohne offizielle Steuererhöhung! Bis 2017 kämen sogar 55,8 Milliarden Euro zusammen!

Seit langem und zumindest im Wahlkampf immer wieder wird deshalb darum gestritten, diese „kalte Progression“ durch regelmäßige Anpassung des Steuertarifs an die Kaufkraftentwicklung abzubauen. Auch eine automatische Anpassung durch Kopplung an die Preissteigerung wäre eine Lösung.

Doch was im Wahlkampf beliebt ist … ist heute kein Thema mehr.

Vor der Bundestagswahl 2013 wurde vor allem bei der CDU der Abbau der heimlichen Steuererhöhung immer ins Gespräch gebracht und oft im Wahlprogramm genannt. Die SPD schwieg offiziel dazu. Nach der Wahl verschwand das Thema Steuerprogression in der Versenkung. Im Koalitionsbetrag einigten sich die beiden Parteien darauf, bis 2017 keinerlei Änderungen bei der Einkommensteuer vorzunehmen. Aufgrund der prognostizierten  Mehrausgaben sei dafür kein finanzieller Spielraum.

Lösung: legal Steuerprogression senken

Die Lösung für Steuerzahler: Alle legalen Möglichkeiten nutzen um wenigstens persönlich Steuern zu sparen.

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