Die Ereignisse des 9. September 2001 zeigen: Wer Geld anlegt, bewegt sich in einem System, das von Widersprüchen durchzogen ist.
911 und ähnliche politische Risiken sind keine Randerscheinungen für Anleger
Die materielle Basis der Kriege: Eine langjährige Beobachtung von Karen Kwiatkowski
Ein neues Interview von kla.tv mit der 9/11-Zeugin aus dem Pentagon Karen Kwiatkowski (USAF Lt. Col. Ret.) beleuchtet einige Prozesse rund um die Ereignisse am 11. September 2001 in New York und Washington.
Das Interview mit Karen Kwiatkowski ist ein eindringliches Dokument. Es zeigt den Widerspruch zwischen der offiziellen Erzählung des Staates und ihrer Erfahrung während ihres Militärdienstes. Kwiatkowskis Bericht ist jedoch nicht nur eine persönliche Abrechnung, sondern verweist auf tiefere, strukturelle Mechanismen.
Der Militärisch-Industrielle Komplex – die Verflechtung von Militär, Rüstungsindustrie und Politik, vor der 1961 schon der scheidende US-Präsident Dwight D. Eisenhower warnte – ist eine materielle Struktur, die auf die permanente Reproduktion von Krieg ausgerichtet ist. Kriege sind nicht das Ergebnis individueller Böswilligkeit, sondern Resultat ökonomischer Verwertungslogik. Sie sichern Absatzmärkte, Rohstoffzugänge und geopolitische Hegemonie.
Kwiatkowskis Schilderungen der Ereignisse am 11. September und der darauffolgenden politischen Weichenstellungen lassen sich als Moment einer Entwicklung lesen: Der Zusammenbruch der Sowjetunion hinterließ eine Legitimationskrise für das US-Militär. Die Anschläge vom 11. September boten den Vorwand, die militärische Aufstellung zu rechtfertigen und auszubauen. Der „Krieg gegen den Terror“ wurde zur neuen Ideologie, die materielle Interessen verschleierte.
Für Anleger bedeutet dies: Politische Risiken sind keine Randerscheinungen, sondern Ausdruck der kapitalistischen Produktionsverhältnisse. Wer Geld anlegt, bewegt sich in einem System, das von Widersprüchen durchzogen ist. Ein kritisches Bewusstsein für diese Zusammenhänge ist keine Ideologie, sondern eine Voraussetzung für rationale Entscheidungen.
Karen Kwiatkowski schied 2003 aus dem Militärdienst aus. Ab Mitte der 80er Jahre arbeitete sie als Offizier – z. B. bei der NSA und später als Analystin im Pentagon. Dabei gewann sie nicht nur tiefe Einblicke in die Arbeitsweise dieser Institutionen. Seit 25 Jahren auf schreibt sie über Imperien und Krieg, über Außenpolitik und gelegentlich innenpolitische Themen auf lewrockwell.com. Vor ein paar Jahren begann sie auch auf Substack Beiträge zu veröffentlichen.
In diesem Interview mit kla.tv berichtet sie nun über ihre Erfahrungen im Dienst der NSA und des Pentagon sowie, wie sie als Augenzeugin die Ereignisse am 11. September 2001 im Pentagon erlebte und deren Folgen. Weit über 11. September hinaus werden an ihren Aussagen Prozesse sichtbar, die aufmerksamen Zuschauern recht aktuell vorkommen könnten.
Den Text zum Nachlesen finden Sie hier. Mehr von Karen Kwiatkowski auf Substack.
Indizien über Drahtzieher von 9/11
Die Aussagen von Karen Kwiatkowski bieten auch einen Vergleich zu einer kla.tv-Dokumentation aus dem Jahr 2023 zum gleichen Thema.
„Die Drahtzieher hinter 9/11“ ist ein eindringliches Dokument. Die Dokumentation enthält wissenschaftliche Untersuchungen, Augenzeugenberichte und Aussagen von Insidern, die die offizielle Regierungsversion der Ereignisse vom 11. September 2001 infrage stellen. Vorgelegte Indizien – vom Nachweis von Nanothermit in den Trümmern der Zwillingstürme über die Aussagen von Feuerwehrleuten und Hausmeistern bis hin zum senkrechten Einsturz von WTC 7 – sind nicht als isolierte Einzelfälle zu verstehen, sondern verweisen auf tiefere, strukturelle Mechanismen.
Die 9/11-Kommission und das NIST sind Strukturen, die die Interessen der herrschenden Klasse durchsetzen sollen. Die Dokumentation zeigt, wie der NIST-Bericht zustande kam: Augenzeugen wurden angehört. Ein NIST-Mitarbeiter bezeichnete die Untersuchung als gefälscht. Dies ist kein Betriebsunfall, sondern Ausdruck der Verwertungslogik des Kapitals: Kriege sichern Absatzmärkte, Rohstoffzugänge und geopolitische Hegemonie. Auch diese Dokumentation zeigt: Der „Krieg gegen den Terror“ wurde zur neuen Ideologie, die diese materiellen Interessen verschleierte.
Erneut bestätigt sich: Politische Risiken sind keine Randerscheinungen, sondern Ausdruck der kapitalistischen Produktionsverhältnisse. Wer Geld anlegt, bewegt sich in einem System, das von Widersprüchen durchzogen ist. Ein kritisches Bewusstsein für diese Zusammenhänge ist keine Ideologie, sondern eine Voraussetzung für rationale Entscheidungen.
Mit dieser Dokumentation deckte kla.tv im September 2023 bis dahin unbekannte, aber bemerkenswerte Fakten zu 9/11 auf. Indizien belasten Personenkreise, die bereits im Vorfeld von diesem Ereignis wissen konnten. Die Dokumentation beleuchtet Hintergründe, Verflechtungen und Machenschaften der US-Regierung dieser Zeit. Dazu gehört auch die dem vorgeblichen Täter Osama bin Laden zugewiesene Rolle:
Den Text zum Nachlesen finden Sie hier.
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