Bargeldloser Zahlungsverkehr erstrebenswert?

bargeldloser Zahlungsverkehr
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Bargeldloser Zahlungsverkehr – Banken und Kreditkartenanbieter werden bisher nicht müde, dafür zu werben. Was kommt auf uns zu?

Mehr bargeldloser Zahlungsverkehr seit „Corona“

Seit Beginn der Corona-Wahn-Pandemie zahlen immer mehr Bürger mit Kreditkarte und digital – rund ein Viertel mehr als vor der Krise will der Bankenverband per Umfrage ermittelt haben.

Norbert Häring, Wirtschaftsredakteur des „Handelsblatts“ und Buchautor verfolgt diese Entwicklung seit vielen Jahren kritisch:

„Wenn wir digital bezahlen, also nicht bar, dann hinterlassen wir immer eine Datenspur. Und all diese Datenspuren, die verlieren sich nicht irgendwo im Nichts, sondern die werden alle ausnahmslos gesammelt, und die Bank ist verpflichtet, diese Daten aufzubewahren, und zwar bis zehn Jahre nach Ende der Geschäftsbeziehung, also fast ewig.“(1)

„Dann ist unser Bankkonto, und die Daten, die davon da sind, praktisch ein Logbuch unseres ganzen Lebens. Wo auch in 20 Jahren noch, jemand reingucken kann und unser ganzes Leben liegt vor ihm. Er weiß dann, wo wir am 20.8.2005 waren und was wir da getan haben. Fast jede Stunde.“(2)

Ähnliche Befürchtungen teilt der Wirtschaftswissenschaftler und Buchautor Ulrich Horstmann:

„Das ermöglicht die komplette Lenkung. Die kann man ja auch sehr schön verpacken, dass man sagt: Na ja, wir wollen nicht, dass unsere Bürger Alkohol trinken. Rauchen sollen sie auch nicht mehr. Also werden wir einfach, da wir ein kollektives Verbot nicht aussprechen wollen, dem Bürger xy, dessen Daten wir ja haben, einfach aussperren davon.“(3)

Freiheit und Anonymität werden so nur noch Makulatur. Bargeld soll mit Macht abgeschafft, zumindest zurückgedrängt werden.

Bargeldloser Zahlungsverkehr trifft vor allem die Ärmsten

Die Versuche zur Abschaffung des Bargeldes sind nicht neu. Beispiele finden Sie auch auf dieser Webseite.

Dorothea Mohn vom Bundesverband der Verbraucherzentralen verdeutlicht:

„Richtig wird natürlich momentan nicht die kolossale Abschaffung des Bargeldes diskutiert, aber es gibt so Ansätze, an denen man sieht, in welche Richtung es gehen könnte. Es geht um die Abschaffung der ein bis zwei Cent Stücke oder um die Grenzen, bis zu der man anonym bezahlen können soll und so weiter sind. Es sind also alles Indizien, die in die Richtung gehen, dass das Bargeld geschwächt werden könnte.“(4)

Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins hat die EZB bereits im vergangenen Jahr beschlossen.

Eines der jüngsten Beispiele für die Folgen eines Teil-Bargeldverbotes ist Indien. Im Jahr 2016 kündigte der indische Regierungschef Modi an, dass schon vier Stunden später die beiden größten Geldscheine, 500 und 1.000 Rupien, nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet werden durften.

Norbert Häring zu den Folgen:

„Das bedeutete, dass 90 Prozent des Bargelds nicht mehr gültig war, sondern nur noch auf der Bank eingezahlt werden konnte. Und das in einem Land, wo 90 Prozent der Transaktionen bar laufen oder damals zumindest gelaufen sind und die Hälfte der Bevölkerung gar kein Konto hat. Das hat dann bedeutet, dass gerade alle, die dies am nötigsten hatten, so von der Hand in den Mund und von ihrer täglichen Arbeit im informellen Sektor leben – Rikschafahrer, Schuhputzer, kleine Händler, ein sehr, sehr großer Teil der Wirtschaft – konnte kein Geschäft mehr machen, weil es kein Geld mehr gab.“(5)

Wir sollten auch nicht vergessen:

Vom bargeldlosen Bezahlen profitieren direkt besonders Kreditkartenanbieter und die Anbieter mobiler Bezahlmöglichkeiten:

„Zwischen 0,2 und 0,3 Prozent des Umsatzes erhalten Kreditkartenanbieter bei jedem Bezahlvorgang vom Händler. Apple verlangt vom Verkäufer für seinen Bezahldienst Apple Pay 0,15 Prozent des Umsatzes.“(6)

Wer das wohl bezahlt?

Corona als Verstärker für Verzicht der Bürger auf Bargeldverkehr

Wenn wie eingangs vermerkt seit dem Ausbruch des Corona-Wahns digitale und Kartenzahlungen zugenommen haben, dann nicht unwesentlich auch wegen der Angst-Psychose auf allen Kanälen.

Dazu nochmals Dorothea Mohn vom Bundesverband der Verbraucherzentralen:

„Hier wurde mit Corona Angst gemacht und, und, und. Das hatte eine Zielrichtung. Für den Verbraucher liegen die Vorteile beim Bargeld … Für die Kartenanbieter liegt der Vorteil eher im unbaren Bezahlen. Und deswegen hat man die Corona-Angst hier ganz klar für eigene Zwecke genutzt.“(7)

Offensichtlich gelingt es jedoch nicht schnell genug, dieses bargeldlose System umzusetzen. Da bietet sich eine „Corona-Pandemie“ zusätzlich als starker Hebel für bargeldlosen Zahlungsverkehr und für Ausspionieren an: Gästelisten in Gaststätten, Reisebeschränkungen in In- und Ausland, Testpflicht und „Quarantäne“ für Reiserückkehrer, Testen, Testen, Testen … bis endlich genug „Infizierte“ für die nächste Aussperrung gefunden sind – oder doch bis endlich alle erfasst sind – auch ohne digitale Signatur á la Bill Gates.

(1 – 7) deutschlandfunk.de, 08.10.2020

Mein Geld geht niemand was an


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Deutsche-Bank-Studie: „Zeitalter der Unordnung“

Eine Deutsche-Bank-Studie sollte Politiker und den „Qualitätsmedien“ zu Denken geben. Auch viele Bürger wollen noch nicht wahrhaben, was einige Experten schon mehrfach verkündeten.

Deutsche-Bank-Studie: „Zeitalter der Unordnung“

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/FRA_Deutsche_Bank.jpg/320px-FRA_Deutsche_Bank.jpg
Quelle: wikipedia.de

Nach rund 40 Jahren mehr oder weniger steilem Wirtschaftswachstum wird von Tag zu Tag deutlicher: so geht es nicht weiter.

Zu dieser Auffassung kommt jetzt auch ein Team von fünf Analytikern der Deutschen Bank mit Jim Reid an der Spitze. Das klingt fasst wie ähnliche Auffassungen, deren Autoren aktuell oft als „Verschwörungstheoretiker“ hingestellt werden.

Dazu gehören beispielsweise die Gesprächspartner von Roland Tichy:  Max Otte und Markus Krall über den Weltsystemcrash (Otte) 2020. Oder auch Ernst Wolff.

Auch nach Auffassung des Deutsche-Bank-Teams gibt es nicht schlechthin nur eine „V-Kurve“ der Konjunktur als Folge der fast weltweit einheitlichen Corona-Politik. Vielmehr stehen wir am Rande einer radikalen Wende:

„Die Welt steht an der Schwelle zu einer neuen Ära, die zunächst von Unordnung geprägt sein wird, mit einer wahrscheinlichen Lockerung der Globalisierung.“

Das Jahr 2020 markiere den Beginn eines neuen Zyklusses. Dieser Zyklus sei davon geprägt, dass die Volkswirtschaften, Vermögenspreise, Politik und unserer allgemeinen Lebensweise sich radikal ändern werden. Nunmehr beginne ein „Zeitalter der Unordnung“. Doch wäre es falsch, den Auslöser dafür in der Corona-Pandemie zu suchen. Diese habe die Entwicklung beschleunigt, „aber nicht verursacht“.

Regierungen und Unternehmen werden versuchen, mit mit noch mehr Schulden gegenzusteuern.

Darüber hinaus werden geopolitische Spannungen zwischen den USA und China „das Zeitalter der Unordnung“ charakterisieren. Denn China werde seinen Weg zur Wiederherstellung seiner historischen Rolle als globale Wirtschaftsmacht fortsetzen und dabei seine eigenen Werte dem westlichen Liberalismus vorziehen.

„Daher winkt ein Zusammenprall der Kulturen und Interessen, vor allem, da China näher daran ist, die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden“,

heißt es in dem Bericht.

Ebenso könnte das Zeitalter der Unordnung – speziell die nächsten zehn Jahre – auch „ein Jahrzehnt sein, in dem Europa auf der Kippe steht“, heißt es in dem Bericht. Denn die Chancen für Europa, sich durchzuschlagen, sind gesunken.

Extrapolation der Entwicklung kann sich als größter Fehler erweisen

Nach Ansicht der Autoren bestimmen acht Themen „das Zeitalter der Unordnung:

  • Die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China und die Umkehrung der ungezügelten Globalisierung.
  • Ein entscheidendes Jahrzehnt für Europa.
  • Noch höhere Verschuldung und Helikoptergeld wird zum Mainstream.
  • Inflation oder Deflation?
  • Verschärfung der Ungleichheit, bevor es zu einer Gegenreaktion und Umkehrung kommt.
  • Die Kluft zwischen den Generationen vergrößert sich.
  • Die Klimadebatte wird zunehmen.
  • Technologische Revolution oder Blase?

Im Bericht bezeichnen die Autoren die aktuelle Situation als „zweite Ära der Globalisierung“ (1980-2020?). Diese Periode kennzeichnete

„das beste kombinierte Vermögenspreiswachstum aller Zeiten in der Geschichte, mit durchweg sehr starken Aktien- und Anleiherenditen. Es ist unwahrscheinlich, dass im Zeitalter der Unordnung eine solche Leistung aufrechterhalten werden kann, insbesondere in realen Werten“.

Geldvermögen (privat) 2020

Quelle: statista.de

Doch erkennbar geht diese stetige Wachstumsentwicklung dem Ende zu. Aus ihrer Analyse ziehen sie den Schluss:

„In den kommenden Jahren könnte die bloße Extrapolation vergangener Trends der größte Fehler sein, den man macht“.

Quelle: „The Age of Disorder – the new era for economics, politics and our way of life“, 09.09.2020


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Digitaler Finanzfaschismus – Chance mit Dorona-Pandemie

„Digitaler Finanzfaschismus“ – so charakterisiert Ernst Wolff das Ziel der einflussreichsten Kreise des Finanzkapitals, die den größten Teil der Weltbevölkerung enteignen.

Digitaler Finanzfaschismus – was soll das sein?

Eine Reihe von ausgewiesenen Finanzexperten warnen seit Monaten verstärkt. Wir steuern rasant auf eine außergewöhnliche und überaus bedrohliche Situation zu. Ernst Wolff hat sie in diesem Video für KenFM kurz und klar zusammengefasst:

Wir sind schon tief in der schärfsten Rezession der Neuzeit. Die Finanzmärkten tanzen auf dem Vulkan. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch erscheint, ist der Vorbote einer für uns alle höchst gefährlichen Entwicklung.

Vor 12 Jahren, in der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2007/08, wurden Hunderte Milliarden Dollar, Euro und andere Währungen in das Finanzsystem gepumpt. Anschließend wurden weltweit mehr als 700 Mal die Zinsen gesenkt.

Statt die Realwirtschaft vor den Finanzspekulationen zu retten, wurden die größten Spekulanten gerettet. In diesem Jahr würgten die Regierungen nun gar mit einem Lockdown erstmals überhaupt rund um den Globus die Wirtschaft fast komplett ab.

Diesen bewusst herbeigeführten Absturz haben die Zentralbanken erneut zum Anlass genommen, um die bis dahin größten Summen aller Zeiten ins globale Finanzsystem zu pumpen.

Die Folgen?

Einerseits:

  • Apple ist seit Anfang September 2020 der erste Konzern der Welt, dessen Börsenwert über 2 Billionen Dollar liegt. Von der Gründung 1976 vergingen 42 Jahre, bis Apple die 1-Billion-Marke erreichte. Für die zweite Billion brauchte der Konzern nur zwei Jahre.
  • Elon Musk hat es so schnell wie noch nie ein anderer Mensch auf der Welt geschafft, ein Vermögen von 100 Milliarden Dollar anzuhäufen.
  • Jeff Bezos, Amazon-Gründer, ist seit einigen Tagen der erste Mensch mit mehr als 200 Milliarden Dollar Vermögen.
  • Jeder fünfte Dollar, der seit März von der FED „geschöpft“ wurde, wanderte in die Tasche US-amerikanischer Milliardäre – das Vermögen der 12 reichsten von ihnen beträgt seit Mitte August 2020 mehr als 1 Billion Dollar.
Quelle: statista.de

Und was erwartet uns andererseits?

Schauen Sie sich das Video oben an, prüfen Sie die Fakten und ziehen Sie Ihre Schlüsse.

Falls Sie denken, dass nur Ernst Wolff diese Gefahr sieht, vergleichen Sie mit:

Covid-19 – Wie sichere ich mein Geld?

Oder informieren Sie sich mal hier:

Neben den unlängst erschienenen Büchern von Max Otte, Marc Friedrich und Matthias Weik ein Sammelband, der schon vor mehr als 10 Jahren erschien:

Die Beiträge lassen erkennen, dass die existenzgefährdende Finanzmarktentwicklung nicht erst in den letzten Monaten und schon gar nicht infolge der „Corona-Pandemie“ begonnen hat.

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BlackRock – oder wer beherrscht das kapitalistische System

BlackRock heißt die 1988 von Larry Fink gegründete weltweit größte Vermögensverwaltung. Ohne BlackRock kann selbst die FED heute keine wesentliche Entscheidung mehr treffen.

BlackRock – die unheimliche Macht

Unter dem Titel „BlackRock – Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns“ strahlte ARTE am 02.04.2020 eine Dokumentation aus.

BlackRock soll heute mehr als 7,4 Billionen Dollar Kundengelder verwalten. Damit bewegt der Konzern mehr Geld als irgendein anderer Finanzkonzern.

„Der Fonds hält Aktienpakete und Beteiligungen an 18.000 Firmen, darunter alle großen Player an den Finanzmärkten, und kann sämtliche Märkte der Erde auf Grund dieser Beteiligungen entscheidend beeinflussen.“ (kenfm.de, 18.05.2020)

Doch weit über das Geldvermögen verfügt BlackRock über ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Damit stellt es sämtliche Zentralbanken der Welt in den Schatten:

„Aladdin, ein System aus mehreren tausend Großrechnern, das insgesamt etwa 30.000 Investmentportfolios im Gesamtwert von 15 Billionen US-Dollar betreut und zu dessen Kunden unter anderen die Deutsche Bank mit einem Anlagevermögen von etwa 900 Milliarden Euro zählt. Aladdin enthält die größte jemals gesammelte und analysierte Menge an finanziellen Insider-Informationen und kann zum Beispiel die Auswirkungen von Pandemien auf einzelne Portfolios simulieren.“ (ebd.)

Geldanleger können sich dieser Macht an den Finanzmärkten kaum entziehen. Sie sollten jedoch die Spekulationen dieses Monopols in ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen. Wer nicht spekulieren, sondern sinnvoll investieren will, wählt Alternativen:

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Covid-19 – Wie sichere ich mein Geld?

Covid-19 ist keinesfalls nur ein medizinisches Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches – mit drastischen Folgen für die eigene finanzielle Sicherheit.

Roland Tichy diskutiert mit Max Otte und Markus Krall über den Weltsystemcrash (Otte) 2020: Was passiert jetzt mit unserem Geld, wie kann man sich schützen? Und wie schützen sich die Bürger vor der zunehmend übergriffigen Politik?

Die Bundesbank, der Internationale Währungsfonds und viele Finanzexperten gehen inzwischen von einer Rezession infolge der Covid-19-Panik aus.

An allen wichtigen Aktienmärkten weltweit sind seit Mitte Februar die Kurze kräftig eingebrochen. Der deutsche Aktienindex DAX hat den schnellsten Kurssturz seiner 32-jährigen Geschichte hinter sich.

Der weltweite Index MSCI World ist ebenso abgestürzt.

Die kurzfristigen staatlichen Hilfsprogramme zur Begrenzung der Zahlungsausfälle führen zu einer Geldflutung, die nicht durch Waren gedeckt ist. Denn die Warenproduktion steht weitgehend still.

Mehr Geld im Verhältnis zu weniger Waren – das ist Geldentwertung in Reinstkultur. Wo soll das hinführen?

  • Welche Folgen hat diese Krise für Ihre Ersparnisse?
  • Wie sicher ist Ihr Geld bei Banken, bei Ihren Aktien und anderen Wertpapieren?
  • Was wird mit Ihrer Altersversorgung?

Fragen über Fragen, über die Max Otte und Markus Krall aus ihrer Sicht diskutieren.

Sie müssen entscheiden, was Sie jetzt tun, spätestens jetzt!

Übrigens kennen Sie diese 5 „Geheimtipps“? Wenn nicht, dann klicken!

Covid-19 - Geheimtipps

 

 

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Corona-Pandemie oder Finanzcrash?

Corona-Pandemie – Ein Gespräch mit Ernst Wolff und Alex Quint zu den Hintergründen und Ihrer finanziellen Sicherheit (am 20.03.2020 aufgenommen – 1.051.588 Aufrufe am 24.03.2020 19:20):

Derzeit ist der Corona-Virus Gesprächsthema Nr. 1. Politiker wissen heute nicht, was sie morgen tun und haben morgen vergessen, was sie heute gepredigt haben.

In den offiziellen Medien werden 24 Stunden am Tag sozusagen in Endlosschleife die Parolen wiederholt, wie gefährlich die Corona-Pandemie sei. Nicht Transparenz steht im Zentrum der Information, sondern Desinformation und Panikmache.

Was tatsächlich im Hintergrund abläuft soll keiner mitbekommen.

Das gesellschaftliche Leben wird grundgesetzwidrig blockiert, wie noch nie in diesem Land.

Jeder sollte sich fragen:

  • Warum das alles?
  • Ist dieses Corona-Virus wirklich so gefährlich?
  • Oder wird es nur als Instrument zur Stilllegung des ohnehin angeschlagenen Finanzsystems genutzt?

 Was können Sie tun? Klicken Sie hier:

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Betriebliche Altersvorsorge senkt Steuern

Betriebliche Altersvorsorge nützt Beschäftigen und Unternehmen. Runter mit der Steuerlast

Betriebliche Altersvorsorge senkt Steuern

(djd). Die betriebliche Altersvorsorge bietet den großen Vorteil, dass die Last der Steuern und Sozialabgaben für Beschäftigte und Unternehmen reduziert wird. Das funktioniert so gut, weil Arbeiter und Angestellte die Beiträge vom Bruttolohn zahlen. Je geringer der Bruttolohn, desto weniger Abgaben sind zu leisten. Ein Vorteil, der beide Seiten finanziell entlastet.

Niedrigerer Steuersatz

Mehr Rente durch betriebliche Altersvorsorge
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/thx

Wer diese Möglichkeit nutzt, kann steuer- und sozialversicherungsfreie Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Gesetzlichen Rentenversicherung (West) geltend machen. Bei einer Direktversicherung kommen zusätzliche steuerfreie Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze pro Jahr hinzu.

Dazu gibt es weitere Informationen auf www.nuernberger.de. Zwar müssen die Rentner die Leistungen aus diesem Vorsorgebaustein später versteuern. Doch dann wird ihr Einkommen in den meisten Fällen deutlich geringer sein als zu den Zeiten, in denen sie noch arbeiteten. Das wiederum senkt den Steuersatz und damit auch insgesamt die Steuerlast.

Klassisch oder fondsgebunden

betriebliche Rente optimieren
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty

Grundsätzlich ist die betriebliche Altersversorgung – kurz bAV – an den Betrieb gebunden. „Das bedeutet, dass der Arbeitgeber der Vertragspartner der Versicherung ist und darüber entscheidet, in welcher Form diese Vorsorge am besten zum Unternehmen passt“, erklärt Daniel Pazanin von der Nürnberger, die bei den bAV-Awards von AssCompact seit Jahren von unabhängigen Vermittlern ausgezeichnet wird.

Wer die bAV nutzen will, kann man sich zwischen einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung entscheiden. Für die Versicherten ist darüber hinaus wichtig, dass sie zwischen einer lebenslangen Rente oder einer Kapitalauszahlung wählen können.

Weihnachtsgeld in die Rente investieren

Mit Beiträgen aus Sonderzahlungen wie dem Weihnachtsgeld oder aus Gehaltserhöhungen finanzieren Beschäftigte die bAV, ohne das monatliche Einkommen zu schmälern. So bleibt Ihr Nettolohn gleich, obwohl sie Steuern und Sozialversicherungen sparen und für das Alter vorsorgen.

Fazit

(djd). Mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können Arbeitnehmer Geld fürs Alter zurücklegen und zugleich ihre monatliche Belastung durch Steuern und Sozialabgaben reduzieren. Auch die „Arbeitgeberanteile“ sinken dadurch, was die bAV für beide Seiten interessant macht.

Grundsätzlich entscheidet der „Arbeitgeber“ über die Form dieser Vorsorge, die von der Nürnberger als klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung angeboten wird. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.nuernberger.de. Auch das Weihnachtsgeld kann in die Rente fließen. So behalten sie das monatliche Einkommen in voller Höhe, sparen zudem Steuern und Sozialversicherungen.

* * *

Mehr Tipps im 10-Minuten-Audio:

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Frauen mögen Riester – was ist daran so gut?

Frauen mögen Riester – das lässt sich aus dem Anteil der abgeschlossenen Verträge folgern. Bei dieser Form der Altersvorsorge ist der weibliche Anteil hoch.

Frauen mögen Riester

(djd). Die Geburt eines Kindes ändert das Leben beider Eltern signifikant. Noch immer sind es jedoch die Frauen, die größtenteils danach auf Einkommen verzichten, um mehr Zeit für den Nachwuchs zu haben. Später dann sind es ebenfalls vor allem Frauen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Frauen arbeiten aus all diesen Gründen überdurchschnittlich oft in Teilzeit oder in Mini-Jobs. Ganz unabhängig davon sind viele Frauen in Berufen mit einem geringeren Durchschnittseinkommen tätig.

Die existenzielle Folge im Alter: Das Renteneinkommen von Frauen über alle Vorsorgeformen hinweg – gesetzlich, betrieblich und privat – beträgt Studien zufolge weniger als 50 Prozent von dem der Männer. Zusätzliche private Altersvorsorge ist daher für Frauen besonders wichtig, um finanzielle Lücken im Alter zu schließen.

Zuschuss für Kinder als besonderer Anreiz

Die Frauen, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern, setzen laut Allianz überdurchschnittlich häufig auf die Riester-Rente als wichtigen Baustein. Viele Paare gleichen bewusst Einkommensunterschiede aus, indem derjenige, der weniger verdient, den vollen Kinderzuschlag erhält.

Beim Angebot der Allianz etwa liegt der Anteil der Frauen bei knapp 57 Prozent. Und Geringverdienerinnen müssen nur fünf Euro im Monat investieren, um die jährliche Grundzulage von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind zu erhalten. Die 300 Euro gelten für Kinder, die ab 2008 geboren sind. Das Geld, das durch die Riester-Rente zusätzlich im Alter zur Verfügung steht, kann einen wichtigen Unterschied im Lebensstandard ausmachen.

Riester-Rechner im Internet

Ein sogenannter Riester-Rechner, man findet ihn beispielsweise unter www.allianz.de, zeigt mit wenigen Klicks, wie hoch die Riester-Zulagen und gegebenenfalls die entsprechenden Steuervorteile ausfallen. Neben der individuellen Riester-Förderung lässt sich dort auch die Höhe der lebenslangen monatlichen Riester-Rente ermitteln und das passende Vorsorgekonzept auswählen. Die eingegebenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt.

Riestervorteil genau kalkulieren

(djd). Noch immer sind es vor allem Frauen, die nach der Geburt eines Kindes auf Einkommen verzichten, um Zeit für den Nachwuchs zu haben. Danach folgen oft Teilzeit- oder Mini-Jobs. Die Folge im Alter: Das Renten­einkommen von Frauen beträgt weniger als 50 Prozent von dem der Männer. Die Frauen, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern, setzen laut Allianz überdurchschnittlich häufig auf die Riester-Rente als wichtigen Baustein.

Viele Paare gleichen bewusst Einkommensunterschiede aus, indem derjenige, der weniger verdient, den vollen Kinderzuschlag erhält. Beim Angebot der Allianz liegt der Anteil der Frauen bei knapp 57 Prozent. Geringverdienerinnen müssen nur fünf Euro im Monat investieren, um die jährliche Grundzulage von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind zu erhalten.

Hier noch weitere Tipps:

Siehe auch: Mit 150 Jahren, da hört das Leben auf…

 

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[Neu] „Der größte Crash aller Zeiten…“

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„Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können“ heißt der Ende Oktober 2019 erschienene fünfter Bestseller von Matthias Weik und Marc Friedrich.

„Der größte Crash aller Zeiten…“

Matthias Weik und Marc Friedrich sind mehrfache Bestsellerautoren, wenn es im Finanzpolitik und die Finanzmarktentwicklung im letzten Jahrzehnt geht. Ende Oktober 2019 erschien nunmehr der fünfte Bestseller des Autorenduos: „Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können“.

Das Buch schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Die Autoren belegen einen seit 2008 anhaltenden historischen Vertrauensverlust in die Finanzwelt, in die Politik, in die Medien und in das bestehende Geldsystem. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Die „Mittelschicht“ wird zunehmend aufgerieben. All das sorgt für sozialen Sprengstoff – nicht nur in Südamerika, Frankreich oder Hongkong. Demgegenüber halten die sogenannten „Eliten“ in Politik und Wirtschaft den Status mit Zähnen und Klauen fest.

Weik und Friedrich behaupten: Es ist nicht fünf vor, sondern zehn nach zwölf.

Die Pressestimmen dazu sind recht einheitlich.

„Einen neuen Hit haben die beiden Finanzexperten Friedrich und Weik gelandet, für sie geht es mit [Der] größte Crash aller Zeiten sofort an die Spitze der Sachbuchcharts.“ Börsenblatt, 06.11.2019

„Mit vielen Profitipps, Fehlerwarnungen und Empfehlungen zu Investitionen und einem Überblick-Check klassischer und neuer Anlagen. Ein gewinnbringendes Rettungspaket!“ bücher menschen, 05.2019

Gabor Steingart verglich in seinem Moning Briefing am 18.11.2019 die Aussagen mit denen zweier Minister und kommentierte:

„Wenn Schönfärberei strafbar wäre, müssten Finanz- und Wirtschaftsminister noch heute in Untersuchungshaft.“

Was macht die Autoren so sicher?

Die beiden Autoren liefern topaktuelle und messerscharfe Analysen. Sie sparen nicht mit  fundierter Kritik an der „Alternativlosigkeit“ in Wirtschaft und Politik und bieten auch radikale Lösungsvorschläge.

Marc Friedrich und Matthias Weik zeigen, welche Zumutungen Bürger, Steuerzahler, Sparer, Anleger und Eigentümer in naher Zukunft erwarten. Denn dass diesseits und jenseits des Atlantiks die toten Pferde weitergeritten werden, scheint beschlossene Sache.

In einem Kurzinterview zu ihrem Buch auf der Amazon-Seite heißt es auf die Frage:

„Die Kernaussage in Ihrem neuesten Werk lautet ‚Der größte Crash aller Zeiten‘. Was macht Sie da so sicher?

Die Fakten. Die volkswirtschaftlichen Eckdaten in Europa und Übersee sind desaströs. Es wird immer deutlicher, dass die Rettungspolitik der Notenbanken versagt. Die Notenbanken versuchen krampfhaft, mit unendlich viel billigem gedrucktem Geld den Crash in die Zukunft zu verschieben. Mittlerweile sind weltweit gigantische Schuldenberge entstanden. Fakt ist: Mit Gelddrucken lässt sich keine Krise nachhaltig lösen.

Ferner wird immer mehr ersichtlich, dass der Euro Europa trennt, anstatt es zu einen. Dennoch wird seitens der Politik um jeden Preis an dem zum Scheitern verurteilten Währungsexperiment Euro festgehalten. Während wir uns heute bereits über Null- und Negativzinsen aufregen, werden wir in Kürze mit wesentlich drastischeren Maßnahmen finanzieller Repression konfrontiert werden. Wir gehen von Negativzinsen von minus drei Prozent und mehr aus. Bevor das gesamte Finanzsystem kollabiert, werden die politischen Eliten alles unternehmen, um den Status quo solange wie möglich auf unsere Kosten zu erhalten.“

Warnung eines Lesers ebenfalls auf Amazon:

„Bevor man ins Bett geht, sollte man das Buch nicht lesen. Es sei denn man kann auch nach 20 Liter Kaffee noch schlafen. Das der Crash kommt ist klar, aber die Autoren machen es einem leicht, die wahren Ursachen zu verstehen. Das Buch gehört in der Kirche neben der Bibel platziert. Hier treffen sich Glauben und Wirklichkeit.“

Die Augen vor der Realität zu schließen, hilft garantiert nicht. Wer zu spät kommt…

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Finanzkrise 2019 – Stellenabbau bei Banken

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Finanzkrise 2019 – die Bundesbank weist Rezessionssorgen zurück. Dabei bauen gerade die Banken massiv Stellen ab. Und die Mitarbeiter?

Finanzkrise 2019 – Geldentwertung nimmt zu

Finanzkrise 2019Gelingt es der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Jahr eine Finanzkrise 2019 zu verhindern? Schließlich sollte und wollte sie die Geldwertstabilität in Europa garantieren. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Seit Jahren verfolgt die EZB eine Niedrig-Zinspolitik, die sogar noch in eine Negativ-Zinspolitik gedrückt wurde. Die Geschäftsbanken versuchen dem gegenzusteuern, indem sie zunehmend den Sparern in die Taschen greifen. Zur „normalen“ Inflation belasten Gebühren und Strafzinsen der Hausbank die Bürger.

Für 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto berechnen beispielsweise die Sparda-Bank Berlin, die Raiffeisenbank Gmund und andere derzeit minus 0,4 Prozent Zinsen. Damit verlieren Sparer in zehn Jahren schon nominal knapp 4000 Euro.

Vor 10 Jahren konten Sie auf Guthaben noch Zinsen um 4,5 Prozent bekommen. Das bedeutete bei einer Spareinlage von 100.000 Euro für Sparer nach zehn Jahren rund 55.000 Euro zusätzlich auf dem Konto.

Die Strafzinspolitik wirkt für Sparer wie eine Quellensteuer, weil sie an der Quelle (direkt beim Finanzinstitut), erhoben wird.

Diese Politiker werden daran nichts ändern

Nun wollen sich Finanzminister Olaf Scholz und auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als „Sparerschützer“ profilieren. Sie drohen den Banken mit Verboten, die Geldaufbewahrungsgebühr der EZB an die Kunden weiterzugeben. Angenommen, das würde funktionieren, dann würden sie nach einer Untersuchung der Finanzaufsicht Bafin jede zehnte Bank in Deutschland in Schwierigkeiten bringen.

  • Etwa die Hälfte der Banken haben kühn bei ihren Ertragsprognosen für die kommenden fünf Jahre auf eine Zinswende gesetzt.
  • Mit dieser rosaroten Brille rechnen sie mit einer Steigerung ihrer Überschüsse um durchschnittlich 23 Prozent.
  • Bleibt die EZB bei ihrer Nullzinspolitik, so verschärft sich die Lage für die Banken. 42 Prozent von ihnen sind bereit, die Privatkunden stärker zu belasten, 33 Prozent würden auch die Geschäftskunden zur Kasse bitten.

Das sind Ergebnisse einer Befragung im Rahmen des Bankenstresstests.

Scholz und Söder prügeln den Sack, aber meinen den Esel. Und das ist die EZB mit Christine Lagarde, die beispielsweise gerade mit Unterstützung ihrer Steigbügelhalterin Angela Merkel an dieser Politik festhalten will.

Flucht der Banken in Stellenabbau

Wie wollen die Bankenvorstände und Aufsichtsräte dem Stress entkommen? – Ganz einfach: erst einmal Bauern opfern. Weiter Personalabbau ist angesagt:

Die Anzahl der angekündigten Entlassungen in den Banken steigt seit Jahresbeginn weltweit auf rund 58.200 Stellen. Rund 90 Prozent davon entfallen auf Europa, 4,8 % auf Noramerika, 4,3 % auf den Mittleren und Nahen Osten und knapp 1 % auf Asien.

Schon seit den frühen 90er-Jahren sinkt in Deutschland auch die Anzahl der Kreditinstitute. Von fast 4500 Instituten im Jahr 1991 sank sie auf heute etwa 1800, so Daten der Bundesbank.

Fazit: Im letzten Jahrzehnt konnten vor allem sogenannte „systemrelevante“ Banken auf Rettung vor dem Konkurs durch den Staat und die EZB-Geldpolitik rechnen. Doch wie lange geht das Konzept noch auf und was wird dann mit Ihrem Geld?

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