Flugzeugfonds – Geldanlage mit Rendite

Flugzeugfonds – Geldanlage mit Rendite – das war einmal. In den letzten Jahren drohten vor allem Verluste – ohne Ende?

Flugzeugfonds im Aufwind

Um das Jahr 2008 tauchten auf dem Markt der Geschlossenen Fonds vermehrt Flugzeugfonds auf. Diese Geldanlage erschien aus mehreren Gründen sehr lukrativ:

  • Die Luftfahtbranche befand sich im Aufwind und konnte auch in Krisenzeiten kräftige Wachstumsraten vorweisen, wie dieses Diagramm aus einem damaligen Verkaufsprospekt belegt.Flugverkehr Entwicklung
  • Als Vertragspartner für die Flugzeug-Leasingfonds operierten insbesondere weltweit führende Fluggesellschaften wie Singapore Airlines, Emirates, Air France KLM, Lufthansa und andere.
  • Langfristige Leasingverträge mit 10 Jahren Laufzeit und Verlängerungsoption boten Aussicht auf langfristig stabile Einnahmen.
  • Langstreckenflüge mit luxeriös ausgestatteten Flugzeugen wie dem A380 hatten zudem einen hohen Luxuswert.
  • Als Sahnehäubchen ermöglichte die anfänglich geringe Steuerbelastung Anlegern zudem weitgehend steuerfreie Einnahmen von 5 Prozent und mehr auf das eingezahlte Kapital.

Fluggesellschaften im Sturzflug

Bereits im Jahr 2019 deutete sich der Sinkflug der Fluggesellschaften an. Dies war überwiegend mit den Überkapazitäten und der dadurch verschärften Konkurrenz unter den Gesellschaften verbunden. 2019 sollte schließlich zur „Rekordpleite in der Geschichte der Luftfahrt“ führen:

„Dieses Jahr stand für viele Fluggesellschaften unter keinem guten Stern. Binnen kurzer Zeit mussten zahlreiche Airlines ihren Betrieb einstellen. Insgesamt zählt die Luftfahrt 23 größere Pleiten von Fluggesellschaften weltweit.“ (flüge.de, 31.12.2019)

In 2020 gelang dann zahlreichen Gesellschaften nicht einmal mehr eine Notlandung. Insbesondere infolge der weltweiten Corona-Pandemie brach plötzliche gerade der Passagierflugverkehr ein. Zahlreiche Fluggesellschaften stürtzten ab.

Die Luftfahrtgesellschaft Norwegian Air Shuttle ASA meldete Mitte November 2020 Insolvenz an. Allein im Jahr 2020 sind weltweit 42 Fluggesellschaften am Markt gescheitert. Das Beratungsunternehmens IBA Group schätzt, dass die Gesamtzahl bis März 2021 auf über 70 Airlines steigen könnte.

Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet für das laufende Jahr 2020 mit einem branchenweiten Verlust:

„Für das Jahr 2020 wird ein Nettoverlust von 118,5 Milliarden Dollar erwartet (tiefer als die im Juni prognostizierten 84,3 Milliarden Dollar).
Für 2021 wird ein Nettoverlust von 38,7 Mrd. USD erwartet (tiefer als die im Juni prognostizierten 15,8 Mrd. USD). (iata.org, 24.11.2020)

Für die Geldanlage insbesondere auch in Sachwerten werden die Karten neu gemischt. Vor allem Sicherheit gewinnt im Zeitalter der Unordnung einen viel höheren Stellenwert als in „ruhigen“ Jahren.

Übrigens: Corona bringt Rangliste der größten Flughäfen durcheinander

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Bargeldlose Debitkarte in Australien – eine Wohlfahrtskarte?

Die bargeldlose Debitkarte als „Wohlfahrtskarte“ verkauft die australische Regierung ihren Bürgern. Doch wozu führt sie wirklich?

Wohlfahrtskarte oder Instrument zur Enteignung?

Angeblich um vor allem die ärmeren Bürger vor Suchtgefahren zu schützen, testet Australiens Regierung seit 2016 ein bargeldloses Zahlungsprogramm. In mehreren Landesteilen erhalten Arbeitslose 80 % ihrer Gelder auf eine Kreditkarte überwiesen. Mit dieser bargeldlosen Debitkarte können sie jedoch weder Alkohol kaufen noch das Geld für Glücksspiele ausgeben.

Eine Studie zeigt jedoch, dass trotzdem Empfänger weiter Alkohol und Glücksspiel konsumierten. Wäre es viellent besser, gleich das Bargeld ganz abzuschaffen?

In einem kritisch-parodistischen Werbevideo für bzw. gegen das Programm fragt die Moderatorin:

„Hat ihr Partner ihnen den Zugang zu ihrem Geld abgeschnitten? Hat er Ihnen gesagt, es ist nur zu ihrem Besten, und dass Sie das Ihrem eigenen Verhalten zuzuschreiben haben. Wenn ja, dann sind sie vielleicht in einem Missbrauchs-Verhältnis … Außer natürlich, wir sind es, die Ihnen das antun, dann sind Sie in der Bargeldlosen Wohlfahrtskarte.“

Im Video sieht das superlustig aus. Doch das Video ist auch aus einem anderen Grund zu empfehlen: Wer will, erkennt, was auch uns „Normalbürger“ in der bargeldlosen Gesellschaft droht.

Hier zunächst eine Übersetzung – dann das Video anschauen!

„Wir stellen vor: die Bargeldlose Wohlfahrtskarte (Cashless Welfare Card), oder wie wir sie gerne nennen: Die Klassenkampfkarte (Class Warfare Card). Die Klassenkampfkarte, die bald landesweit ausgegeben wird, nimmt ihr meistes Geld in Quarantäne, damit Sie es nicht für Drogen, Alkohol oder Spielen ausgeben können. Sie wollen Sozialhilfe in Anspruch nehmen, also wollen wir, dass Sie sich wie ein Stück Scheiße fühlen. Ist es praktisch? Kein bisschen! Bargeld am Automaten, 0 Dollar. Taschengeld für die Kinder? Fehlanzeige. Einkaufen auf dem Markt? Geht nicht. Gebrauchte Kleider und Güter kaufen, auch nicht. Ihre Würde und Autonomie zu verlieren ist unbezahlbar. Das meiste werden sie nicht mehr kaufen können – für alles andere nutzen sie: Die Klassenkampfkarte! Ist sie wirksam? Nicht unserer eigenen Evaluation zufolge, die wenig Anzeichen fand, dass es Drogenmissbrauch oder Arbeitslosigkeit vermindert. Bei einem Versuch verursachte es sogar einen Anstieg der Kriminalität. Werden wir es dennoch tun? Natürlich. Denn wenn es uns darum ginge, Menschen zu helfen, wieder auf die Füße zu kommen, dann würden wir auf den Rat von Experten hören. Diese sagen, dass die Antwort darin liegt, mehr in psychische Gesundheitsdienste und gute Unterkünfte sowie Rehabilitation zu investieren. Stattdessen folgen wir dem Rat dieses Mienen-Milliardärs (Andrew Forrest), dessen neoliberaler Gedankenfurz das Programm inspiriert hat. Und so bezahlen wir jede Menge von Ihrem Steuer-Geld an Indue, für jede Person, die auf die Karte gesetzt wird (im Bild: 12.000 Dollar pro Person). Indue, das Unternehmen, dessen früherer Direktor zufällig der Präsident von diesen Schwachköpfen ist (Im Bild: “The Nationals” = National Party of Australia), die auf die landesweite Einführung der Karte gedrängt haben, was Indue noch mehr Geld bringen würde. Es ist alles Teil unseres Plans, Ihre Soziale Sicherung zu privatisieren. Damit auch an den Tränen der Armen noch Geld verdient werden kann. Alles auf einer Karte: Klassenkampfkarte! Wir stellen Sozialhilfeempfänger als Drogenabhängige dar, damit Sie sie für ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich machen können, anstatt eines Systems, das nicht genug Jobs produziert. Die Klassenkampfkarte! Autorisiert vom Ministerium für die graduelle Durchsetzung der bargeldlosen Gesellschaft.”

Die Videos stammen von „The Juice Media ( TJM )“. Das australische Film- und Medienunternehmen produziert seit dem Jahr 2008 zeitgenössische politische und soziale Satire. Im Internet veröffentlichen Sie Serien unter „Honest Government Ads“ und „Juice Rap News“. (Quelle: https://de.qaz.wiki/wiki/The_Juice_Media)

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Bargeldloser Zahlungsverkehr erstrebenswert?

bargeldloser Zahlungsverkehr
@crimson/Fotolia

Bargeldloser Zahlungsverkehr – Banken und Kreditkartenanbieter werden bisher nicht müde, dafür zu werben. Was kommt auf uns zu?

Mehr bargeldloser Zahlungsverkehr seit „Corona“

Seit Beginn der Corona-Wahn-Pandemie zahlen immer mehr Bürger mit Kreditkarte und digital – rund ein Viertel mehr als vor der Krise will der Bankenverband per Umfrage ermittelt haben.

Norbert Häring, Wirtschaftsredakteur des „Handelsblatts“ und Buchautor verfolgt diese Entwicklung seit vielen Jahren kritisch:

„Wenn wir digital bezahlen, also nicht bar, dann hinterlassen wir immer eine Datenspur. Und all diese Datenspuren, die verlieren sich nicht irgendwo im Nichts, sondern die werden alle ausnahmslos gesammelt, und die Bank ist verpflichtet, diese Daten aufzubewahren, und zwar bis zehn Jahre nach Ende der Geschäftsbeziehung, also fast ewig.“(1)

„Dann ist unser Bankkonto, und die Daten, die davon da sind, praktisch ein Logbuch unseres ganzen Lebens. Wo auch in 20 Jahren noch, jemand reingucken kann und unser ganzes Leben liegt vor ihm. Er weiß dann, wo wir am 20.8.2005 waren und was wir da getan haben. Fast jede Stunde.“(2)

Ähnliche Befürchtungen teilt der Wirtschaftswissenschaftler und Buchautor Ulrich Horstmann:

„Das ermöglicht die komplette Lenkung. Die kann man ja auch sehr schön verpacken, dass man sagt: Na ja, wir wollen nicht, dass unsere Bürger Alkohol trinken. Rauchen sollen sie auch nicht mehr. Also werden wir einfach, da wir ein kollektives Verbot nicht aussprechen wollen, dem Bürger xy, dessen Daten wir ja haben, einfach aussperren davon.“(3)

Freiheit und Anonymität werden so nur noch Makulatur. Bargeld soll mit Macht abgeschafft, zumindest zurückgedrängt werden.

Bargeldloser Zahlungsverkehr trifft vor allem die Ärmsten

Die Versuche zur Abschaffung des Bargeldes sind nicht neu. Beispiele finden Sie auch auf dieser Webseite.

Dorothea Mohn vom Bundesverband der Verbraucherzentralen verdeutlicht:

„Richtig wird natürlich momentan nicht die kolossale Abschaffung des Bargeldes diskutiert, aber es gibt so Ansätze, an denen man sieht, in welche Richtung es gehen könnte. Es geht um die Abschaffung der ein bis zwei Cent Stücke oder um die Grenzen, bis zu der man anonym bezahlen können soll und so weiter sind. Es sind also alles Indizien, die in die Richtung gehen, dass das Bargeld geschwächt werden könnte.“(4)

Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins hat die EZB bereits im vergangenen Jahr beschlossen.

Eines der jüngsten Beispiele für die Folgen eines Teil-Bargeldverbotes ist Indien. Im Jahr 2016 kündigte der indische Regierungschef Modi an, dass schon vier Stunden später die beiden größten Geldscheine, 500 und 1.000 Rupien, nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet werden durften.

Norbert Häring zu den Folgen:

„Das bedeutete, dass 90 Prozent des Bargelds nicht mehr gültig war, sondern nur noch auf der Bank eingezahlt werden konnte. Und das in einem Land, wo 90 Prozent der Transaktionen bar laufen oder damals zumindest gelaufen sind und die Hälfte der Bevölkerung gar kein Konto hat. Das hat dann bedeutet, dass gerade alle, die dies am nötigsten hatten, so von der Hand in den Mund und von ihrer täglichen Arbeit im informellen Sektor leben – Rikschafahrer, Schuhputzer, kleine Händler, ein sehr, sehr großer Teil der Wirtschaft – konnte kein Geschäft mehr machen, weil es kein Geld mehr gab.“(5)

Wir sollten auch nicht vergessen:

Vom bargeldlosen Bezahlen profitieren direkt besonders Kreditkartenanbieter und die Anbieter mobiler Bezahlmöglichkeiten:

„Zwischen 0,2 und 0,3 Prozent des Umsatzes erhalten Kreditkartenanbieter bei jedem Bezahlvorgang vom Händler. Apple verlangt vom Verkäufer für seinen Bezahldienst Apple Pay 0,15 Prozent des Umsatzes.“(6)

Wer das wohl bezahlt?

Corona als Verstärker für Verzicht der Bürger auf Bargeldverkehr

Wenn wie eingangs vermerkt seit dem Ausbruch des Corona-Wahns digitale und Kartenzahlungen zugenommen haben, dann nicht unwesentlich auch wegen der Angst-Psychose auf allen Kanälen.

Dazu nochmals Dorothea Mohn vom Bundesverband der Verbraucherzentralen:

„Hier wurde mit Corona Angst gemacht und, und, und. Das hatte eine Zielrichtung. Für den Verbraucher liegen die Vorteile beim Bargeld … Für die Kartenanbieter liegt der Vorteil eher im unbaren Bezahlen. Und deswegen hat man die Corona-Angst hier ganz klar für eigene Zwecke genutzt.“(7)

Offensichtlich gelingt es jedoch nicht schnell genug, dieses bargeldlose System umzusetzen. Da bietet sich eine „Corona-Pandemie“ zusätzlich als starker Hebel für bargeldlosen Zahlungsverkehr und für Ausspionieren an: Gästelisten in Gaststätten, Reisebeschränkungen in In- und Ausland, Testpflicht und „Quarantäne“ für Reiserückkehrer, Testen, Testen, Testen … bis endlich genug „Infizierte“ für die nächste Aussperrung gefunden sind – oder doch bis endlich alle erfasst sind – auch ohne digitale Signatur á la Bill Gates.

(1 – 7) deutschlandfunk.de, 08.10.2020

Mein Geld geht niemand was an


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Deutsche-Bank-Studie: „Zeitalter der Unordnung“

Eine Deutsche-Bank-Studie sollte Politiker und den „Qualitätsmedien“ zu Denken geben. Auch viele Bürger wollen noch nicht wahrhaben, was einige Experten schon mehrfach verkündeten.

Deutsche-Bank-Studie: „Zeitalter der Unordnung“

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/FRA_Deutsche_Bank.jpg/320px-FRA_Deutsche_Bank.jpg
Quelle: wikipedia.de

Nach rund 40 Jahren mehr oder weniger steilem Wirtschaftswachstum wird von Tag zu Tag deutlicher: so geht es nicht weiter.

Zu dieser Auffassung kommt jetzt auch ein Team von fünf Analytikern der Deutschen Bank mit Jim Reid an der Spitze. Das klingt fasst wie ähnliche Auffassungen, deren Autoren aktuell oft als „Verschwörungstheoretiker“ hingestellt werden.

Dazu gehören beispielsweise die Gesprächspartner von Roland Tichy:  Max Otte und Markus Krall über den Weltsystemcrash (Otte) 2020. Oder auch Ernst Wolff.

Auch nach Auffassung des Deutsche-Bank-Teams gibt es nicht schlechthin nur eine „V-Kurve“ der Konjunktur als Folge der fast weltweit einheitlichen Corona-Politik. Vielmehr stehen wir am Rande einer radikalen Wende:

„Die Welt steht an der Schwelle zu einer neuen Ära, die zunächst von Unordnung geprägt sein wird, mit einer wahrscheinlichen Lockerung der Globalisierung.“

Das Jahr 2020 markiere den Beginn eines neuen Zyklusses. Dieser Zyklus sei davon geprägt, dass die Volkswirtschaften, Vermögenspreise, Politik und unserer allgemeinen Lebensweise sich radikal ändern werden. Nunmehr beginne ein „Zeitalter der Unordnung“. Doch wäre es falsch, den Auslöser dafür in der Corona-Pandemie zu suchen. Diese habe die Entwicklung beschleunigt, „aber nicht verursacht“.

Regierungen und Unternehmen werden versuchen, mit mit noch mehr Schulden gegenzusteuern.

Darüber hinaus werden geopolitische Spannungen zwischen den USA und China „das Zeitalter der Unordnung“ charakterisieren. Denn China werde seinen Weg zur Wiederherstellung seiner historischen Rolle als globale Wirtschaftsmacht fortsetzen und dabei seine eigenen Werte dem westlichen Liberalismus vorziehen.

„Daher winkt ein Zusammenprall der Kulturen und Interessen, vor allem, da China näher daran ist, die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden“,

heißt es in dem Bericht.

Ebenso könnte das Zeitalter der Unordnung – speziell die nächsten zehn Jahre – auch „ein Jahrzehnt sein, in dem Europa auf der Kippe steht“, heißt es in dem Bericht. Denn die Chancen für Europa, sich durchzuschlagen, sind gesunken.

Extrapolation der Entwicklung kann sich als größter Fehler erweisen

Nach Ansicht der Autoren bestimmen acht Themen „das Zeitalter der Unordnung:

  • Die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China und die Umkehrung der ungezügelten Globalisierung.
  • Ein entscheidendes Jahrzehnt für Europa.
  • Noch höhere Verschuldung und Helikoptergeld wird zum Mainstream.
  • Inflation oder Deflation?
  • Verschärfung der Ungleichheit, bevor es zu einer Gegenreaktion und Umkehrung kommt.
  • Die Kluft zwischen den Generationen vergrößert sich.
  • Die Klimadebatte wird zunehmen.
  • Technologische Revolution oder Blase?

Im Bericht bezeichnen die Autoren die aktuelle Situation als „zweite Ära der Globalisierung“ (1980-2020?). Diese Periode kennzeichnete

„das beste kombinierte Vermögenspreiswachstum aller Zeiten in der Geschichte, mit durchweg sehr starken Aktien- und Anleiherenditen. Es ist unwahrscheinlich, dass im Zeitalter der Unordnung eine solche Leistung aufrechterhalten werden kann, insbesondere in realen Werten“.

Geldvermögen (privat) 2020

Quelle: statista.de

Doch erkennbar geht diese stetige Wachstumsentwicklung dem Ende zu. Aus ihrer Analyse ziehen sie den Schluss:

„In den kommenden Jahren könnte die bloße Extrapolation vergangener Trends der größte Fehler sein, den man macht“.

Quelle: „The Age of Disorder – the new era for economics, politics and our way of life“, 09.09.2020


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Digitaler Finanzfaschismus – Chance mit Dorona-Pandemie

„Digitaler Finanzfaschismus“ – so charakterisiert Ernst Wolff das Ziel der einflussreichsten Kreise des Finanzkapitals, die den größten Teil der Weltbevölkerung enteignen.

Digitaler Finanzfaschismus – was soll das sein?

Eine Reihe von ausgewiesenen Finanzexperten warnen seit Monaten verstärkt. Wir steuern rasant auf eine außergewöhnliche und überaus bedrohliche Situation zu. Ernst Wolff hat sie in diesem Video für KenFM kurz und klar zusammengefasst:

Wir sind schon tief in der schärfsten Rezession der Neuzeit. Die Finanzmärkten tanzen auf dem Vulkan. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch erscheint, ist der Vorbote einer für uns alle höchst gefährlichen Entwicklung.

Vor 12 Jahren, in der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2007/08, wurden Hunderte Milliarden Dollar, Euro und andere Währungen in das Finanzsystem gepumpt. Anschließend wurden weltweit mehr als 700 Mal die Zinsen gesenkt.

Statt die Realwirtschaft vor den Finanzspekulationen zu retten, wurden die größten Spekulanten gerettet. In diesem Jahr würgten die Regierungen nun gar mit einem Lockdown erstmals überhaupt rund um den Globus die Wirtschaft fast komplett ab.

Diesen bewusst herbeigeführten Absturz haben die Zentralbanken erneut zum Anlass genommen, um die bis dahin größten Summen aller Zeiten ins globale Finanzsystem zu pumpen.

Die Folgen?

Einerseits:

  • Apple ist seit Anfang September 2020 der erste Konzern der Welt, dessen Börsenwert über 2 Billionen Dollar liegt. Von der Gründung 1976 vergingen 42 Jahre, bis Apple die 1-Billion-Marke erreichte. Für die zweite Billion brauchte der Konzern nur zwei Jahre.
  • Elon Musk hat es so schnell wie noch nie ein anderer Mensch auf der Welt geschafft, ein Vermögen von 100 Milliarden Dollar anzuhäufen.
  • Jeff Bezos, Amazon-Gründer, ist seit einigen Tagen der erste Mensch mit mehr als 200 Milliarden Dollar Vermögen.
  • Jeder fünfte Dollar, der seit März von der FED „geschöpft“ wurde, wanderte in die Tasche US-amerikanischer Milliardäre – das Vermögen der 12 reichsten von ihnen beträgt seit Mitte August 2020 mehr als 1 Billion Dollar.
Quelle: statista.de

Und was erwartet uns andererseits?

Schauen Sie sich das Video oben an, prüfen Sie die Fakten und ziehen Sie Ihre Schlüsse.

Falls Sie denken, dass nur Ernst Wolff diese Gefahr sieht, vergleichen Sie mit:

Covid-19 – Wie sichere ich mein Geld?

Oder informieren Sie sich mal hier:

Neben den unlängst erschienenen Büchern von Max Otte, Marc Friedrich und Matthias Weik ein Sammelband, der schon vor mehr als 10 Jahren erschien:

Die Beiträge lassen erkennen, dass die existenzgefährdende Finanzmarktentwicklung nicht erst in den letzten Monaten und schon gar nicht infolge der „Corona-Pandemie“ begonnen hat.

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BlackRock – oder wer beherrscht das kapitalistische System

BlackRock heißt die 1988 von Larry Fink gegründete weltweit größte Vermögensverwaltung. Ohne BlackRock kann selbst die FED heute keine wesentliche Entscheidung mehr treffen.

BlackRock – die unheimliche Macht

Unter dem Titel „BlackRock – Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns“ strahlte ARTE am 02.04.2020 eine Dokumentation aus.

BlackRock soll heute mehr als 7,4 Billionen Dollar Kundengelder verwalten. Damit bewegt der Konzern mehr Geld als irgendein anderer Finanzkonzern.

„Der Fonds hält Aktienpakete und Beteiligungen an 18.000 Firmen, darunter alle großen Player an den Finanzmärkten, und kann sämtliche Märkte der Erde auf Grund dieser Beteiligungen entscheidend beeinflussen.“ (kenfm.de, 18.05.2020)

Doch weit über das Geldvermögen verfügt BlackRock über ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Damit stellt es sämtliche Zentralbanken der Welt in den Schatten:

„Aladdin, ein System aus mehreren tausend Großrechnern, das insgesamt etwa 30.000 Investmentportfolios im Gesamtwert von 15 Billionen US-Dollar betreut und zu dessen Kunden unter anderen die Deutsche Bank mit einem Anlagevermögen von etwa 900 Milliarden Euro zählt. Aladdin enthält die größte jemals gesammelte und analysierte Menge an finanziellen Insider-Informationen und kann zum Beispiel die Auswirkungen von Pandemien auf einzelne Portfolios simulieren.“ (ebd.)

Geldanleger können sich dieser Macht an den Finanzmärkten kaum entziehen. Sie sollten jedoch die Spekulationen dieses Monopols in ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen. Wer nicht spekulieren, sondern sinnvoll investieren will, wählt Alternativen:

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Covid-19 – Wie sichere ich mein Geld?

Covid-19 ist keinesfalls nur ein medizinisches Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches – mit drastischen Folgen für die eigene finanzielle Sicherheit.

Roland Tichy diskutiert mit Max Otte und Markus Krall über den Weltsystemcrash (Otte) 2020: Was passiert jetzt mit unserem Geld, wie kann man sich schützen? Und wie schützen sich die Bürger vor der zunehmend übergriffigen Politik?

Die Bundesbank, der Internationale Währungsfonds und viele Finanzexperten gehen inzwischen von einer Rezession infolge der Covid-19-Panik aus.

An allen wichtigen Aktienmärkten weltweit sind seit Mitte Februar die Kurze kräftig eingebrochen. Der deutsche Aktienindex DAX hat den schnellsten Kurssturz seiner 32-jährigen Geschichte hinter sich.

Der weltweite Index MSCI World ist ebenso abgestürzt.

Die kurzfristigen staatlichen Hilfsprogramme zur Begrenzung der Zahlungsausfälle führen zu einer Geldflutung, die nicht durch Waren gedeckt ist. Denn die Warenproduktion steht weitgehend still.

Mehr Geld im Verhältnis zu weniger Waren – das ist Geldentwertung in Reinstkultur. Wo soll das hinführen?

  • Welche Folgen hat diese Krise für Ihre Ersparnisse?
  • Wie sicher ist Ihr Geld bei Banken, bei Ihren Aktien und anderen Wertpapieren?
  • Was wird mit Ihrer Altersversorgung?

Fragen über Fragen, über die Max Otte und Markus Krall aus ihrer Sicht diskutieren.

Sie müssen entscheiden, was Sie jetzt tun, spätestens jetzt!

Übrigens kennen Sie diese 5 „Geheimtipps“? Wenn nicht, dann klicken!

Covid-19 - Geheimtipps

 

 

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Corona-Pandemie oder Finanzcrash?

Corona-Pandemie – Ein Gespräch mit Ernst Wolff und Alex Quint zu den Hintergründen und Ihrer finanziellen Sicherheit (am 20.03.2020 aufgenommen – 1.051.588 Aufrufe am 24.03.2020 19:20):

Derzeit ist der Corona-Virus Gesprächsthema Nr. 1. Politiker wissen heute nicht, was sie morgen tun und haben morgen vergessen, was sie heute gepredigt haben.

In den offiziellen Medien werden 24 Stunden am Tag sozusagen in Endlosschleife die Parolen wiederholt, wie gefährlich die Corona-Pandemie sei. Nicht Transparenz steht im Zentrum der Information, sondern Desinformation und Panikmache.

Was tatsächlich im Hintergrund abläuft soll keiner mitbekommen.

Das gesellschaftliche Leben wird grundgesetzwidrig blockiert, wie noch nie in diesem Land.

Jeder sollte sich fragen:

  • Warum das alles?
  • Ist dieses Corona-Virus wirklich so gefährlich?
  • Oder wird es nur als Instrument zur Stilllegung des ohnehin angeschlagenen Finanzsystems genutzt?

 Was können Sie tun? Klicken Sie hier:

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Betriebliche Altersvorsorge senkt Steuern

Betriebliche Altersvorsorge nützt Beschäftigen und Unternehmen. Runter mit der Steuerlast

Betriebliche Altersvorsorge senkt Steuern

(djd). Die betriebliche Altersvorsorge bietet den großen Vorteil, dass die Last der Steuern und Sozialabgaben für Beschäftigte und Unternehmen reduziert wird. Das funktioniert so gut, weil Arbeiter und Angestellte die Beiträge vom Bruttolohn zahlen. Je geringer der Bruttolohn, desto weniger Abgaben sind zu leisten. Ein Vorteil, der beide Seiten finanziell entlastet.

Niedrigerer Steuersatz

Mehr Rente durch betriebliche Altersvorsorge
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/thx

Wer diese Möglichkeit nutzt, kann steuer- und sozialversicherungsfreie Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Gesetzlichen Rentenversicherung (West) geltend machen. Bei einer Direktversicherung kommen zusätzliche steuerfreie Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze pro Jahr hinzu.

Dazu gibt es weitere Informationen auf www.nuernberger.de. Zwar müssen die Rentner die Leistungen aus diesem Vorsorgebaustein später versteuern. Doch dann wird ihr Einkommen in den meisten Fällen deutlich geringer sein als zu den Zeiten, in denen sie noch arbeiteten. Das wiederum senkt den Steuersatz und damit auch insgesamt die Steuerlast.

Klassisch oder fondsgebunden

betriebliche Rente optimieren
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty

Grundsätzlich ist die betriebliche Altersversorgung – kurz bAV – an den Betrieb gebunden. „Das bedeutet, dass der Arbeitgeber der Vertragspartner der Versicherung ist und darüber entscheidet, in welcher Form diese Vorsorge am besten zum Unternehmen passt“, erklärt Daniel Pazanin von der Nürnberger, die bei den bAV-Awards von AssCompact seit Jahren von unabhängigen Vermittlern ausgezeichnet wird.

Wer die bAV nutzen will, kann man sich zwischen einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung entscheiden. Für die Versicherten ist darüber hinaus wichtig, dass sie zwischen einer lebenslangen Rente oder einer Kapitalauszahlung wählen können.

Weihnachtsgeld in die Rente investieren

Mit Beiträgen aus Sonderzahlungen wie dem Weihnachtsgeld oder aus Gehaltserhöhungen finanzieren Beschäftigte die bAV, ohne das monatliche Einkommen zu schmälern. So bleibt Ihr Nettolohn gleich, obwohl sie Steuern und Sozialversicherungen sparen und für das Alter vorsorgen.

Fazit

(djd). Mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können Arbeitnehmer Geld fürs Alter zurücklegen und zugleich ihre monatliche Belastung durch Steuern und Sozialabgaben reduzieren. Auch die „Arbeitgeberanteile“ sinken dadurch, was die bAV für beide Seiten interessant macht.

Grundsätzlich entscheidet der „Arbeitgeber“ über die Form dieser Vorsorge, die von der Nürnberger als klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung angeboten wird. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.nuernberger.de. Auch das Weihnachtsgeld kann in die Rente fließen. So behalten sie das monatliche Einkommen in voller Höhe, sparen zudem Steuern und Sozialversicherungen.

* * *

Mehr Tipps im 10-Minuten-Audio:

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Frauen mögen Riester – was ist daran so gut?

Frauen mögen Riester – das lässt sich aus dem Anteil der abgeschlossenen Verträge folgern. Bei dieser Form der Altersvorsorge ist der weibliche Anteil hoch.

Frauen mögen Riester

(djd). Die Geburt eines Kindes ändert das Leben beider Eltern signifikant. Noch immer sind es jedoch die Frauen, die größtenteils danach auf Einkommen verzichten, um mehr Zeit für den Nachwuchs zu haben. Später dann sind es ebenfalls vor allem Frauen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Frauen arbeiten aus all diesen Gründen überdurchschnittlich oft in Teilzeit oder in Mini-Jobs. Ganz unabhängig davon sind viele Frauen in Berufen mit einem geringeren Durchschnittseinkommen tätig.

Die existenzielle Folge im Alter: Das Renteneinkommen von Frauen über alle Vorsorgeformen hinweg – gesetzlich, betrieblich und privat – beträgt Studien zufolge weniger als 50 Prozent von dem der Männer. Zusätzliche private Altersvorsorge ist daher für Frauen besonders wichtig, um finanzielle Lücken im Alter zu schließen.

Zuschuss für Kinder als besonderer Anreiz

Die Frauen, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern, setzen laut Allianz überdurchschnittlich häufig auf die Riester-Rente als wichtigen Baustein. Viele Paare gleichen bewusst Einkommensunterschiede aus, indem derjenige, der weniger verdient, den vollen Kinderzuschlag erhält.

Beim Angebot der Allianz etwa liegt der Anteil der Frauen bei knapp 57 Prozent. Und Geringverdienerinnen müssen nur fünf Euro im Monat investieren, um die jährliche Grundzulage von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind zu erhalten. Die 300 Euro gelten für Kinder, die ab 2008 geboren sind. Das Geld, das durch die Riester-Rente zusätzlich im Alter zur Verfügung steht, kann einen wichtigen Unterschied im Lebensstandard ausmachen.

Riester-Rechner im Internet

Ein sogenannter Riester-Rechner, man findet ihn beispielsweise unter www.allianz.de, zeigt mit wenigen Klicks, wie hoch die Riester-Zulagen und gegebenenfalls die entsprechenden Steuervorteile ausfallen. Neben der individuellen Riester-Förderung lässt sich dort auch die Höhe der lebenslangen monatlichen Riester-Rente ermitteln und das passende Vorsorgekonzept auswählen. Die eingegebenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt.

Riestervorteil genau kalkulieren

(djd). Noch immer sind es vor allem Frauen, die nach der Geburt eines Kindes auf Einkommen verzichten, um Zeit für den Nachwuchs zu haben. Danach folgen oft Teilzeit- oder Mini-Jobs. Die Folge im Alter: Das Renten­einkommen von Frauen beträgt weniger als 50 Prozent von dem der Männer. Die Frauen, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern, setzen laut Allianz überdurchschnittlich häufig auf die Riester-Rente als wichtigen Baustein.

Viele Paare gleichen bewusst Einkommensunterschiede aus, indem derjenige, der weniger verdient, den vollen Kinderzuschlag erhält. Beim Angebot der Allianz liegt der Anteil der Frauen bei knapp 57 Prozent. Geringverdienerinnen müssen nur fünf Euro im Monat investieren, um die jährliche Grundzulage von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind zu erhalten.

Hier noch weitere Tipps:

Siehe auch: Mit 150 Jahren, da hört das Leben auf…

 

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