Taschengeld – Auch über Geld kann man reden

Taschengeld, sparen, Geldgeschenke – es gibt viele Ansatzpunkte, um in der Familie über Geld zu reden. Das Thema Finanzen ist zwischen den Generationen längst nicht mehr tabu.

Über Taschengeld sollte man reden

Taschengeld - ab welchem Alter?
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/Getty

(djd). Das Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Während Kinder bei früheren Elterngenerationen häufig wenig bis gar nichts zu melden hatten, wird heute von vielen ein eher „demokratischer“ Erziehungsstil bevorzugt.

Dazu gehört auch, dass das Verhältnis enger und die Kommunikation zwischen den Generationen viel offener geworden ist. Aber wie ist es mit dem Thema Finanzen? Gilt hier noch immer das Motto „Über Geld spricht man nicht“? Und ab wann sollte man mit Kindern über Geld reden?

Im Kindesalter die Grundlagen für ein solides Finanzwissen legen

Eine repräsentative Kantar TNS-Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) beispielsweise zeigt, dass in Familien immer offener über das Thema Geld und Finanzen mit Kindern und Jugendlichen geredet wird. Dennoch war die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass die Kommunikation über Finanzthemen in den Familien noch weiter verstärkt werden sollte. Nicht nur das Finanzwissen der Kinder und Jugendlichen ist stark verbesserungswürdig.

Tatsächlich sollten Eltern bei ihren Kindern schon im Kindesalter die Grundlagen für ein solides Finanzwissen legen. „Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein – und ab dem ersten Taschengeld werden auch Kinder zu Konsumenten“, so die Finanzexperten der DVAG. Da sei es gut, Geld schon in frühen Jahren zum Familienthema zu machen, etwa in Sachen Taschengeld und beim Einkaufen. Wer als Teenager nicht mit Geld umgehen könne, werde sich auch im späteren Leben mit den wachsenden Anforderungen an die eigenen Finanzen schwertun. Der Umfrage zufolge sind Eltern und Kinder dabei aber auf einem guten Weg.

Bei 68 Prozent der unter 30-Jährigen wurde über Geld geredet
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

Bewusstsein für die eigene Absicherung fehlt häufig

Eine ganz neue Bedeutung erhält das Thema Finanzen, wenn man dann sein erstes eigenes Geld verdient oder ein Studium beginnt. „Mit dem neuen Lebensabschnitt kommt auch eine neue Verantwortung: Finanzen, Versicherung und Vorsorge“, so die Vermögensberater. Allerdings fehle vielen Menschen das Bewusstsein für die eigene Absicherung. Das gelte sowohl für die Vorsorge im Alter als auch für die richtigen Versicherungen für den Alltag. „Für einen besseren Durchblick im Dschungel der Anbieter und Versicherungen kann ein professioneller Berater eine große Hilfe sein“, raten die Fachleute. Vor allem aber sei auch jede Lebenssituation anders, Standardlösungen deshalb irgendwann nicht mehr optimal. Das grundsätzliche Bewusstsein für die Notwendigkeit der eigenen Absicherung und Vorsorge müsse aber jeder selbst mitbringen.

Jüngere orientieren sich stärker an ihren Eltern
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

(djd). Eine Kantar TNS-Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) zeigt, dass sich in Sachen Kommunikation zum Thema Finanzen einiges gebessert hat: In Familien wird immer offener über Geld mit Kindern und Jugendlichen geredet. Dies ist umso häufiger der Fall, je jünger die Befragten waren. Jedem zweiten der Befragten unter 30 Jahren wurde Finanzwissen vom Elternhaus aktiv vermittelt. Über Geldanlagen geredet wurde bei 68 Prozent der unter 30-Jährigen. Bei den älteren Jahrgängen ab 50 Jahren dagegen kann dies nur eine Minderheit von sich behaupten. Entsprechend orientieren sich jüngere Jahrgänge auch in Sachen Geld deutlich stärker am Verhalten ihrer Eltern, als dies bei früheren Generationen der Fall war.

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Passende Strategie der Best Ager für ihre Geldanlage

Best Ager brauchen eine passende Strategie für ihre Geldanlage, um das angesparte Geld zu mehren, zumindest aber zu erhalten – für ein sorgenfreies Leben.

Passende Strategie der Best Ager für ihre Geldanlage

Best Ager wollen oder müssen ihre Finanzen noch einmal neu ordnen
Foto: djd/Standard Life Versicherung/tetmc

(djd). Früher Babyboomer, heute Best Ager: Die meisten Menschen aus den geburtenstarken Jahrgängen des letzten Jahrhunderts haben inzwischen ihren 50. Geburtstag gefeiert. Wer sich jenseits dieser Marke befindet, will oder muss häufig auch seine Finanzen noch einmal neu ordnen. Denn die Best Ager haben zum einen meist beträchtliches Kapital – und bringen zum anderen, dank steigender Lebenserwartung, einen Anlagehorizont von häufig noch mehr als 30 Jahren mit sich. Ihnen geht es in der Regel nicht mehr um einen langfristigen Kapitalaufbau, sondern um eine kluge Geldanlage, mit der man das bislang angesparte Kapital mehren oder zumindest erhalten kann.

Zeithorizont zu lang für risikolose Anlagen

Drohende Lücke in ihrer Altersversorgung schließen
Foto: djd/Standard Life Versicherung/shapecharge

Wichtigstes Vorsorgeziel der Best Ager ist es, die drohende Lücke in der Altersversorgung zu schließen und den Lebensstandard im Alter zu halten: Die gesetzliche Rente und viele klassische Vorsorgeprodukte werden diesem Anspruch in Niedrigzinszeiten nicht mehr gerecht. „Deshalb sollten Best Ager chancenorientierte Anlageformen in Erwägung ziehen. Ein Anlagehorizont von etwa 30 Jahren ist zu lang, um das Geld nur risikolos und damit renditeschwach anzulegen. Denn damit riskiert man ein inflationsbedingtes Schrumpfen des angesparten Kapitals“, warnt Johanna Bröcker, Leiterin der Produktentwicklung bei Standard Life Deutschland. Dies würden auch viele 50-plus-Kunden als Gefahr erkennen und sich auch in der letzten Vorsorgephase für eine breit gestreute Kapitalanlage entscheiden. „Mischfonds, die breit gestreut anlegen und auch auf Aktien setzen, haben in der Vergangenheit eine gute Wertentwicklung erzielt – wir gehen davon aus, dass es auch künftig so bleiben wird“, so Bröcker.

Passende Angebote für jeden Risiko- und Anlagetypen

Das Risikobewusstsein und die maximal akzeptierte Schwankungsbreite eines Investments sei in der Gruppe der Best Ager sehr unterschiedlich ausgeprägt, so Bröcker: „Wichtig ist den 50-plus-Kunden Planbarkeit und eine Risikokontrolle, auf die sie sich verlassen können. Zusätzlich wünschen sie sich genug Flexibilität, was Zuzahlungen, Entnahmen oder auch die spätere steueroptimierte Vermögensübertragung an die Nachkommen angehe.“ Für jeden Risiko- und Anlagetypen gebe es heute passende Angebote: „Wir bieten Mischfonds in fünf Risikoprofilen an und damit sowohl für konservative also auch für chancenorientierte Kunden die passende Lösung.“ Die meisten Best Ager würden sich bei längeren Laufzeiten für ausgewogene, aktiv gemanagte Varianten entscheiden. „Ich würde auch zu einem ausgewogenen oder sogar zu einem chancenorientierten Portfolio raten, um Renditevorteile zu nutzen“, so Bröcker. Unter www.standardlife.de gibt es mehr Informationen.

Bei Bedarf Geld entnehmen oder aufstocken

(djd). Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung „ParkAllee“ von Standard Life beispielsweise legen Best Ager ihr Kapital renditeorientiert an. Sie profitieren von modernen Anlagekonzepten und bleiben dabei dennoch vollkommen flexibel – sie können bei Bedarf das Kapital aufstocken oder Geld entnehmen. Dank der sogenannten Quick-Cash-Option wird das Geld sogar innerhalb von 48 Stunden ausgezahlt. Das Einmalbeitragsprodukt für unterschiedliche Bedürfnisse wird als sogenannte Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht zudem günstig besteuert, und zwar sowohl bei einer Kapitalauszahlung als auch bei einer Rentenauszahlung. Mehr Informationen gibt es unter www.standardlife.de.

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Buchempfehlung: „Achtung! Bargeldverbot!“

[qrcode_hoerandl color=“000066″ bgcolor=“EEEEEE“ size=“100″ margin=“10″ align=“right“ class=“image“ alt=“QR-Code“]„Achtung! Bargeldverbot!“ – Ist das eine Verschwörungstheorie oder bittere Realität? Michael Brückner zeigt in dem 2015 erschienenen Buch, welche Gefahr uns wirklich droht.

Bargeldverbot – es geht um mehr als nur ums Geld

Bargeldrestriktionen sind keine düstere Zukunftsprognose, sondern werden seit Jahren immer mehr Wirklichkeit. In der EU werden konkrete Pläne entwickelt, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Wenn auch erst später – die Bürger werden dadurch zu wehrlosen, ferngesteuerten Verbrauchern.

Schauen Sie nicht bloß ins geografisch entfernte Indien. Schauen Sie in der EU nach Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland … was passiert dort mit dem Bargeld? Bereits heute gelten Höchstgrenzen für Barzahlung. In Schweden ist sogar die Benutzung öffentlicher Toiletten nur noch per Handyzahlung möglich. Versuchen Sie einmal, in Deutschland Ihre GEZ oder Steuern mit Bargeld zu begleichen.

Wer aber will Bargeld abschaffen?

Großkonzerne wie Google und Apple wollen mehr die Kundenkäufe überwachen und lenken. Kreditkartenorganisationen, Banken, Notenbanken wollen Kontrolle über die Konten. Regierungen begründen ihr Interesse gern mit „Terrobekämpfung“ und „Schließen von Steuerschlupflöchern“. Einige dieser Verfechter für das Bargeldverbot finden Sie  beispielsweise auf www.betterthancash.org.

Der Finanzjournalist Michael Brückner nennt die wahren Hintergründe und erläutert Ihnen die vier möglichen Szenarien zur Durchsetzung eines Bargeldverbots.

Viel Bürger unterschätzen die Gefahren des Bargeldverbots oder sehen nur Vorteile darin.

Doch lesen Sie in diesem „Thriller“, welche Folgen Bargeldrestriktionen für Sie ganz persönlich haben. Erfahren Sie jedoch auch, was Sie dagegen unternehmen können. Brückner geht auch auf mögliche Alternativen wie Bitcoins sowie andere Kryptowährungen und Regionalgeld ein.

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Frühjahrsputz bei den Finanzen – Strategie anpassen

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit, in der Haus und Garten gründlich auf Vordermann gebracht werden. Dies gilt aber auch bei den Finanzen

Frühjahrsputz und passgenaue Strategie bei Versicherungen und Geld

Frühjahrsputz beim Geld
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/Getty

(djd). Das Frühjahr ist traditionell die Zeit, in der Haus und Garten gründlich auf Vordermann gebracht werden. Dies gilt aber auch in Geldfragen: Der Frühling kann die beste Gelegenheit sein, die eigene Finanzsituation auf den Prüfstand zu stellen und dabei „auszumisten“. Wenn sich etwa Lebensumstände – sei es privat oder beruflich – geändert haben, lohnt es sich häufig, Versicherungen und Geldanlagen anzupassen. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten tun sich die meisten Verbraucher allerdings schwer, die für sie passenden Entscheidungen zu treffen. Darum ist es sinnvoll, einen Finanzexperten zu Rate zu ziehen.

Sparer sollten vor allem überlegen, ob sie ihr Geld fast zinslos auf Spar- und Girokonten schlummern lassen wollen. Denn tatsächlich zeigt sich in der anhaltenden Niedrigzinsphase, dass die Deutschen beim Sparen eher Traditionalisten sind. „Umfragen bestätigen, dass noch immer sehr viele Sparer ihr Geld auf dem Sparbuch oder Girokonto angelegt haben, wo es kaum oder sogar keine Zinsen abwirft. Die Bundesbürger könnten auch in der aktuellen Lage mehr aus ihrem Geld machen, ohne dafür hohe Risiken eingehen zu müssen“, meinen etwa die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

Ordnung in den Finanzhaushalt bringen

Jeder Sparer hat andere Wünsche in Sachen Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit des Geldes.
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/orla connolly

Nicht nur die Prüfung der richtigen Spartaktik zahlt sich aus: Wenn sich in Beruf oder Familie etwas geändert hat, ist es auch Zeit für ein Update von Versicherungen. „Erst wenn die Grundrisiken etwa mit einer Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- oder einer Unfallversicherung abgesichert sind, kann es an die Finanzplanung gehen“, raten die DVAG-Finanzexperten. Dabei sollte jeder auf Basis seiner Ziele und Wünsche entscheiden, wie wichtig ihm etwa bei der Geldanlage die Faktoren Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit sind. Ein Vermögensberater erstellt auf dieser Grundlage einen individuellen Vorschlag für ein ganzheitliches Absicherungs- und Finanzkonzept.

Mit Investmentfonds Anlagechancen nutzen

Beim Sparen ist vor allem die richtige Mischung entscheidend. Für kurzfristig überraschende Ausgaben sollte Tagesgeld oder Geld auf dem Girokonto bereit stehen. Wer mit dem darüber hinaus verfügbaren Geld Vermögen aufbauen will, für den können Investmentfonds interessant sein. „Mit einem gut diversifizierten Depot teilt ein Anleger sein Geld breit und flexibel gestreut auf diverse Anlageklassen auf“, betonen die DVAG-Experten. Investiert werde zum Beispiel in Aktien, Anleihen, Währungen und Gold. Sollten in einer Anlageklasse die Kurse fallen, können die Verluste durch andere Bereiche, die sich positiv entwickeln, wettgemacht werden.

Riester: Der Staat hilft mit beim Frühjahrsputz

(djd). Ab 2018 gibt es beim Riestern mehr Geld vom Staat. Bei einem passgenauen privaten Altersvorsorgekonzept ist auch die fondsgebundene Riester-Rente eine Option. „Die staatliche Förderung in Form von Zulagen und eventuellen Steuerersparnissen sorgt für eine attraktive Gesamtrendite“, betonen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Riester-Vorsorgeprodukte seien speziell für Geringverdiener und Personen mit mehreren Kindern attraktiv. Das gilt noch mehr ab dem 1. Januar 2018: Denn ab dann steigt die Grundzulage von 154 auf 175 Euro, für jedes vor 2008 geborene Kind gibt es wie bisher 185 Euro, für einen seit 2008 zur Welt gekommenen Sprößling 300 Euro.

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Was wissen Deutsche über Geld? – Oder wissen Sie mehr?

[qrcode_hoerandl color=“000066″ bgcolor=“EEEEEE“ size=“100″ margin=“10″ align=“right“ class=“image“ alt=“QR-Code“]Gedichte in mehreren Sprachen kennen, aber keine Ahnung von Steuern oder Versicherungen haben… – was wissen Deutsche über Geld?

Was wissen die Deutschen über Geld? – Studie

Was wissen die Deutschen über Geld?
Foto: djd/Union Investment/ikostudio – fotolia.com

(djd). Gedichte in mehreren Sprachen kennen, aber keine Ahnung von Steuern oder Versicherungen haben: Mit ihrer Klage auf dem Kurznachrichtendienst Twitter über das deutsche Bildungssystem löste vor zwei Jahren die damals 17-jährige Naina eine öffentliche Debatte aus. Doch was ist seitdem passiert?

Nicht viel, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Union Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, über das Finanzwissen der Deutschen nahelegt. Zwar schätzen 51 Prozent der Befragten ihr eigenes Wissen mit gut oder sogar sehr gut ein. Doch das Urteil von gleichfalls befragten Experten fällt nüchterner aus: Nach Meinung von nur fünf Prozent der Fachleute kennen sich die Deutschen tatsächlich so gut aus.

„Die Studie zeigt, dass Experten Schwächen bei der finanziellen Bildung feststellen. Das Überraschende ist, dass diese Defizite den Betroffenen im Alltag möglicherweise nicht auffallen. Das kann sie teuer zu stehen kommen“,

warnt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Dabei zieht sich mangelndes Wissen zum Thema Finanzen wie ein roter Faden durch die Biografien vieler Menschen.

Blockaden beim wichtigsten Wissensbereich „Finanzen“

Nichtsdestotrotz ist den Deutschen das Wissen über Geld und Finanzen lieb und teuer – der Studie zufolge sogar noch wichtiger als das über Gesundheit, Politik oder Ernährung. Und nach Expertenmeinung wird das Thema Finanzen in den nächsten zehn Jahren noch deutlich an Bedeutung zulegen.

Für die Bevölkerung selbst und für Experten ist das Wissen in Finanzfragen wichtiger als das Wissen zur Gesundheitsvorsorge.
Foto: djd/Union Investment

Realität ist jedoch, dass bei vielen Menschen die sprichwörtliche Klappe fällt, wenn es um die Planung der eigenen Finanzen geht. Nach Ansicht von Hans Joachim Reinke ist das auch kein Wunder: „Wer beschäftigt sich schon gerne mit einem Thema, mit dem er sich nicht so gut auskennt?“ Es müsse klarwerden, dass es nicht belaste, sondern entlaste, wenn man besser Bescheid wisse: „Es geht darum, dass die Menschen ein klares Koordinatensystem haben, auf dessen Basis sie besser beurteilen können, was gut und was schlecht für sie ist.“

Kindliche Faszination für Geld bewahren und Rat suchen

Kinder haben dieses gespaltene Verhältnis noch nicht. Sie sind von Geld und all den Symbolen, die damit zusammenhängen, noch fasziniert: Der erste eigene Geldschein, ein Sparschwein, das erste Sparbuch. In jungen Jahren hat Geld die Emotionalität und Leidenschaft, die später verloren geht, wenn die Auseinandersetzung mit Geld zur Pflicht wird. Hier besteht großer Handlungsbedarf. „Aber auch ohne umfassende Finanzbildung sind Anleger mit fortgeschrittenen Fragestellungen nicht alleine, sofern es noch den Bankberater des Vertrauens gibt“, so Hans Joachim Reinke.

Wo die Herausforderungen in Sachen Finanzbildung liegen

Bundesbürger schätzen ihr eigenes Finanzwissen
Foto: djd/Union Investment

(djd). Die Studie von Union Investment hat ergeben, dass die Deutschen die größten Defizite verspüren, wenn es um Themen wie Altersvorsorge, Ratenzahlung und Haushaltsbudget oder Zinsen und Sparen geht. Die Ergebnisse legen auch nahe, dass es nicht die eine ultimative Ursache für die Herausforderungen in der Finanzbildung gibt. Die Hauptverantwortung für die Vermittlung von Finanzwissen weisen Experten derzeit vor allem den Familien und den Schulen zu. „Doch es ist kein Universitätsstudium nötig, um die wichtigsten finanziellen Angelegenheiten zu regeln“, betont Hans Joachim Reinke von Union Investment.

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Bitcoin kaufen – Chance oder Risiko?

[qrcode_hoerandl color=“000066″ bgcolor=“EEEEEE“ size=“100″ margin=“10″ align=“right“ class=“image“ alt=“QR-Code“]Bitcoin kaufen – lohnt sich das? Kryptowährungen und Bitcoin – Sollte man hier noch schnell investieren oder ist der Zug abgefahren?

Bitcoin kaufen – Chance oder Risiko?

Sehen Sie dazu das Video von Thorsten Wittmann, in dem er erstmalig darüber spricht, ob Bitcoin kaufen für ihn eine Option ist:

Hier das Bitcoin-Whitepaper downloaden

Steigt der Bitcoin auf 1 Million oder was passiert im Worst-Case? Wer in Bitcoin investieren will, sollte wissen, wie die Chancen und Risiken sind. Wie entwickelt sich der Bitcoin im optimalen Szenario und was ist der Worst-Case?

Wenn Sie das wissen, dann wissen Sie auch, ob Sie in Bitcoin investieren sollten, oder nicht.

Und wichtig ebenfalls: Kryptowährung ist nicht gleich Kryptowährung. Wie überall gibt es auch hier deutliche Unterschiede. Deshalb ist ein Vergleich unabdingbar. Dazu kann sicher das Bitcoin-Whitepaper beitragen.

Mehr Insider-Information und Geheimtipps über Geldsicherheit bietet Thorsten Wittmann in diesem Videokurs:

Bitcoin kaufen? und weitere Geheimtipps

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Bitcoins kaufen – wann lohnt sich das?

Bitcoins kaufen – lohnt sich das noch? Immer mehr Interessenten gibt es, aber auch viel Unsicherheit. Welcher Meldung soll man trauen?

Bitcoins kaufen trotz starker Kursschwankungen?

Die Bitcoin-Revolution ist in aller Munde. Doch wirkliche Experten gibt es nur wenige. Einen davon möchte ich hier zu Wort kommen lassen, Jörg Molt:

Die US-Aufsichtsbehörde CTC hat den Handel mit Bitcoin-Futures zugelassen. Das führte in den letzten Tagen zu spekulativen Kursschwankungen. Der Bitcoin-Kurs stieg am 07. 12. 2017 kurzzeitig von 16.000 Dollar auf fast 20.000 Dollar, um dann wieder auf 08. 12. früh auf 15.000 Dollar zu sinken.

Interessant, wie lange der Bitcoin-Kurs brauchte, um die einzelnen Tausender-Marken zu knacken:

  • $ 0000 – $ 1000: 1.789 Tage
  • $ 1000 – $ 2000: 1.271 Tage
  • $ 2000 – $ 3000: 23 Tage
  • $ 3000 – $ 4000: 62 Tage
  • $ 4000 – $ 5000: 61 Tage
  • $ 5000 – $ 6000: 8 Tage
  • $ 6000 – $ 7000: 13 Tage
  • $ 7000 – $ 8000: 14 Tage
  • $ 8000 – $ 9000: 9 Tage
  • $ 9000 – $ 10’000: 2 Tage
  • $ 10’000 – $ 11’000: 1 Tage
  • $ 11’000 – $ 12’000: 6 Tage
  • $ 12’000 – $ 13’000: 17 Stunden
  • $ 13’000 – $ 14’000: 4 Stunden
  • $ 14’000 – $ 15’000: 10 Stunden
  • $ 15’000 – $ 16’000: 5 Stunden
  • $ 16’000 – $ 17’000: 4 Stunden
  • $ 17’000 – $ 18’000: 3,5 Stunden

Was diese Entwicklung antreibt und wie Sie zu werten ist, dafür liefert Jörg Molt in dem Video oben aufschlussreiche Informationen.

Wenn Sie nicht spekulieren wollen, dann klicken Sie einfach für weitere Informationen auf den folgenden Link:

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Ratgeber Finanzen: Was sich für Bankkunden ab Januar 2018 ändert

Für Bankkunden gibt es ab Januar 2018 einige vorteilhafte gesetzliche Änderungen. Hier ein kurzer Überblick.

Für Bankunden – Geld sparende Änderungen

Keine separaten Gebühren für Kreditkartenzahlungen
Foto: djd/targobank.de

(djd). Am 13. Januar 2018 tritt ein Gesetz mit dem sehr sperrigen Namen „Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie“ (ZDUG) in Kraft. Damit profitieren Bankkunden von einem harmonisierten Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr innerhalb der EU. Für den Bürger kann sich dies in barer Münze auszahlen. Denn damit dürfen Händler in vielen Fällen keine gesonderten Entgelte für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen mehr berechnen.

Bislang waren diese gesonderten Entgelte für viele Verbraucher ärgerlich, wenn sie online zum Beispiel eine Urlaubsreise, Flüge oder Hotels gebucht hatten und mit ihrer Kreditkarte bezahlen wollten. Die Finanzexperten der Targobank haben die wesentlichen Eckpunkte zusammengefasst.

Die wichtigsten Änderungen ab Januar 2018

  • Für Kreditkartenzahlungen bei Buchungen sowie Einkäufen übers Internet aber auch im stationären Handel dürfen Händler künftig keine gesonderten Gebühren verlangen. Diese Regelung gilt europaweit. Grundsätzlich untersagt sind solche Zusatzgebühren künftig auch für Überweisungen und Lastschriftverfahren im SEPA-System.
  • Wer bislang mit seiner Kreditkarte ein Auto gemietet hatte, dem wurde oft vor der eigentlichen Bezahlung eine bestimmte Summe auf der Karte „geblockt“. Mit dem neuen Gesetz ist dies erst möglich, wenn der Karteninhaber einer solchen Reservierung zuvor zustimmt.
  • Das neue Gesetz verpflichtet die Zahlungsdienstleister zur Einführung des Verfahrens der sogenannten starken Kundenauthentifizierung, um die Sicherheit von Online-Bezahlvorgängen im E-Commerce zu verbessern. Dadurch werden Haftungsregelungen verbraucherfreundlicher: Denn Bankkunden haften bei einem Missbrauch ihrer Bank- oder Kreditkarte oder ihrer Online-Banking-PIN/TAN dank dem neuen Gesetz nur noch mit 50 Euro. Bislang werden 150 Euro bis zur Sperrung der Karte beziehungsweise des Kontos fällig. Die Haftungsgrenze gilt jedoch nur, wenn der Kunde nicht grob fahrlässig oder absichtlich gehandelt hat.
  • Sogenannte Zahlungsauslösedienste unterstehen künftig der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und erhalten von den Banken Zugang zu Kontoinformationen, wenn der Kontoinhaber dem zugestimmt hat. Bankkunden können gegenüber diesen Drittanbietern künftig auch ihr PIN/TAN-Verfahren einsetzen.
  • Eine weitere Neuregelung betrifft das Lastschriftverfahren. Die Möglichkeit, Lastschriften binnen acht Wochen nach Belastung zurückbuchen zu lassen, war bislang zwischen Kunden und Bank vertraglich geregelt. Nun wird das Recht auf Lastschriftrückgabe auch gesetzlich verankert.

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Acht goldene Regeln für die Geldanlage

[qrcode_hoerandl color=“000066″ bgcolor=“EEEEEE“ size=“100″ margin=“10″ align=“right“ class=“image“ alt=“QR-Code“]Nicht nur wenn es um Geldanlagen geht, kann man nicht alles haben. Rendite,  Sicherheit, Verfügbarkeit … Acht goldene Regeln für die Geldanlage

Acht goldene Regeln für die Geldanlage

Beachten Sie die Regeln für die Geldanlage
Foto: djd/UDI/CJS

(djd). Die Europäische Zentralbank (EZB) hält eisern an ihrer Nullzinspolitik fest. Der Leitzins in der Eurozone liegt bereits seit März 2016 auf diesem historisch niedrigen Niveau, ein Ende scheint nicht in Sicht. Für Sparer bedeutet dies: Sie bekommen auch weiterhin wenig oder gar keine Zinsen, vereinzelt verlangen Banken sogar schon „Strafzinsen“ von Privatanlegern. Wer nicht möchte, dass sein Geld schleichend von der Inflationsrate aufgefressen wird, sollte einige Regeln für die Geldanlage beherzigen. Formuliert hat die folgenden Georg Hetz, Geschäftsführer des unabhängigen Nürnberger Finanzdienstleisters UDI. Das Unternehmen hat sich seit 1998 auf umweltfreundliche Geldanlagen im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien spezialisiert.

Geldanlage - Qual der Wahl
Foto: djd/UDI/CJS

1. Werden Sie sich darüber klar, was Ihnen wichtiger ist, Rendite oder Sicherheit. Beides gleichzeitig können Sie bei der aktuellen Marktlage nicht haben. Sie haben die Wahl – vom sicheren, aber renditeschwachen Tages- oder Festgeld bis hin zu Sachwerten wie etwa Immobilien, die eine hohe Rendite versprechen, bei denen aber auch sehr gute Marktkenntnisse notwendig sind.

2. Seien Sie sich über Ihren Anlagehorizont im Klaren. Wie schnell möchten Sie über Ihr angelegtes Geld verfügen können?

3. Streuen Sie Ihr Vermögen. Binden Sie es niemals in einer einzigen Anlagesparte, legen Sie nicht alle Eier in einen Korb. Empfehlenswert ist eine Streuung nach Laufzeiten, Risikoklassen und Investitionsobjekten.

4. Prüfen Sie den Anbieter des Finanzprodukts. Welche Leistungsbilanz hat er, wie sind seine Produkte gelaufen? Gab es Ausfälle, wurden Zinsen und Kapital immer pünktlich gezahlt? Greift eine Einlagensicherung oder Staatsgarantie? Oft hilft schon das „Googeln“ des Anbieters. Andere nützliche Seiten sind die Verbraucherzentralen und www.finanztest.de, ebenso wie www.ecoreporter.de oder www.greenvalue.de für grüne Geldanlagen.

5. Ist Ihnen das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage wichtig? Dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr Geld nicht in Atomkraft, Waffenhandel, Kohlekraft, Massentierhaltung oder Kinderarbeit investiert wird.

6. Kalkulieren Sie bei der Berechnung der Rendite die Kosten der Geldanlage ein – von Gebühren über Agio bis hin zu anderen jährlichen Kosten. Schauen Sie sich dazu vor allem das Kleingedruckte und die Sternchen-Texte (*) an.

7. Falls Sie eine Beratung nutzen: Informieren Sie sich, ob der Berater offene und verdeckte Entlohnungen beziehungsweise Provisionen erhält, die seine Beratung beeinflussen könnten.

8. Fragen Sie Ihren Berater bei der Bank oder Versicherung ganz direkt: „Warum empfehlen Sie mir eigentlich genau dieses Produkt?“

Anlageklassen im Überblick

  • Festgeld, Tagesgeld und Sparbuch tragen praktisch kein Risiko, bringen aber auch wenig Rendite.
  • Rentenfonds und Bundesanleihen haben ebenfalls eine geringe Ertragserwartung, aber auch ein geringes Risiko.
  • Aktien, Aktienfonds und Anleihen mit A-Rating haben eine höhere Ertragserwartung, aber auch ein höheres Risiko.
  • Aktien weltweit, Anleihen mit B-Rating, geschlossene Fonds und Festzinspapiere in erneuerbare Energien besitzen eine hohe Ertragserwartung und ein entsprechendes Risiko.
  • Optionsscheine und Zertifikate verfügen über hohe Ertragschancen, das Risiko ist ebenfalls hoch.
  • Immobilien und andere Direktinvestments haben gute Ertragschancen je nach Objekt, genaue Marktkenntnisse sind sinnvoll, das Geld ist nicht schnell verfügbar.
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Hauskredit – Raus aus den Schulden

Hauskredit – Raus aus den Schulden – wie geht das? Jeder vierte Ältere schafft es nicht, sein Eigenheim abzubezahlen. Hier ist die Lösung.

Hauskredit – Schuldenfalle für Senioren

Hauskredit - Raus aus den Schulden
Foto: djd/Deutsche Leibrenten/WavebreakmediaMicro-Fotolia

(djd). 23 Prozent der über 69 Jahre alten deutschen Immobilieneigentümer haben Haus oder Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt. Wer es bis zu diesem Alter nicht geschafft hat sich zu entschulden, wird in der Regel bis an sein Lebensende verschuldet bleiben.

Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität Köln.

Immobilienfinanzierung wird in guten Zeiten geplant

Immobilien-Leibrente
Foto: djd/Deutsche Leibrenten/GordonGrand/fotolia

„Im Alter gelingt es Immobilieneigentümern nicht mehr, ihren Kredit abzubezahlen. Bei den 80- bis 92-Jährigen liegt der Anteil der verschuldeten Haushalte sogar ganz leicht höher bei 24 Prozent“,

warnt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG. Für Erben bedeute dies unter Umständen eine böse Überraschung. Denn meist seien es unerwartete Lebensereignisse, die dazu führen, dass der Immobilienkredit nicht bis zum Renteneintritt getilgt werden kann.

Viele Eigentümer planen ihre Immobilienfinanzierung in guten Zeiten. Ein regelmäßiges Einkommen scheint gesichert, der Lebenspartner ist gefunden. Doch die Entscheidung für die eigene Immobilie geht im Regelfall mit Verpflichtungen über Jahrzehnte einher.

„Über einen solchen Zeitraum lassen sich unerwartete Wendungen nicht ausschließen: Vorübergehende Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung oder Tod eines Partners, eine umfangreiche Renovierung – schnell scheitert dann der langfristige Finanzierungsplan“,

erklärt Prof. Dr. Heinrich Schradin vom Institut für Versicherungswissenschaft an der Uni Köln.

Immobilien-Leibrente befreit von finanziellen Lasten

Raus aus den Schulden
Foto: djd/Deutsche Leibrenten/berna namoglu-shutterstock

Für Senioren im Rentenalter stellen die laufenden Tilgungen für Haus oder Wohnung eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Dennoch wollen sie in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Dies ermöglicht beispielsweise eine Immobilien-Leibrente.

Dabei wird das Wohneigentum verkauft, im Gegenzug erhalten die Senioren ein mietfreies Wohnrecht sowie eine lebenslange Rente. Informationen dazu gibt es unter Deutsche Leibrenten. Beides – Wohnrecht und Rentenzahlungen – werden notariell abgesichert und im Grundbuch verankert, um Sicherheit für die Verkäufer zu schaffen. Möglich ist auch eine Einmalzahlung, um die Restschuld bei der Bank zu begleichen und die Senioren von finanziellen Verpflichtungen zu befreien. Informationen zur Immobilien-Leibrente bietet eine kostenlose Info-Broschüre. Diese kann bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn oder unter www.deutsche-seniorenliga.de bestellt werden und wird dann als Broschüre per Post oder als PDF per E-Mail zugesandt.

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