Gold – bist Du goldig?

Gold – wie stark bist Du damit verbunden? Hier kannst Du Dich gleich informieren und mit dem Goldtest herausfinden, ob Du eine enge Beziehung zu Gold hast.

Mache einfach den Goldtest!

Je unsicherer die Währungen – desto mehr steigt auch die Nachfrage nach Gold.

Drei Viertel der erwachsenen Bundesbürger besitzen Gold – jeweils etwa zur Hälfte in Form von Schmuck oder als Barren und Münzen, weniger in goldbezogenen Wertpapieren.

„Privatleute in Deutschland besitzen einer Studie zufolge aktuell die Rekordmenge von 8918 Tonnen des Edelmetalls – davon gut die Hälfte (4925 Tonnen) in Form von Barren und Münzen, knapp 4000 Tonnen sind Schmuck.“

Die Goldreseven der Bundesbank betrugen 2018 dagegen „nur“ 3.370 Tonnen.

Damit verfügt im Durchschnitt jeder Bundesbürger ab 18 Lebensjahren über 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm in Form von Barren oder Münzen. Allerdings gibt es dabiei große regionale Unterschiede. In Süddeutschland haben die Bürger im Durchschnitt 89 Gramm Gold als Anlage, in Ostdeutschland sind es nur 55 Gramm.

Statistik: Weltweite Goldnachfrage von 2005 bis 2018 (in Tonnen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Quelle: spiegel.de, 16.04.2019

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Berufsunfähigkeit – Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Angst vor Berufsunfähigkeit ist groß, besonders bei Jüngeren. Eine Umfrage zeigt: Nur zehn Prozent der Deutschen sehen sich gut abgesichert.

Berufskrankheit: Rückenschmerzen, psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unfall...
Foto: djd/DEVK

(djd). Die eigene Arbeitskraft zu verlieren und berufsunfähig zu werden: Das ist für die meisten Berufstätigen eine schreckliche Vorstellung. Vor allem aus Angst vor finanziellen Folgen.

Dennoch verlässt sich mehr als jeder Fünfte allein auf die gesetzliche Absicherung im Ernstfall. Doch diese jedoch ist knapp bemessen. Zudem greift sie auch nicht in allen Fällen, wie ein jüngstes Urteil zeigt.

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel ist schon der Weg zum Briefkasten auf dem Arbeitsweg nicht mehr gesetzlich als Arbeitsunfall abgesichert. Wenn dieser Unfall zur Berufsunfähigkeit führt, was dann?

„Am 18.03.2014 hatte eine Frau im Erzgebirge nach Ende ihrer Arbeitszeit ihre Arbeitsstätte mit dem Auto gen Wohnort verlassen. Kurz davor hielt sie an, um einen Privatbrief in einen Briefkasten zu werfen. Beim Aussteigen stürzte die Klägerin, während sie sich mit der rechten Hand noch am Lenkrad festhielt. Das Auto rollte dabei über ihren linken Fuß und brach dabei ihre Fußwurzel.

Der Arbeitgeber lehnte die Anerkennung des Arbeitsunfalls ab. Dagegen klagte die Erzgebirgerin. Ihre Begründung: Es habe sich doch nur um eine geringfügige Unterbrechung des versicherten Arbeitswegs gehandelt, um ‚im Vorbeigehen‘ und ‚ganz nebenher‘ den Brief einzuwerfen.“ (mdr.de, 07.05.2019)

Berufsunfähigkeit – Vor allem junge Menschen sorgen sich

37 Prozent der Deutschen haben aus finanziellen Gründen Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. Diese Sorge ist vor allem bei jungen Leuten groß: 46 Prozent der Studenten und Azubis fürchten sich davor, ihr Einkommen zu verlieren. Das zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage, die die DEVK in Auftrag gegeben hat.

Diese Sorge ist berechtigt, denn die gesetzliche Absicherung greift erst, wenn man schon mindestens fünf Jahre lang berufstätig ist. Da sich die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zudem nach Dauer und Höhe der bisher geleisteten Rentenbeiträge richtet, ist sie für junge Menschen oft sehr gering.

Psychische Gründe für Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit - Ängste
Foto: djd/DEVK

Die gesundheitlichen Probleme, die häufig zu Berufsunfähigkeit (BU) führen, schätzen die Deutschen recht realistisch ein. 68 Prozent der Befragten halten psychische Erkrankungen für eine häufige Ursache. Nach Daten des Analysehauses Morgen & Morgen sind Erkrankungen von Psyche und Nerven tatsächlich in fast jedem dritten Fall Ursache für eine BU.

Fast gleichwertig beurteilen die Befragten Einschränkungen im Bewegungsapparat (44 Prozent) und Unfälle (43 Prozent) als Ursachen. 36 Prozent halten Krebserkrankungen für einen häufigen Grund und 31 Prozent Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Bei Einkommenssicherung besteht Handlungsbedarf

Dass bei der Absicherung der eigenen Arbeitskraft Handlungsbedarf besteht, scheint den Bundesbürgern klar zu sein. Jeweils 14 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sorgen mit einer privaten Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung vor, wobei hier der Familienstand eine große Rolle spielt. So haben nur zwölf Prozent der Deutschen ohne Kinder eine BU-Versicherung, aber 23 Prozent der Befragten mit zwei oder mehr Kindern. Für die neuere Grundfähigkeitsversicherung haben sich laut Umfrage erst zwei Prozent entschieden. Mit jeweils fünf Prozent haben sich auch Versicherungen gegen Erwerbsunfähigkeit und über den Arbeitgeber bisher kaum durchgesetzt. Dagegen verlassen sich 21 Prozent allein auf den gesetzlichen Schutz. Immerhin: Neun Prozent der Befragten wollen bald etwas unternehmen, um privat vorzusorgen.

 

Angebote vergleichen

(djd). Laut Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung muss gut jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben. Die finanziellen Folgen können gravierend sein.

Die staatliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, reicht für den Lebensunterhalt selten aus. 2017 lag sie bei durchschnittlich nur 716 Euro im Monat. Wer sich über eine private BU-Versicherung informieren will: Unabhängige Ratingagenturen helfen, Angebote zu vergleichen. So hat etwa der BU-Tarif der DEVK vom Analysehaus Morgen & Morgen mit fünf Sternen die Bestnote erhalten. Weitere Informationen zur Einkommenssicherung gibt es unter www.devk.de/p-einkommen.

Zum Versicherungsvergleich von Tarifcheck24:

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Ruhestand richtig planen

Entspannt Richtung Ruhestand – Den Eintritt in die neue Lebensphase frühzeitig und gründlich planen

Ruhestand für Frauen
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

(djd). Die einen können es kaum mehr erwarten und sehnen den Ruhestand herbei. Andere würden gerne noch zwei, drei Berufsjahre dranhängen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Ruhestand frühzeitig vorzubereiten, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn beim Übergang in die Rente steht in der Regel von einem Tag auf den nächsten ein geringeres Einkommen zur Verfügung. „Um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu erhalten, sind rund 80 Prozent des Nettolohns notwendig“, weiß Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Rentenkonto frühzeitig prüfen

Die Rentenauskunft gibt einen realistischen Blick auf die finanzielle Zukunft als Rentner. Ab dem 55. Lebensjahr erhalten Bürger eine solche alle drei Jahre. Sie ist wesentlich ausführlicher als die früheren Renteninformationen und berücksichtigt zum Beispiel auch Hinterbliebenenrenten.

Spätestens jetzt sollten angehende Ruheständler den Versicherungsverlauf in ihrem Rentenkonto gründlich prüfen und bei einer Lücke schnell aktiv werden, indem sie bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Auch alle weiteren zukünftigen Renteneinkünfte sollten in der Aufstellung nicht fehlen, wie beispielsweise Betriebsrenten oder privat abgeschlossene Rentenversicherungen.

Bei der Aufstellung der zukünftigen finanziellen Lage hilft der Einnahmen-Ausgaben-Check im neu aufgelegten „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Die kostenfreie Broschüre mit nützlichen Tipps ist unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Früher oder später in Rente gehen?

Noch ein paar Jahre im Beruf dranhängen oder in den Ruhestand
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Wenn die finanzielle Situation geklärt ist, stellt sich die Frage nach dem passenden Timing. Wer mit einem früheren Renteneintritt liebäugelt, kann bereits ab dem 50. Lebensjahr spätere Abschläge mit Sonderzahlungen in die Rentenkasse ausgleichen.

Gut zu wissen: Die Zahlungen kann man über mehrere Jahre verteilen und als Aufwendungen für Altersvorsorge beim Finanzamt geltend machen. Viele Tarifverträge enthalten zudem Regelungen zur Altersteilzeit, Informationen dazu gibt es im eigenen Betrieb.

Viele aktive Menschen fühlen sich mit Mitte 60 unter Umständen allerdings auch zu jung für den Ruhestand und wollen noch im Job bleiben. Die gesetzliche Rentenversicherung fördert eine längere Lebensarbeitszeit: Pro Monat, den man später in Rente geht, erhöht sich der spätere Rentenanspruch um 0,5 Prozent. Ein Jahr zahlt sich somit mit einem Zuschlag von sechs Prozent aus. Wann der richtige Zeitpunkt für den Renteneintritt ist, kann jeder nur für sich selbst bestimmen.

Finanzielle Absicherung für Frauen

(djd). Frauen arbeiten im Durchschnitt 26, Männer hingegen 39 Jahre. Außerdem verdienen Frauen rund ein Drittel weniger – die Folge sind geringere Rentenansprüche. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten für eine finanzielle Verbesserung im Ruhestand auszuschöpfen.

Zeiten der Kindererziehung werden in der gesetzlichen Rentenversicherung so angerechnet, als hätte die Frau eigene Beiträge gezahlt. Für ab 1992 geborene Kinder werden drei Erziehungsjahre berücksichtigt. Zudem können Frauen frühzeitig mit ihrem Partner über einen finanziellen Ausgleich sprechen, wenn sie aus familiären Gründen beruflich kürzertreten. Ein notariell beglaubigter Ehe- oder Partnerschaftsvertrag schafft Klarheit.

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Steuererklärung – Geld zurück mit wenigen Klicks

Steuererklärung geht für viele heute ganz einfach am PC: Geld zurück mit wenigen Klicks. Mit der richtigen Software kann man das bequem selbst erledigen.

Steuererklärung mit der richtigen Software

Steuererklärung ganz bequem selbst - sogar auf dem Tablet
Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/Sascha J. Hauk

(djd). Viele Bürger müssen jährlich eine Einkommensteuererklärung abgeben, etwa Freiberufler oder Menschen, die neben ihrem Arbeitseinkommen weitere Einkünfte haben. Es gibt aber auch zahlreiche Arbeitnehmer, die dazu nicht verpflichtet sind. Und gerade sie scheuen häufig den Aufwand, ihre Unterlagen zu sortieren oder die Kosten eines Steuerberaters.

Doch wer keine Steuererklärung abgibt, verzichtet auf eine im Durchschnitt knapp vierstellige Steuererstattung. Oft ist sogar noch mehr drin. Denn das Finanzamt setzt bei den steuermindernden Ausgaben nur pauschale Sätze und Freibeträge an. Sind die individuellen Ausgaben höher, fallen sie somit unter den Tisch. Es lohnt sich also, genau nachzurechnen. Mit der richtigen Software kann man das bequem selbst erledigen.

Daten werden automatisch ausgefüllt

Die Software „WISO steuer:Sparbuch 2019“ beispielsweise erleichtert es, Daten für die Steuererklärung zu sammeln und zusammenzuführen. So übernimmt das Programm automatisch alle Angaben, die dem Finanzamt bereits vorliegen, wie die jährliche Steuerbescheinigung des Arbeitgebers. Auch die Bescheinigungen zum Riester-Vertrag, Versicherungsbeiträge oder eine Beitragsrückerstattung der Krankenkasse trägt der Abruf automatisch an der richtigen Stelle der Steuererklärung ein.

Damit keine Sparmöglichkeit ungenutzt bleibt, lassen sich auf Wunsch auch Daten aus dem Girokonto in die Steuererklärung übernehmen. Etwa die Kosten für den Internetanschluss, den man auch beruflich nutzt. Oder das Bahnticket für die Dienstreise, das mit der Girocard bezahlt wurde. Auch Gewerkschaftsbeiträge, Spenden oder Kita-Gebühren, die regelmäßig vom Girokonto abgebucht werden, werden per Maus in die Erklärung übernommen. So vergisst man keine Ausgaben, mit denen sich Steuern sparen lassen.

Steuererklärung geht ohne Belege ans Finanzamt

Ist alles erfasst, heißt es nur noch: klick und weg. Das Programm überträgt die Steuererklärung digital ans Finanzamt, ganz ohne Papier – falls das Finanzamt doch einen Beleg benötigt, fragt es nach. Ein weiterer Vorteil: Wer digital abgibt, hat die Erstattung meist schneller auf dem Konto, als wenn er den Postweg wählen würde.

Kostenlos die Erstattung ausrechnen

Wer wissen möchte, ob sich die Steuererklärung lohnt, findet auf www.buhl.de eine kostenlose Testversion der Software. Damit kann man auf den Cent genau ausrechnen, wie viel das Finanzamt für das Steuerjahr 2018 zurückzahlt. Auch der Datenabruf vom Finanzamt ist mit der Testversion kostenfrei möglich. Gerade auch für Rentner kann dies eine interessante Option sein, um zu prüfen, ob sie steuerpflichtig sind und eine Erklärung abgeben müssen.

Immer mehr Rentner werden steuerpflichtig

(djd). Immer mehr Rentner werden in Deutschland steuerpflichtig. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei den Neurentnern des Jahres 2019 etwa sind es 78 Prozent, ab 2040 wird die gesetzliche Rente komplett besteuert. Das steuerfreie Existenzminimum sorgte bisher dafür, dass viele Rentner von der Einkommensteuer befreit blieben.

Dank der Rentenanhebungen der letzten Jahre wird dieser steuerfreie Grundfreibetrag von immer mehr Rentnern überschritten. Auch für sie kann es sich deshalb lohnen, die Steuererklärung selbst in die Hand zu nehmen, damit alles korrekt verbucht wird und man dem Finanzamt kein Geld schenkt. Unter www.steuernsparen.de gibt es dazu mehr Informationen.



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Sparen trotz Schulden?

Sparen trotz Schulden? – Geht das? Klar, wenn Sie den folgenden Tipp beherzigen, dann erreichen Sie bald Ihr Ziel.

Sparen trotz Schulden? -Finanztipp

Schulden tilgen
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

(djd). Der Kredit für das Haus oder das Auto läuft noch einige Jahre, für den Kauf der neuen Küche sind Schulden zurückzuzahlen – ist es in dieser Situation sinnvoll, gleichzeitig noch regelmäßige Sparbeträge zur Seite zu legen? Das kommt drauf an.

In den meisten Fällen nicht: Das frühzeitige Tilgen eines Kredits ist für Verbraucher finanziell meist vorteilhafter als zu sparen, da die Kreditzinsen in der Regel höher sind als die Sparzinsen.

Dies gilt zumindest für ältere Kredite. In der heutigen Niedrigzinsphase oder auch bei hohen Kreditzinsen wie beim Dispo gilt das ganz besonders. Deshalb gilt: Das Tilgen vorhandener Kredite sollte stets Vorrang haben.

Frühzeitiges Tilgen spart bares Geld

Der Weg in die Verschuldung ist oft schleichend: Ein Kredit, etwa für alltägliche Konsumgüter, kommt zum nächsten – und mit der Zeit wächst die monatliche Belastung immer stärker an. Je eher vorhandene Kredite zurückgezahlt sind, desto schneller entspannt sich das monatliche Haushaltsbudget.

„Tilgen geht immer vor Sparen. Denn die Kreditzinsen, die man durch die Rückzahlung spart, lassen sich mit einer Geldanlage praktisch nicht erwirtschaften“, empfiehlt Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe. Entscheidend sei immer der Abstand zwischen Sparzinsen und Kreditzinsen. In der aktuellen Niedrigzinsphase sind etwa Sondertilgungen empfehlenswert. „Trotz Kreditverpflichtungen sollte man immer einen Notgroschen für Ungeplantes auf die hohe Kante legen“, rät Korina Dörr weiter.

Finanzen im grünen oder roten Bereich?

"Tacho" der Budgetanalyse
Foto: djd/Beratungsdienst Geld und Haushalt

Geld, das darüber hinaus am Monatsende übrig ist, sollte man in die Tilgung vorhandener Kredite stecken. Für mehr Überblick über die eigene Finanzlage helfen kostenfreie Onlinetools wie die Budgetanalyse, erreichbar unter www.budgetanalyse.de.

Verbraucher erhalten damit anonym und ohne Registrierung eine Analyse der Stärken und Schwächen ihres Haushaltsbudgets, inklusive Überblick über die Ausgabenstruktur in den fünf Bereichen Lebenshaltung, Versicherungen, Altersvorsorge, Kredite und Sparen.

Als Ergebnis zeigt ein farbiger Tacho an, ob sich das private Budget im grünen oder roten Bereich befindet. Zudem können Nutzer so durchrechnen, wie sich die laufenden Kredit- und Sparausgaben auf die Haushaltskasse auswirken.

Notgroschen bilden für ungeplante Ausgaben

(djd). Eine defekte Waschmaschine, eine ungeplante, aber nicht verschiebbare Autoreparatur? Damit derartige Ereignisse einen nicht finanziell aus der Bahn werfen, empfiehlt es sich, einen Notgroschen aufzubauen – selbst wenn eine Kreditverpflichtung besteht. „Empfehlenswert sind zwei bis drei Monatsgehälter, die man beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto deponieren kann“, empfiehlt Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt.

Wichtig: Wenn der Notgroschen in Anspruch genommen wurde, sollte er wieder aufgestockt werden, sobald etwas Geld übrig ist. So bleibt man gut gerüstet für ungeplante Ausgaben und muss bei finanziellen Engpässen keinen zusätzlichen Kredit aufnehmen.

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Unternehmensfinanzierung mit Hebeleffekt

Eine Unternehmensfinanzierung mit Hebeleffekt kann bei Nutzung von Krediten erreicht werden. Aber Achtung: Mehr Kredit, mehr Ertrag, mehr Risiko.

Der Hebeleffekt in der Unternehmensfinanzierung

UnternehmensfinanzierungDer Einsatz von Fremdkapital kann vor allem in Zeiten niedriger Zinsen die Eigenkapital-Rentabilität eines Unternehmens deutlich verbessern. Das ist immer dann der Fall, wenn der durch den Kapitaleinsatz generierte Ertrag höher ist als die Kapitalkosten. Dies wird als Hebeleffekt bezeichnet.

Der Hebel birgt aber auch Risiken, warnt das E-Book von www.europakredit.com.

Bekannt von Wertpapiergeschäften

Hebelwirkungen sind aus dem Wertpapierhandel bekannt. Das Prinzip, das zum Beispiel mit Optionsscheinen und Zertifikaten von Barclays, Vontobel und vielen anderen Kapitalanlagegesellschaften verfolgt wird, basiert auf dem Einsatz von weniger Eigenkapital im Vergleich zu einer direkten Investition in die Basiswerte. Die Wirkung bei der Unternehmensfinanzierung lässt sich an einem vereinfachten Rechenbeispiel verdeutlichen:

Ein Existenzgründer benötigt für sein Unternehmen 100.000 Euro Kapital. Laut Business-Plan erwartet er daraus 7.500 Euro Jahresgewinn, also 7,5 %. Setzt er komplett auf Eigenkapital, entspricht dieser Wert zugleich seiner Eigenkapital-Rendite.

Nun erhält er die Chance, einen Kredit von 50.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 % zu bekommen. Der kostet ihn also 2.500 Euro an Zinsen pro Jahr. Die müssen wir vom Gewinn abziehen, es bleiben also nur noch 5.000 Euro übrig. Ein schlechtes Geschäft?

Keineswegs, wenn man die Eigenkapitalrendite betrachtet. 5.000 Euro Gewinn stehen nämlich jetzt nur noch 50.000 Euro Eigenkapital gegenüber, die Rendite hat sich auf satte 10 % verbessert.


Die Kehrseite der Medaille

Das obige Beispiel ließe sich fortsetzen mit einem noch höheren Einsatz von Fremdkapital, der die Eigenkapital-Rendite weiter steigern würde. Dem sind natürliche Grenzen gesetzt, denn keine Bank sagt umfangreiche Darlehen bei einer sehr niedrigen Eigenkapitalquote zu. Der Zinssatz steigt zudem mit steigendem Ausfallrisiko.

Aber ganz abgesehen von den praktischen Schwierigkeiten bedeutet eine weitgehende Fremdfinanzierung ein großes Risiko für das Unternehmen selbst, beispielsweise bei überraschend wegbrechenden Einnahmen oder wenn die Fristigkeiten von Finanzierung und Verbindlichkeiten nicht aufeinander abgestimmt sind. Wichtig ist deshalb, allgemein anerkannte Bilanz- und Finanzierungsregeln nicht über Bord zu werfen, nur weil ein großer Hebeleffekt lockt.

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Finanzanlagenvermittlung – Datenschutz oder Transparenz?

Für Finanzanlagen sind gemäß Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) 2012 alle Gespräche aufzeichnen und dokumentieren.

Finanzanlagenvermittlung ist umfassend zu dokumentieren

Jupiter – Louvre Museum Foto: Jastrow

Mit der Aufforderung „Sie brauchen nur hier zu unterschreiben“ ist heute keine Vermittlung von Finanzanlagen mehr zulässig. Finanzanlagenvermittler müssen gemäß der FinVermV von 2012 alle Gespräche aufzeichnen und dokumentieren, die zur Zeichnung einer Kapitalanlage zu führen. Bankberater müssen dafür auch telefonische Beratungsgespräche dokumentieren. Dies soll nach dem neuen Referentenentwurf auch für freie Finanzanlagenvermittler gelten. Den Referentenentwurf hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Herbst 2018 veröffentlicht.

Die „Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten“ sind vor allem im Abschnitt 4 (§§ 11 bis 19) festgelegt.

Eine derartig umfassende und detaillierte Dokumentationspflicht irritert nicht nur Interessenten/Kunden an einer Kapitalanlage. Sie verunsichert auch die Vermittler. Denn leicht können Fehler mit Haftungsrisiken entstehen. Vor allem aber ist die Dokumentation mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Wie angemessen sind hier Aufwand und Nutzen?

Die Partei Die Linke richtete in einem ganz anderen Zusammenhang an die Bundesregierung eine „Kleine Anfrage“, inwiefern Vertreter spezifischer Interessen auf einen Gesetzentwurf zur „Digitalen Infrastruktur“ Einfluss nehmen konnten. Um die Lobbyarbeit transparenter zu machen, wollte sie wissen:

Wann Gespräche im Vorfeld des Gesetzesentwurfs stattfanden, wer die Teilnehmer waren, welche konkreten Formulierungen getroffen wurden, von wem die Initiative für den Kontakt ausging, ob finanzielle und wirtschaftliche Hintergründe des Gesprächspartners in Erfahrung gebracht wurden und ob entsprechende Aufzeichnungen und Protokolle angefertigt wurden.

Das sind im Grunde die gleichen Forderungen, die an die Finanzanlagenvermittler gestellt werden.

Wir alle wissen: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

Arroganz der Macht

Genau in diesem Sinne ist die Antwort der Bundesregierung eine Abfuhr für Die Linke:

„Es ist weder rechtlich geboten noch im Sinne einer effizienten und ressourcenschonenden öffentlichen Verwaltung leistbar, entsprechende Informationen und Daten (z. B. sämtliche Veranstaltungen, Sitzungen und Termine nebst Teilnehmerinnen und Teilnehmern) vollständig zu erfassen oder entsprechende Dokumentationen darüber zu erstellen oder zu pflegen.“

„Die Bundesregierung geht davon aus, dass dem Informationsbedürfnis der Fragesteller künftig durch die Veröffentlichung der Gesetzes- und Verordnungsentwürfe sowie der Stellungnahmen aus der Verbändeanhörung auf den Internetseiten der jeweiligen Ressorts Genüge getan ist.“

„Eine Verpflichtung zur Erfassung sämtlicher geführter Gespräche – einschließlich Telefonate – besteht nicht, und eine solche umfassende Dokumentation wurde auch nicht durchgeführt.“

Und schließlich – klingt irgendwie gereizt, oder?

„Die Grenze zur administrativen Überkontrolle ist angesichts des Umfangs der Überprüfung der aktuellen Gesetzgebungstätigkeit und der Detailtiefe von einzelnen Fragen aus Sicht der Bundesregierung erreicht.“

Tilman Welter (fondstelegramm Welther Verlag GmbH) verglich Anfang des Jahres 2019 diese Antwort der Bundesregierung mit der Verpflichtung für die Dokumentation laut FinVermV und kam zu dem Schluss:

„Arroganter geht kaum … es entsteht der Eindruck, dass der Gesetzgeber hier mit zweierlei Maß zu Werke geht. Geht es um den eigenen Aufwand, handelt es sich um ‚administrative Überkontrolle‘, geht es um den Aufwand, den man anderen aufnötigt, wird vermeintlicher Anlegerschutz ins Feld geführt“.

Quelle: fondstelegramm.de, 03.01.2019

Übrigens: Warum als Bild der Jupiterkopf? – Nun: „Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“.

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Beamtenkredit – Günstige Konditionen durch sicheren Arbeitsplatz

Günstige Konditionen durch einen sicheren Arbeitsplatz

Gute Bonität ist die wichtigste Voraussetzung für günstige Kreditkonditionen. Arbeitnehmer müssen in der Regel nachweisen, dass sie langjährig beim selben Arbeitgeber beschäftigt sind und deswegen entsprechend lange Kündigungsfristen haben. Noch besser dran sind Beamte: Leisten sie sich keine schweren Verfehlungen, schützt sie der Beamtenstatus auf Lebenszeit. Weder Insolvenz noch Fusion bedrohen ihren Job und ihren Sold.

Unterschiedliche Zielgruppen je nach Kreditgeber

Das Infoportal www.kredit-fuer-beamte.net gibt zu bedenken, dass bei vielen Kreditanbietern nicht klar abgegrenzt ist, wer in den Genuss eines Beamtenkredits kommt. So dürften zum Beispiel Richter, Staatsanwälte und Soldaten in der Regel einem Beamten gleichgestellt sein.

Nicht so eindeutig ist die Sache dagegen bei Angestellten öffentlich-rechtlicher Körperschaften ohne Beamtenstatus. Auch hier kann zwar von einer höheren Arbeitsplatzsicherheit als in der Privatwirtschaft ausgegangen werden, aber es fehlt eben der Status als Beamter auf Lebenszeit. Fragen kostet aber nichts und kann sich wegen der besseren Kreditkonditionen – niedrigere Zinsen, höhere Summen, längere Laufzeiten – lohnen.

Sind Sie Mitglied einer Vereinigung wie etwa des Deutschen Beamtenbunds, erkundigen Sie sich dort nach speziellen Beamtenkrediten. Über Tochtergesellschaften wie das DBB Versorgungswerk treten die Interessenvertretungen sogar als Kreditvermittler auf.

Gleiche Regeln auch für Beamte

Bis auf die besseren Vertragsbedingungen unterscheiden sich Beamtenkredite nicht von gewöhnlichen Ratenkrediten. Auch die üblichen Bonitätsprüfungen mit Einschaltung der Schufa laufen ab. Negative Merkmale führen zu höheren Zinsen oder im Extremfall zur Ablehnung eines Kreditantrags.

Zwar ist ein Auslandsdarlehen für deutsche Beamte auch ohne Schufa möglich, es wird aber unnötig teuer. Besser ist es, seine Bonität in Ordnung zu bringen, Verpflichtungen pünktlich nachzukommen und Überschuldung zu vermeiden. Ein angemessener Kredit, der regelmäßig bedient wird, ist kein negatives Schufa-Merkmal.

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Erbe – Damit aus dem Todesfall kein Streitfall wird

Erben – mit klaren Regelungen zu Lebzeiten können Erbstreitigkeiten vermieden werden. Ein Testament kann Streit vermeiden – leider nicht immer.

Erbe – planvolle Vermögensübertragung

(djd). Beim Thema Geld endet nicht nur die Freundschaft, sondern oftmals auch der Familienfrieden. Missverständnisse, Habgier oder unklare Testamente: Der Streit ums Erbe kann nach einem Todesfall ganze Familien entzweien. Dabei können klare Regelungen, die zu Lebzeiten getroffen werden, solchen Streitigkeiten vorbeugen. Hier sind Antworten auf 6 wichtige Fragen:

Gesetzliche Erbfolge: Wer bekommt was?

Erben mit Testament
Foto: djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Alexander Raths – stock.adobe.com

Hat es der Verstorbene nicht anders veranlasst, etwa in einem Testament, gilt im Todesfall die gesetzliche Erbfolge.

„Ist der Verstorbene beispielsweise im gesetzlichen Güterstand verheiratet und hat zwei Kinder, erbt die Frau die Hälfte, die beiden Kinder jeweils ein Viertel des Vermögens“, erläutert Roland-Partneranwältin Karen Baas von der Anwaltssozietät Fahr Groß Indetzki in Offenburg.

Sei eines der Kinder oder seien beide Kinder bereits vorher verstorben, würden automatisch die Enkelkinder die Anteile erben. Bei Unverheirateten erben die Kinder zu gleichen Teilen das gesamte Vermögen.

Für viele Erblasser und Erben sind zudem die steuerlichen Folgen wichtig.

Schulden? Nein, danke.

Wer erbt, kommt nicht immer zu einem beträchtlichen Vermögen, denn auch Schulden können weitervererbt werden. „Es gibt die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen“, so Baas. Allerdings sei die Ausschlagung nur auf die gesamte Erbschaft möglich, nicht beschränkt auf die Schulden. Um das Erbe auszuschlagen, muss im Regelfall eine Frist von sechs Wochen eingehalten werden.

Welche Vermögenswerte fließen ins Erbe ein?

Grundsätzlich fließen alle Verwögenswerte ins Erbe ein.

„Neben Immobilien, Kontoguthaben und Aktiendepots zählen auch Schmuck, Fahrzeuge sowie der gesamte Hausrat zum Vermögen“, erläutert Karen Baas.

Auch Firmenanteile könnten weitervererbt werden, je nach Gesellschaftsform falle das Erbe jedoch unterschiedlich aus.

 

Testament: Was kann man zu Lebzeiten regeln?

In einem Testament könne man Regelungen über das gesamte eigene Vermögen treffen, so Karen Baas. So könne man Erben benennen, einzelne Gegenstände als Vermächtnisse übertragen, Teilungsanordnungen treffen oder eine Vor- und Nacherbfolge anordnen. Ebenso könne man dem Erben seinen Pflichtteil entziehen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dazu gegeben seien.

Kann ein Testament handschriftlich verfasst sein?

Ein Testament kann entweder notariell oder handschriftlich errichtet werden, erklärt Karen Baas. Bei einem handschriftlichen Testament dürfe die Unterschrift nicht fehlen, sonst sei es ungültig. Um Unstimmigkeiten zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, sich im Vorfeld der Testamentserstellung von einem Anwalt oder Notar beraten zu lassen: „Die Kosten für ein Erstgespräch beim Anwalt liegen in der Regel bei etwa 250 Euro. Diese Investition kann sich im Streitfall grundsätzlich mehr als rentieren.“

Pflichtteilsansprüche geltend machen

(djd). „Sind Kinder oder Eltern durch ein Testament von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen worden, kann man Pflichtteilsansprüche geltend machen“, erklärt Roland-Partneranwältin Karen Baas von der Anwaltssozietät Fahr Groß Indetzki in Offenburg. Die Pflichtteilsquote liege bei der Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

Der Anspruch umfasse dabei zunächst den Auskunftsanspruch und den Wertermittlungsanspruch gegen den beziehungsweise gegen die Erben. Erst dann könne die Berechnung und darauf die Zahlung erfolgen. Haben Kinder schon zu Lebzeiten ihrer Eltern erbrechtliche Ansprüche? „Selbst wenn die Eltern als potenzielle Erblasser ihr Geld für Urlaube oder einen extravaganten Lebensstil ausgeben, haben die möglichen Erben keinerlei Ansprüche“, so Baas.

 

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