Grundfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung

Kennen Sie die Grundfähigkeitsversicherung? Damit können Sie sich gezielt alternativ zur Berufsunfähigkeit absichern und Geld sparen.

Grundfähigkeitsversicherung: Alternative zur Absicherung der Berufsunfähigkeit

Grundfähigkeitsversicherung finanziert Therapien
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty

(djd). Hinterm Steuer eines Brummis sitzen, Kranke pflegen oder Tag für Tag kochen für über hundert Menschen in einer Kantine: Unser Beruf fordert von uns allen große Leistungen.

Was man dafür alles können muss, merkt man meist erst dann, wenn einem bestimmte Fähigkeiten durch Krankheit oder Verletzung verlorengehen. Was tut ein Fernfahrer, wenn die Augen Probleme machen? Und wie kommt ein Koch zurecht, wenn er seine Hände nicht mehr gebrauchen kann?

Zukunftsplanung ohne Berufsunfähigkeitsversicherung schwierig

Ohne private Absicherung wie durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine zuverlässige Zukunftsplanung in keinem Beruf mehr möglich. Doch für manche Arbeitnehmer kommt diese Form der Absicherung beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen nicht infrage. Andere müssen aufgrund ihres besonders hohen Arbeitsrisikos so hohe Prämien zahlen, dass sie sich den vollen Versicherungsschutz schlicht nicht leisten können.

Für sie, aber auch für Berufseinsteiger, kann eine Grundfähigkeitsversicherung ein tragfähiger Basisschutz sein, der erheblich leichter zu finanzieren ist. Eine Grundfähigkeitsversicherung sichert die starke Beeinträchtigung beziehungsweise den Verlust wichtiger Fähigkeiten ab, etwa Stehen, Knien, Bücken oder Sehen. Auf www.nuernberger.de wird darüber umfassend informiert.

Situation der Pflegekräfte kritisch

Gesundheit von Pflegekräften absichern
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/thx

Eine Berufsgruppe, die zwar einen besonderen Absicherungsbedarf hat, sich die normale Berufsunfähigkeitsversicherung aber häufig nicht im gewünschten Umfang leisten kann, sind Pflegekräfte.

„Dabei sind gerade Kranken- und Altenpfleger auf ganz bestimmte Fähigkeiten wie Heben, Tragen oder den Gebrauch der Hände angewiesen“, erklärt Michael Martin von der Nürnberger Versicherung. „Doch was passiert, wenn sie zum Beispiel nicht mehr lange stehen oder nicht mehr richtig greifen können?“

Vom Staat bekommen Sie wenig bis gar keine finanzielle Unterstützung. Eine Grundfähigkeitsversicherung kann hier die passende Lösung sein, weil sie viele der Fähigkeiten absichert, die für Beschäftigte im Gesundheitswesen wichtig sind.

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Mit Sicherheit Betrug beim Video-Ident-Verfahren

Online-Banking in Deutschland ist grundsätzlich sehr sicher. Doch Vorsicht bei Video-Ident-Verfahren und bei Phishing-Mails – es droht mit Sicherheit Betrug.

Online-Banking: Vorsicht bei Video-Ident-Verfahren und bei Phishing-Mails

Video-Ident-Verfahren - Reingefallen!
Foto: djd/BVR/Getty

(djd). Online-Banking in Deutschland ist grundsätzlich sehr sicher. Die Banken haben ihre Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, etwa durch neue TAN-Verfahren wie die App-TAN. Allerdings werden auch die Methoden der Betrüger immer hinterhältiger.

In jüngster Zeit versuchen sie verstärkt, über das Video-Ident-Verfahren an Daten von Bankkunden zu kommen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor dieser neuen Methode.

Unter einem Vorwand an Video-Ident-Verfahren teilnehmen

Das Video-Ident-Verfahren ist ein Online-Identifizierungsverfahren für die Bestätigung der Identität über einen Video-Anruf. Kreditinstitute nutzen es zum Beispiel für die Online-Kontoeröffnung.

Vermehrt nutzen es aber auch Betrüger: Unter einem Vorwand versuchen sie, Verbraucher dazu zu bewegen, persönliche Daten preiszugeben. Mit den erbeuteten Daten können sie unter dem Namen ihrer Opfer etwa Konten bei Banken eröffnen und für kriminelle Zwecke nutzen.

Eine Betrugsmethode besteht beispielsweise darin, den Eindruck zu erwecken, dass sich der Verbraucher im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens per Video identifizieren müsse, bevor er einen Arbeitsvertrag erhält.

Wer Opfer eines Betrugs per Video-Ident-Verfahren geworden ist, sollte sehr schnell handeln. Das Bundeskriminalamt rät dazu, umgehend Anzeige zu erstatten. Der Betrug ist außerdem unverzüglich dem betroffenen Kreditinstitut zu melden und das Konto sperren zu lassen.

Phishing-Mail mit Sicherheitsversprechen

An einem Video-Ident-Verfahren sollte man tatsächlich nur teilnehmen, wenn man bezüglich der Korrektheit absolut sicher ist, meint auch Dr. Olaf Jacobsen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Daneben häufen sich aber auch Angriffe von Betrügern über klassische Phishing-Mails. Auch diese immer realistischer aussehenden E-Mails verfolgen das Ziel, an persönliche Daten von Bankkunden zu gelangen.

„Die Betrüger setzen dabei immer häufiger auf aktuelle brenzlige Themen. In einem akuten Beispiel geht es etwa um mehr Sicherheit im Online-Banking, ein neues Sicherheitssystem und neue AGBs“, erklärt Jacobsen. Wer darauf hereinfällt, dem drohe nicht nur die unfreiwillige Weitergabe seiner Zugangsdaten fürs Online-Banking, sondern auch von persönlichen Daten wie Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Handynummer und weiteren Zahlungsdaten.

„Nutzer sollten deshalb genau hinschauen, bei welchen Nachrichten es sich um Fälschungen handeln könnte“, rät der BVR-Experte. Auf den angezeigten Absender solle man sich dabei niemals verlassen, er könne sehr leicht gefälscht werden.

 

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Entwicklung des Geldsystems – Ähnlichkeiten sind beabsichtigt

Über die Entwicklung des Geldsystems wird viel geschrieben und geredet – und damit vernebelt. Manchmal helfen Vereinfachungen klarer zu sehen.

Entwicklung des Geldsystems – kommt Ihnen das bekannt vor?

Das Geldsystem aus der Sicht von drei Experten

Bernd Senf war Professor an der FHW in Berlin. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete die allgemeinverständliche Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Besonders intensiv befasste er sich mit der Verhältnis zwischen herrschender Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral. Hier ein Beitrag zum Geldfluß in unserem Geldsystem und warum der Zins den Geldumlauf zerstört.

 

 


Ernst Wolff, geboren 1950, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Seit vierzig Jahren beschäftigt er sich mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Mit seinen Beiträgen will er die Mechanismen aufdecken, mit denen die internationale Finanzelite nicht nur das Geldsystem, sondern überhaupt die entscheidenden Bereiche unseres Lebens immer stärker kontrolliert: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.“

 


Norbert Häring ins Spezialist für Bargeld und begründet, warum wir mit der Abschaffung des Bargeldes auch Freiheit verlieren. Derzeit tobt ein regelrechter Krieg gegen das Bargeld: Mastercard, Microsoft, Apple und Co. vs. Freiheit des Individuums.
Häring belegt, wie eine unheilvolle Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut, von dem viele Bürger glauben, es bringe mehr Freiheit. Das Gegenteil ist der Fall!

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Echtzeit-Überweisungen – ein neuer Service

Echtzeit-Überweisungen ermöglicht sekundenschnelles zahlen. Die Banken haben ihre Kunden informiert. Expertenantworten zu den drei wichtigsten Fragen

Echtzeit-Überweisungen – Experten erklären den neuen Service

Echtzeit-Überweisungen
Foto: djd/BVR/Getty

(djd). Girocard an das Bezahlterminal im Supermarkt halten – piep – fertig. Bei Beträgen bis 25 Euro ist nicht einmal die Eingabe einer PIN notwendig.

Wohl kaum jemand hätte gedacht, dass man sich so schnell an das kontaktlose, komfortable Bezahlen beim Einkaufen gewöhnen kann. Ein Beispiel, wie Banken im Zahlungsverkehr zeitgemäße Angebote mit innovativen Zahlungsanwendungen für ihre Kunden entwickeln.

Mit dem Verzicht auf Barzahlung geht für viele jedoch auch ein Stück persönliche Freiheit verloren. Denn Kartenzahler werden gläsern – siehe auch die Beiträge zum Bargeldverbot auf diesem Blog.

Ein noch recht neuer Service sind sogenannte Echtzeit-Überweisungen. Damit erhalten Kunden in der Bundesrepublik seit 2017 mittels sekundenschneller Rund-um-die-Uhr-Überweisungen noch mehr Flexibilität. Hier sind die drei wichtigsten Fragen und die Antworten eines Experten dazu:

1. Was sind Echtzeit-Überweisungen?

Echtzeit-Überweisungen werden den Zahlungsverkehr in Europa in Zukunft noch mehr beschleunigen. „Dabei handelt es sich um ein neues europaweites Überweisungsverfahren, das Nutzern rund um die Uhr zur Verfügung steht. Überweisungen in Euro werden dabei vom Girokonto sekundenschnell ausgeführt“, erklärt Axel Schindler vom Bundesverband der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Die neuen Echtzeit-Überweisungen gibt es zunächst nur für Einzelüberweisungen, sie sollen aber sukzessive um die Nutzung von Sammelüberweisungen erweitert werden. „Bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken beispielsweise können damit derzeit bis zu 15.000 Euro pro Auftrag überwiesen werden“, so der BVR-Experte.

2. Wer kann Echtzeit-Überweisungen nutzen?

Um Echtzeit-Überweisungen zu nutzen, ist lediglich ein Zugang zum Onlinebanking erforderlich. Voraussetzung: Die Bank oder Sparkasse des Zahlungsempfängers unterstützt ebenfalls dieses Zahlverfahren. Eine Liste der teilnehmenden Institute finden Sie hier.

„Mit einer Überweisung in Echtzeit kann der Zahlungsempfänger bei teilnehmenden Banken und Sparkassen in Europa schon in wenigen Sekunden über den Geldbetrag verfügen – ganz egal, wann die Überweisung ausgeführt wird. Damit unterscheidet sich die Echtzeit-Überweisung von einer elektronisch erteilten Standard-Überweisung. Denn sie benötigt in der Regel maximal einen Geschäftstag“, betont Axel Schindler.

3. Wie funktionieren Echtzeit-Überweisungen im Onlinebanking?

„Ob eine Überweisung an eine andere Bank oder Sparkasse in Europa in Echtzeit möglich ist, überprüfen unsere Banken nach der Eingabe der Überweisungsdaten im Onlinebanking“, erläutert Schindler. Sei dies der Fall, könne die Ausführungsvariante dann ausgewählt werden. Die Überweisung könne auch wie gehabt in der Standard-Ausführungsvariante beauftragt werden: „So etwa auch, wenn die Empfängerbank Echtzeit-Überweisungen noch nicht anbietet.“

Achtung: Nicht alle Banen und Sparkassen bieten Geld überweisen in Echtzeit kostenfrei an.

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Gold – bist Du goldig?

Gold – wie stark bist Du damit verbunden? Hier kannst Du Dich gleich informieren und mit dem Goldtest herausfinden, ob Du eine enge Beziehung zu Gold hast.

Mache einfach den Goldtest!

Je unsicherer die Währungen – desto mehr steigt auch die Nachfrage nach Gold.

Drei Viertel der erwachsenen Bundesbürger besitzen Gold – jeweils etwa zur Hälfte in Form von Schmuck oder als Barren und Münzen, weniger in goldbezogenen Wertpapieren.

„Privatleute in Deutschland besitzen einer Studie zufolge aktuell die Rekordmenge von 8918 Tonnen des Edelmetalls – davon gut die Hälfte (4925 Tonnen) in Form von Barren und Münzen, knapp 4000 Tonnen sind Schmuck.“

Die Goldreseven der Bundesbank betrugen 2018 dagegen „nur“ 3.370 Tonnen.

Damit verfügt im Durchschnitt jeder Bundesbürger ab 18 Lebensjahren über 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm in Form von Barren oder Münzen. Allerdings gibt es dabiei große regionale Unterschiede. In Süddeutschland haben die Bürger im Durchschnitt 89 Gramm Gold als Anlage, in Ostdeutschland sind es nur 55 Gramm.

Statistik: Weltweite Goldnachfrage von 2005 bis 2018 (in Tonnen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Quelle: spiegel.de, 16.04.2019

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Berufsunfähigkeit – Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Angst vor Berufsunfähigkeit ist groß, besonders bei Jüngeren. Eine Umfrage zeigt: Nur zehn Prozent der Deutschen sehen sich gut abgesichert.

Berufskrankheit: Rückenschmerzen, psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unfall...
Foto: djd/DEVK

(djd). Die eigene Arbeitskraft zu verlieren und berufsunfähig zu werden: Das ist für die meisten Berufstätigen eine schreckliche Vorstellung. Vor allem aus Angst vor finanziellen Folgen.

Dennoch verlässt sich mehr als jeder Fünfte allein auf die gesetzliche Absicherung im Ernstfall. Doch diese jedoch ist knapp bemessen. Zudem greift sie auch nicht in allen Fällen, wie ein jüngstes Urteil zeigt.

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel ist schon der Weg zum Briefkasten auf dem Arbeitsweg nicht mehr gesetzlich als Arbeitsunfall abgesichert. Wenn dieser Unfall zur Berufsunfähigkeit führt, was dann?

„Am 18.03.2014 hatte eine Frau im Erzgebirge nach Ende ihrer Arbeitszeit ihre Arbeitsstätte mit dem Auto gen Wohnort verlassen. Kurz davor hielt sie an, um einen Privatbrief in einen Briefkasten zu werfen. Beim Aussteigen stürzte die Klägerin, während sie sich mit der rechten Hand noch am Lenkrad festhielt. Das Auto rollte dabei über ihren linken Fuß und brach dabei ihre Fußwurzel.

Der Arbeitgeber lehnte die Anerkennung des Arbeitsunfalls ab. Dagegen klagte die Erzgebirgerin. Ihre Begründung: Es habe sich doch nur um eine geringfügige Unterbrechung des versicherten Arbeitswegs gehandelt, um ‚im Vorbeigehen‘ und ‚ganz nebenher‘ den Brief einzuwerfen.“ (mdr.de, 07.05.2019)

Berufsunfähigkeit – Vor allem junge Menschen sorgen sich

37 Prozent der Deutschen haben aus finanziellen Gründen Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. Diese Sorge ist vor allem bei jungen Leuten groß: 46 Prozent der Studenten und Azubis fürchten sich davor, ihr Einkommen zu verlieren. Das zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage, die die DEVK in Auftrag gegeben hat.

Diese Sorge ist berechtigt, denn die gesetzliche Absicherung greift erst, wenn man schon mindestens fünf Jahre lang berufstätig ist. Da sich die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zudem nach Dauer und Höhe der bisher geleisteten Rentenbeiträge richtet, ist sie für junge Menschen oft sehr gering.

Psychische Gründe für Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit - Ängste
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Die gesundheitlichen Probleme, die häufig zu Berufsunfähigkeit (BU) führen, schätzen die Deutschen recht realistisch ein. 68 Prozent der Befragten halten psychische Erkrankungen für eine häufige Ursache. Nach Daten des Analysehauses Morgen & Morgen sind Erkrankungen von Psyche und Nerven tatsächlich in fast jedem dritten Fall Ursache für eine BU.

Fast gleichwertig beurteilen die Befragten Einschränkungen im Bewegungsapparat (44 Prozent) und Unfälle (43 Prozent) als Ursachen. 36 Prozent halten Krebserkrankungen für einen häufigen Grund und 31 Prozent Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Bei Einkommenssicherung besteht Handlungsbedarf

Dass bei der Absicherung der eigenen Arbeitskraft Handlungsbedarf besteht, scheint den Bundesbürgern klar zu sein. Jeweils 14 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sorgen mit einer privaten Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung vor, wobei hier der Familienstand eine große Rolle spielt. So haben nur zwölf Prozent der Deutschen ohne Kinder eine BU-Versicherung, aber 23 Prozent der Befragten mit zwei oder mehr Kindern. Für die neuere Grundfähigkeitsversicherung haben sich laut Umfrage erst zwei Prozent entschieden. Mit jeweils fünf Prozent haben sich auch Versicherungen gegen Erwerbsunfähigkeit und über den Arbeitgeber bisher kaum durchgesetzt. Dagegen verlassen sich 21 Prozent allein auf den gesetzlichen Schutz. Immerhin: Neun Prozent der Befragten wollen bald etwas unternehmen, um privat vorzusorgen.

 

Angebote vergleichen

(djd). Laut Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung muss gut jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben. Die finanziellen Folgen können gravierend sein.

Die staatliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, reicht für den Lebensunterhalt selten aus. 2017 lag sie bei durchschnittlich nur 716 Euro im Monat. Wer sich über eine private BU-Versicherung informieren will: Unabhängige Ratingagenturen helfen, Angebote zu vergleichen. So hat etwa der BU-Tarif der DEVK vom Analysehaus Morgen & Morgen mit fünf Sternen die Bestnote erhalten. Weitere Informationen zur Einkommenssicherung gibt es unter www.devk.de/p-einkommen.

Zum Versicherungsvergleich von Tarifcheck24:

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Ruhestand richtig planen

Entspannt Richtung Ruhestand – Den Eintritt in die neue Lebensphase frühzeitig und gründlich planen

Ruhestand für Frauen
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

(djd). Die einen können es kaum mehr erwarten und sehnen den Ruhestand herbei. Andere würden gerne noch zwei, drei Berufsjahre dranhängen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Ruhestand frühzeitig vorzubereiten, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn beim Übergang in die Rente steht in der Regel von einem Tag auf den nächsten ein geringeres Einkommen zur Verfügung. „Um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu erhalten, sind rund 80 Prozent des Nettolohns notwendig“, weiß Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Rentenkonto frühzeitig prüfen

Die Rentenauskunft gibt einen realistischen Blick auf die finanzielle Zukunft als Rentner. Ab dem 55. Lebensjahr erhalten Bürger eine solche alle drei Jahre. Sie ist wesentlich ausführlicher als die früheren Renteninformationen und berücksichtigt zum Beispiel auch Hinterbliebenenrenten.

Spätestens jetzt sollten angehende Ruheständler den Versicherungsverlauf in ihrem Rentenkonto gründlich prüfen und bei einer Lücke schnell aktiv werden, indem sie bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Auch alle weiteren zukünftigen Renteneinkünfte sollten in der Aufstellung nicht fehlen, wie beispielsweise Betriebsrenten oder privat abgeschlossene Rentenversicherungen.

Bei der Aufstellung der zukünftigen finanziellen Lage hilft der Einnahmen-Ausgaben-Check im neu aufgelegten „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Die kostenfreie Broschüre mit nützlichen Tipps ist unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Früher oder später in Rente gehen?

Noch ein paar Jahre im Beruf dranhängen oder in den Ruhestand
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Wenn die finanzielle Situation geklärt ist, stellt sich die Frage nach dem passenden Timing. Wer mit einem früheren Renteneintritt liebäugelt, kann bereits ab dem 50. Lebensjahr spätere Abschläge mit Sonderzahlungen in die Rentenkasse ausgleichen.

Gut zu wissen: Die Zahlungen kann man über mehrere Jahre verteilen und als Aufwendungen für Altersvorsorge beim Finanzamt geltend machen. Viele Tarifverträge enthalten zudem Regelungen zur Altersteilzeit, Informationen dazu gibt es im eigenen Betrieb.

Viele aktive Menschen fühlen sich mit Mitte 60 unter Umständen allerdings auch zu jung für den Ruhestand und wollen noch im Job bleiben. Die gesetzliche Rentenversicherung fördert eine längere Lebensarbeitszeit: Pro Monat, den man später in Rente geht, erhöht sich der spätere Rentenanspruch um 0,5 Prozent. Ein Jahr zahlt sich somit mit einem Zuschlag von sechs Prozent aus. Wann der richtige Zeitpunkt für den Renteneintritt ist, kann jeder nur für sich selbst bestimmen.

Finanzielle Absicherung für Frauen

(djd). Frauen arbeiten im Durchschnitt 26, Männer hingegen 39 Jahre. Außerdem verdienen Frauen rund ein Drittel weniger – die Folge sind geringere Rentenansprüche. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten für eine finanzielle Verbesserung im Ruhestand auszuschöpfen.

Zeiten der Kindererziehung werden in der gesetzlichen Rentenversicherung so angerechnet, als hätte die Frau eigene Beiträge gezahlt. Für ab 1992 geborene Kinder werden drei Erziehungsjahre berücksichtigt. Zudem können Frauen frühzeitig mit ihrem Partner über einen finanziellen Ausgleich sprechen, wenn sie aus familiären Gründen beruflich kürzertreten. Ein notariell beglaubigter Ehe- oder Partnerschaftsvertrag schafft Klarheit.

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Steuererklärung – Geld zurück mit wenigen Klicks

Steuererklärung geht für viele heute ganz einfach am PC: Geld zurück mit wenigen Klicks. Mit der richtigen Software kann man das bequem selbst erledigen.

Steuererklärung mit der richtigen Software

Steuererklärung ganz bequem selbst - sogar auf dem Tablet
Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/Sascha J. Hauk

(djd). Viele Bürger müssen jährlich eine Einkommensteuererklärung abgeben, etwa Freiberufler oder Menschen, die neben ihrem Arbeitseinkommen weitere Einkünfte haben. Es gibt aber auch zahlreiche Arbeitnehmer, die dazu nicht verpflichtet sind. Und gerade sie scheuen häufig den Aufwand, ihre Unterlagen zu sortieren oder die Kosten eines Steuerberaters.

Doch wer keine Steuererklärung abgibt, verzichtet auf eine im Durchschnitt knapp vierstellige Steuererstattung. Oft ist sogar noch mehr drin. Denn das Finanzamt setzt bei den steuermindernden Ausgaben nur pauschale Sätze und Freibeträge an. Sind die individuellen Ausgaben höher, fallen sie somit unter den Tisch. Es lohnt sich also, genau nachzurechnen. Mit der richtigen Software kann man das bequem selbst erledigen.

Daten werden automatisch ausgefüllt

Die Software „WISO steuer:Sparbuch 2019“ beispielsweise erleichtert es, Daten für die Steuererklärung zu sammeln und zusammenzuführen. So übernimmt das Programm automatisch alle Angaben, die dem Finanzamt bereits vorliegen, wie die jährliche Steuerbescheinigung des Arbeitgebers. Auch die Bescheinigungen zum Riester-Vertrag, Versicherungsbeiträge oder eine Beitragsrückerstattung der Krankenkasse trägt der Abruf automatisch an der richtigen Stelle der Steuererklärung ein.

Damit keine Sparmöglichkeit ungenutzt bleibt, lassen sich auf Wunsch auch Daten aus dem Girokonto in die Steuererklärung übernehmen. Etwa die Kosten für den Internetanschluss, den man auch beruflich nutzt. Oder das Bahnticket für die Dienstreise, das mit der Girocard bezahlt wurde. Auch Gewerkschaftsbeiträge, Spenden oder Kita-Gebühren, die regelmäßig vom Girokonto abgebucht werden, werden per Maus in die Erklärung übernommen. So vergisst man keine Ausgaben, mit denen sich Steuern sparen lassen.

Steuererklärung geht ohne Belege ans Finanzamt

Ist alles erfasst, heißt es nur noch: klick und weg. Das Programm überträgt die Steuererklärung digital ans Finanzamt, ganz ohne Papier – falls das Finanzamt doch einen Beleg benötigt, fragt es nach. Ein weiterer Vorteil: Wer digital abgibt, hat die Erstattung meist schneller auf dem Konto, als wenn er den Postweg wählen würde.

Kostenlos die Erstattung ausrechnen

Wer wissen möchte, ob sich die Steuererklärung lohnt, findet auf www.buhl.de eine kostenlose Testversion der Software. Damit kann man auf den Cent genau ausrechnen, wie viel das Finanzamt für das Steuerjahr 2018 zurückzahlt. Auch der Datenabruf vom Finanzamt ist mit der Testversion kostenfrei möglich. Gerade auch für Rentner kann dies eine interessante Option sein, um zu prüfen, ob sie steuerpflichtig sind und eine Erklärung abgeben müssen.

Immer mehr Rentner werden steuerpflichtig

(djd). Immer mehr Rentner werden in Deutschland steuerpflichtig. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei den Neurentnern des Jahres 2019 etwa sind es 78 Prozent, ab 2040 wird die gesetzliche Rente komplett besteuert. Das steuerfreie Existenzminimum sorgte bisher dafür, dass viele Rentner von der Einkommensteuer befreit blieben.

Dank der Rentenanhebungen der letzten Jahre wird dieser steuerfreie Grundfreibetrag von immer mehr Rentnern überschritten. Auch für sie kann es sich deshalb lohnen, die Steuererklärung selbst in die Hand zu nehmen, damit alles korrekt verbucht wird und man dem Finanzamt kein Geld schenkt. Unter www.steuernsparen.de gibt es dazu mehr Informationen.



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Sparen trotz Schulden?

Sparen trotz Schulden? – Geht das? Klar, wenn Sie den folgenden Tipp beherzigen, dann erreichen Sie bald Ihr Ziel.

Sparen trotz Schulden? -Finanztipp

Schulden tilgen
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

(djd). Der Kredit für das Haus oder das Auto läuft noch einige Jahre, für den Kauf der neuen Küche sind Schulden zurückzuzahlen – ist es in dieser Situation sinnvoll, gleichzeitig noch regelmäßige Sparbeträge zur Seite zu legen? Das kommt drauf an.

In den meisten Fällen nicht: Das frühzeitige Tilgen eines Kredits ist für Verbraucher finanziell meist vorteilhafter als zu sparen, da die Kreditzinsen in der Regel höher sind als die Sparzinsen.

Dies gilt zumindest für ältere Kredite. In der heutigen Niedrigzinsphase oder auch bei hohen Kreditzinsen wie beim Dispo gilt das ganz besonders. Deshalb gilt: Das Tilgen vorhandener Kredite sollte stets Vorrang haben.

Frühzeitiges Tilgen spart bares Geld

Der Weg in die Verschuldung ist oft schleichend: Ein Kredit, etwa für alltägliche Konsumgüter, kommt zum nächsten – und mit der Zeit wächst die monatliche Belastung immer stärker an. Je eher vorhandene Kredite zurückgezahlt sind, desto schneller entspannt sich das monatliche Haushaltsbudget.

„Tilgen geht immer vor Sparen. Denn die Kreditzinsen, die man durch die Rückzahlung spart, lassen sich mit einer Geldanlage praktisch nicht erwirtschaften“, empfiehlt Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe. Entscheidend sei immer der Abstand zwischen Sparzinsen und Kreditzinsen. In der aktuellen Niedrigzinsphase sind etwa Sondertilgungen empfehlenswert. „Trotz Kreditverpflichtungen sollte man immer einen Notgroschen für Ungeplantes auf die hohe Kante legen“, rät Korina Dörr weiter.

Finanzen im grünen oder roten Bereich?

"Tacho" der Budgetanalyse
Foto: djd/Beratungsdienst Geld und Haushalt

Geld, das darüber hinaus am Monatsende übrig ist, sollte man in die Tilgung vorhandener Kredite stecken. Für mehr Überblick über die eigene Finanzlage helfen kostenfreie Onlinetools wie die Budgetanalyse, erreichbar unter www.budgetanalyse.de.

Verbraucher erhalten damit anonym und ohne Registrierung eine Analyse der Stärken und Schwächen ihres Haushaltsbudgets, inklusive Überblick über die Ausgabenstruktur in den fünf Bereichen Lebenshaltung, Versicherungen, Altersvorsorge, Kredite und Sparen.

Als Ergebnis zeigt ein farbiger Tacho an, ob sich das private Budget im grünen oder roten Bereich befindet. Zudem können Nutzer so durchrechnen, wie sich die laufenden Kredit- und Sparausgaben auf die Haushaltskasse auswirken.

Notgroschen bilden für ungeplante Ausgaben

(djd). Eine defekte Waschmaschine, eine ungeplante, aber nicht verschiebbare Autoreparatur? Damit derartige Ereignisse einen nicht finanziell aus der Bahn werfen, empfiehlt es sich, einen Notgroschen aufzubauen – selbst wenn eine Kreditverpflichtung besteht. „Empfehlenswert sind zwei bis drei Monatsgehälter, die man beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto deponieren kann“, empfiehlt Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt.

Wichtig: Wenn der Notgroschen in Anspruch genommen wurde, sollte er wieder aufgestockt werden, sobald etwas Geld übrig ist. So bleibt man gut gerüstet für ungeplante Ausgaben und muss bei finanziellen Engpässen keinen zusätzlichen Kredit aufnehmen.

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