Inflationsrate belastet die Haushalte

Die Inflationsrate sollte in der Europäischen Union unter oder nahe bei 2 Prozent bleiben. Die Bürger verbinden mit Inflation meist höhere Preise.

Inflationsrate steigt

Während viele Bürger Dank Politik und Medien gebannt auf „Inzidenzwerte“ und AHA-Regeln achten, fällt ihnen kaum auf, wie ihr Geld immer weniger wird. Und das ist erst der Anfang.

Mit leichter zeitlicher Verzögerung ist mit den „Corona-Hilfsmaßnahmen“ die Inflationsrate gestiegen:

Inflationsrate in Deutschland bis April 2021Und die Aussichten für die nächsten Jahre bieten kaum Entwarnung.

Seit der Einführung des Eurosystems galt nach Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB):

Dem Eurosystem ist es von Anfang an gelungen, Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet auf mittlere Sicht zu gewährleisten. In den ersten zwölf Jahren des Bestehens der Gemeinschaftswährung lag die durchschnittliche jährliche Teuerungsrate im Euroraum unter, aber nahe 2 %, und die Inflationserwartungen blieben fest auf einem Niveau verankert, das mit Preisstabilität im Einklang steht.“

Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Isabel Schnabel sieht die 2-Prozent-Marke erreicht und rechnet, dass die Inflation „kurzfristig über die Marke von drei Prozent“ springen könnte:

„Und in diesem Jahr haben wir dann gesehen, dass es zu einem kräftigen Anstieg der Inflation gekommen ist. Und das geht sogar noch weiter. In Deutschland rechnen wir damit, dass es durchaus zu einer Inflation kommen kann, die größer ist als drei Prozent.“

Wie Ihr Geldvermögen entwertet wird

Drei Prozent Inflationsrate bedeutet für ein angespartes Kapital in Höhe von 500.000 Euro einen Kaufkraftverlust von 15.000 Euro binnen eines Jahres. Wenn diese jährliche Inflationsrate bis zum Jahr 2030 anhielte, blieben vom angesparten Kapital von 500.000 Euro nur noch 383.208 Euro Kaufkraft.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die durchschnittliche „Inflationsrate“ in der Regel nach einem „Warenkorb“ bemessen wird. Für einzelne Waren und Dienstleistungen gelten natürlich sehr unterschiedliche Preissteigerungen. So stiegen:

  • der Erzeugerpreis für Draht aus Kupfer binnen Jahresfrist um 18,6 Prozent;
  • die Preise von Baustahl allein zwischen Dezember 2020 und März 2021 um 18,5 Prozent;
  • die Bitumenpreise im gleichen Zeitraum um 20,6 Prozent.

Gerade im Baubereich drohen enorme Kostensteigerungen. Schon aktuell rollt eine beispiellose Preislawine bei Rohstoffen und Materialien für den Ausbau auf die deutschen Bauherren und Sanierer zu.

Auch in anderen Ländern steigt die Inflationsrate dramatisch. In den USA stiegen die Verbraucherpreise im April um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit 13 Jahren. Die Preise für Lebensmittel kletterten um 3,5 Prozent, für Fleisch und Eier gar um fünf Prozent nach oben. Die Immobilienpreise stiegen in den USA insgesamt um elf Prozent.

Wenn zu dem Kaufkraftverlust für die Konsumenten dann noch Null- oder gar Negativzinsen für die Sparer hinzukommen, ist der hart erarbeitete Wohlstand gefährdet.

Geldvermögen neu strukturieren – Geldwert sichern

Wer eigene Ersparnisse erhalten und sichern will, sollte die Inflationsverluste kalkulieren und sein Portfolio neu strukturieren. Denn noch immer nutzen die meisten Bürger Geldanlagen, die besonders von einer Inflation betroffen sind:

Genutzte Geldanlagen

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Wie Bürger mit Kartenzahlung abgezockt werden

Ist Kartenzahlung statt Bargeld hygienischer? Oder werden die Bürger damit vermehrt abgezockt und ihrer finanziellen Freiheit beraubt?

Kartenzahlung als „Hygienefaktor“

KartenzahlungKartenzahlung soll unhygienisch sein – behauptet beispielsweise die ING-Bank:

„Wie schmutzig ist Geld? Das lässt sich klar beantworten: Es ist sehr schmutzig. Geldscheine und -münzen wechseln sehr häufig den Besitzer – doch das ist nur einer der Gründe, warum sie stark mit Keimen belastet sind.“ (ing.de)

Mit solch einer Argumentation versucht die ING-Bank Angst zu verbreiten und die Menschen zur Kartenzahlung zu überzeugen.

Dabei verweist sie auf einen Beitrag in der Washington Square News aus April 2014 unter dem Titel: „Professor’s study finds microbes on dollars“.

Demgegenüber liest sich auf der Webseite der Bundesbank:

„‚Die Wahrscheinlichkeit, sich mittels Bargeld anzustecken, ist geringer als bei vielen anderen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens‘, so Beermann in einem Pressegespräch in der Bundesbank. ‚Von Banknoten und Münzen geht kein besonderes Infektionsrisiko für den Bürger aus‘. Die Euro-Banknoten seien so konzipiert, dass sie beim täglichen Gebrauch kaum verschmutzten. Zudem seien die 5- und 10-Euro-Banknoten, die besonders oft als Wechselgeld von Hand zu Hand gehen, zusätzlich mit einem Schutzlack gegen Verschmutzung versehen.“

Ergänzend zitiert die Bundesbank René Gottschalk, Infektiologe und Leiter des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt am Main.

„‚Es ist im Prinzip völlig egal, wie lange Krankheitserreger auf Oberflächen überleben können. Entscheidend ist, ob es ein Infektionsweg ist‘, sagte er bei dem Pressegespräch. Der Infektionsweg sei bei Banknoten nicht gegeben. Zudem seien Geldscheine aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht besonders gut geeignet, Krankheitserreger zu übertragen. ‚Hauptübertragungsweg des Coronavirus sind Tröpfcheninfektionen durch Husten, Niesen, aber auch Sprechen‘, ergänzte Gottschalk. ‚Wenn das Virus über Geldscheine oder Tischplatten übertragen würde, wären die Fallzahlen höher.'“

Abzocke durch Kostenfalle

Wenn aber an fast jedem Ladengeschäft steht, dass die Kunden mit wegen Corona Karte zahlen sollten, dann machen das eben viele – ohne Nachzudenken und zu prüfen.

Denn wer achtet schon darauf, wie damit der Einkauf teurer wird. Schauen Sie sich mal in dem folgenden rbb-Beitrag  den Teil bis Minute 07:16 an:

Kostenfalle Kartenzahlung

Zu ähnlichen Ergebnissen führen unter anderem Beiträge auf Biallo:

„Mehr als 460 Banken kassieren bis zu 0,75 Euro pro Zahlvorgang“

Auf dem gleichen Portal können Sie auch eine kostenlose Information herunterladen, worauf sie bei welcher Bank achten müssen, um der Kostenfalle Kartenzahlung zu entgehen.

Eine Folge dieser Entwicklung ist, dass dadurch 2020 der Bargeldumsatz in Deutschland um 70 Milliarden Euro sank. Das war wiederum Anlass für zahlreiche Banken, als „Entschädigung“ mehr Gebühren zu kassieren. 460 Banken verlangen derzeit bis zu 75 Cent pro Kartenzahlung. Die Kosten werden in den Kontoabrechnungen versteckt. Verbraucherschützer sind alarmiert – Sie auch?


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Jahrhundertrezession – Gipfel der Unverhältnismäßigkeit

Gipfel der Unverhältnismäßigkeit

Wegen Corona stürzt die Welt in eine Jahrhundertrezession, wird Macht in ungesunder Weise in den Händen Weniger gebündelt.

von Christian Kreiß

Corona-Angepasste vertreten den Gesundheitsschutz und das Recht auf Leben; Skeptiker können höchstens ein paar formaljuristische Argumente für sich verbuchen. Dieser Eindruck wird jedenfalls in den meisten öffentlichen Debatten erweckt. Aber nichts könnte falscher sein. Die weltweiten Corona-Maßnahmen schädigen die Gesundheit, die wirtschaftliche und soziale Integrität von Millionen Menschen. Das kostet am Ende auch Leben. Der Autor rechnet aus, dass mit den Regierungsbeschlüssen, die Ansteckungen verhindern sollen, etwa 14- bis 28mal so viele Menschenleben vernichtet werden als durch das Virus selbst. Es geht also keineswegs darum, dass Kritiker — wie fälschlich und polemisch oft behauptet wird — behaupteten, die Krankheit Covid-19 existiere gar nicht; vielmehr tun Linientreue so, als existierten die vielen durch Maßnahmen verursachten Leiden und Opfer gar nicht, was einer Verhöhnung der Betroffenen gleichkommt. Dieser Artikel ist das Manuskript einer Rede, die der Autor bei einer Corona-Demonstration am 17. April 2021 in München gehalten hat.

Weil die deutschen Leitmedien unsere Demo-Reden entweder totschweigen oder vollkommen irreführend darstellen, soll hier meine Rede auf der Corona-Demo in München am 17. April 2021 wiedergegeben werden (1).

Wirtschaftliche Entwicklung

Wir haben 2020 den größten Wirtschaftsabsturz seit Kriegsende erlebt. Ökonomen sprechen daher von einer Jahrhundertrezession: Die Weltwirtschaft ist um 4,4 Prozent abgestürzt. Grund dafür waren und sind die Lockdowns. Dadurch wurden die Bewegungen der Menschen in den Industrieländern um 50 Prozent, in den Entwicklungsländern um 60 Prozent heruntergefahren. Hunderttausende von Künstlern und Selbständigen sind dadurch bis heute arbeitslos, das Kulturleben liegt brach, wir haben enorme Kurzarbeit, steigende Selbstmordzahlen, Familientragödien. Millionen von Kindern gehen nicht in die Schule oder mit Masken, überall diese Masken, selbst im Freien, wo sie vollkommen sinnlos sind, wie zahllose wissenschaftliche Studien zeigen.

Natürlich gibt es das Virus. Es ist gefährlich für sehr alte und multimorbid stark vorerkrankte Menschen. Ich habe deswegen über sechs Monate nicht meine Eltern besucht. Aber die Lockdowns in unserem Lande sind vollkommen unverhältnismäßig. Sie richten einen ungleich größeren Schaden an, als sie Nutzen stiften. Der Schaden, den unsere Politiker, allen voran Merkel und Söder, in den letzten 13 Monaten angerichtet haben, ist der größte wirtschaftliche, soziale und menschliche Schaden seit Kriegsende. Das ist ein Skandal, weil vollkommen unverhältnismäßig. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Auswirkungen dieser Jahrhundertrezession

Besonders anschaulich sieht man das ganze Ausmaß der Zerstörung und die ganze Unsinnigkeit der Corona-Abwehrmaßnahmen, wenn man in die Dritte Welt schaut. Die Zahl der in Armut lebenden Menschen ist durch die Lockdowns dramatisch gestiegen. Am schlimmsten hat es die Kinder erwischt. Momentan verhungern weltweit wegen der Lockdowns in den Entwicklungsländern etwa 12.000 zusätzliche Kinder pro Tag (2). Derzeit gibt es etwa 10.000 Corona-Tote pro Tag (3). Das Median- und Durchschnittsalter der an oder mit Corona Verstorbenen liegt um die 80. Man kann nun grob folgende Rechnung machen.

Wenn man annimmt, dass die an oder mit Covid Verstorbenen vielleicht noch eine Lebenserwartung von 3 bis 5 Jahren gehabt hätten, so heißt das, dass durch Covid derzeit etwa 30.000 bis 50.000 Lebensjahre vernichtet werden. Nimmt man an, dass die durch die Lockdowns derzeit zusätzlich verhungernden 12.000 Kinder pro Tag noch eine Lebenserwartung von 60 bis 70 Jahren gehabt hätten, so heißt das, dass durch die Lockdowns 720.000 bis 840.000 Lebensjahre vernichtet werden. Es werden also durch die Corona-Verhinderungs-Maßnahmen etwa 14 bis 28 Mal mehr Lebensjahre vernichtet als gerettet.

In diese Zahlen ist noch nicht das Leid durch die geschlossenen Schulen, das Wegsperren der Kinder zu Hause, die stark gestiegenen Suizide, die aufgeschobenen Arztbesuche und so weiter, also die ganzen sozialen und gesundheitlichen Folgekosten enthalten. Ich rechne daher damit, dass durch die Corona-Verhinderungsmaßnahmen in der Dritten Welt mindesten 30 bis 50 Mal so viele Lebensjahre vernichtet wie gerettet werden. Auch bei uns in Deutschland werden meiner Einschätzung nach durch die Corona-Verhinderungs-Maßnahmen sehr viel mehr Lebensjahre vernichtet als gerettet.

Man verkauft uns hier einen Genozid als Heilmaßnahme. Das ist eine gigantische Lüge.

Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Unverhältnismäßigkeit auch bei uns

Diese Lockdowns sind vollkommen unverhältnismäßig, der Schaden ist ungleich höher als der Nutzen. Das gilt auch für Deutschland. Professor Raffelhüschen, ein Rentenexperte, hat ausgerechnet, dass in Deutschland durch die Lockdowns 10 bis 100 Mal so viele Lebensjahre vernichtet als gerettet werden.

Selbst der frühere amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin sagte letzten Sommer im Juni, wenn eine zweite Corona-Welle kommt, dann wird es keine Lockdowns geben, denn die seien unverhältnismäßig. Der Schaden sei größer als der Nutzen, selbst der gesundheitliche. Von dieser Einsicht sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Unsere ergriffenen Covid-Maßnahmen waren und sind vollkommen unverhältnismäßig. Mittel und Zweck stehen in keinerlei vernünftigem Verhältnis. Wir müssen sie sofort beenden. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Was sagen unsere Politiker und die Presse dazu?

Entwicklungsminister Müller (CSU) weiß das, was ich gerade zu den Entwicklungsländern gesagt habe, ganz genau. Der CSU-Minister sagte 2020: „An den Folgen der Lockdowns werden weit mehr Menschen sterben als am Virus“.

Die einzig logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis des Herrn Müller sollte, bei gesundem Menschenverstand betrachtet, sein, dass man sofort die Lockdowns beendet. Denn dann würden auch die dadurch verursachten Tode beendet. Aber genau das sagt der CSU-Minister nicht, sondern nennt alle möglichen irrelevanten Gegenmaßnahmen. Das ist in hohem Ausmaß heuchlerisch und verlogen. Genauso macht es die NGO Oxfam, die Zahlungen von der Großindustrie bekommt und die Süddeutsche Zeitung. Alle schweigen sich aus über die einzig sinnvolle Maßnahme, die sofortige Beendigung der Lockdowns. Das ist ungeheuer irreführend, heuchlerisch und verlogen. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Apropos Medien

Nicht nur zum Elend in anderen Ländern berichten unsere Staats- und Mainstreammedien heuchlerisch und verlogen, sondern auch zu Modellen, die anders, menschlicher mit diesem Virus umgehen: zum Beispiel zu Schweden, dem Lieblingsfeind der deutschen Staats- und Privatmedien. Die Staatsmedien bekommen ihre Order von oben. Unsere Privatmedien sind in Händen von einem knappen Dutzend von Milliardärs- oder Multimillionärsfamilien, die uns wegen ihrer Milliarden Tag und Nacht mit ihrer Privatmeinung beschallen dürfen.

In Schweden war der Umgang mit dem Virus tatsächlich völlig anders als bei uns, extrem menschlich statt unmenschlich und freiheitsverachtend wie in Deutschland. Es gab praktisch keine Masken, keinen Maskenzwang, keine Lockdowns, keine Schulschließungen, wenig Angst, so gut wie keine Denunziationen. Es war einfach ein menschlicher Umgang mit dem Virus.

Das hat die deutschen Politiker und Medien in ihrem Hochmut ungeheuer gestört, denn dadurch wurde ja tagtäglich der unmenschliche, freiheitsabwürgende, zerstörerische, permanent angstschürende Umgang mit dem Virus in Deutschland in Frage gestellt. Also wurden die schwedischen Maßnahmen irreführend, verzerrt und verlogen dargestellt, damit die guten deutschen Leser nicht auf dumme Gedanken kommen. Deshalb wurde dieses menschliche Gegenbeispiel niedergemacht.

In Deutschlandradio konnten wir am 5. August 2020 lesen: „Schweden verzeichnet trotz lockerer Corona-Maßnahmen einen mit Deutschland vergleichbaren Wirtschaftseinbruch“. Das war eine Lüge in den deutschen Staatsnachrichten. Denn zu dieser Zeit war der Wirtschaftsabsturz in Deutschland ziemlich genau doppelt so stark wie in Schweden.

In der Süddeutschen Zeitung schrieb am 24.8.2020 der Leiter der Wirtschaftsredaktion, Dr. Marc Beise: „Die ökonomischen Kosten sind in beiden Ländern praktisch gleich.“ Entweder kann der Mann, Dr. Marc Beise, keine Zahlen lesen. Dann ist er auch dem falschen Posten als Chef des Wirtschaftsresorts. Oder Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, hat gelogen. Ich wiederhole. Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, hat gelogen.

Die Bild-Zeitung schrieb am 20.8.2020: „Wegen Corona: Schweden hat die meisten Todesfälle seit 150 Jahren“. Das war eine absolut irreführende Darstellung. Denn was die Bild-Zeitung verschwieg, war, dass sich die Einwohnerzahl in Schweden in diesen 150 Jahren verzweieinhalbfacht hatte. Die Gesamtmortalität Schwedens pro eine Million Einwohne lag 2020 nicht signifikant höher als in den Jahren 2016, 2017 und 2018. So läuft in Deutschland die Berichterstattung in den Mainstream-Medien. Selbst die Covid-Mortalität Schwedens ist niedriger als in einigen anderen Ländern und nicht sehr viel höher als in Deutschland.

Unsere Leitmedien berichten in einem Ausmaß unehrlich, unwahrhaftig, heuchlerisch und lügnerisch, dass es schier unfassbar ist.

Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Die Schere geht auf — Gewinner und Verlierer

Bis jetzt haben den einen Blick auf das Elend geworfen, das durch die Lockdowns verursacht wird. Jetzt wollen wir uns einmal die Gegenseite ansehen. Während auf der einen Seite Millionen von Menschen durch unsere Bundesregierung, durch unsere Landeregierung ins Unglück gestürzt, in Existenzaufgabe gestürzt, in Arbeitslosigkeit gestürzt werden, profitieren auf der anderen Seite einige wenige Großkonzerne und Multimilliardäre in noch nie dagewesenem Maße von dem Elend der anderen. Ich betone: Sie profitieren durch, wegen des Elends. Weil zahllose Selbständige und Mittelständler in den Untergang getrieben werden, werden die großen reich und reicher, Stichwort amazon: Mögen die Innenstädte zugrunde gehen, es profitieren die großen Konzerne und die Oligarchen-Milliardäre dahinter.

Aber genauso in Deutschland. Stichwort BMW. Auf der Hauptversammlung letztes Jahr, während der Lockdowns, haben sich die Eigentümer noch schnell eine Dividende von weit über einer Milliarde gegönnt, die vor allem an zwei Multimilliardäre fließt, Quandt und Klatten — gleichzeitig werden vom Konzern Millionen Euro in Form von Kurzarbeitergeld kassiert, die wir Steuerzahler alle zahlen, dank sei Merkel und Söder. Das ist ein Skandal. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Stichwort Daimler: Die Hauptversammlung hat vor Kurzem die Dividende um über 40 Prozent erhöht, das ist etwa eine halbe Milliarde Euro mehr als im Vorjahr. Die Dividenden fließen zum größten Teil an Multimillionäre und Milliardäre. Gleichzeitig erhält Daimler hunderte Millionen Euro an Staatsgeldern, zum Beispiel für Kurzarbeit oder Elektroprämien die wir Steuerzahler alle finanzieren. Wir alle finanzieren also die Dividenden an die Multimillionäre durch Steuertransfers. Das ist ein riesiges Unrecht, was unsere Politiker, allen voran Merkel und Söder hier machen. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Die Großen fressen die Kleinen

In Krisenzeiten kann man riesige Gewinne machen. Ein Beispiel: Am Kursabsturz von Wirecard hat eine Gruppe von short-Spekulanten, die auf sinkende Kurse wetteten, laut Wall Street Journal an zwei (!) Tagen letzten Juni 2,6 Milliarden Dollar Gewinne gemacht. Das ist ein erster Vorgeschmack: Wir bekommen eine Ahnung welche Gewinne erst locken, wenn ganze Industriebranchen, ganze Volkswirtschaften kollabieren. Und unsere Politiker schauen zu, ja applaudieren.

Wie man so richtig vom Elend anderer profitieren, durch das Elend anderer so richtig reich werden kann, zeigt die große Finanz- und Wirtschaftskrise von 1907. Damals hat JP Morgan mit seinem Bankenimperium einen riesigen Wirtschaftsabsturz herbeigeführt, indem er im August neue Kredite verweigerte. Im Crash hat er seinen Konkurrenten zugesehen, wie sie pleitegehen, billig Aktien aufgekauft und riesige Marktanteile gewonnen. Nach der Krise war er unendlich viel reicher als davor.

Dieses Spiel klappt heute genauso. Je länger die Lockdowns, desto schlimmer geht es dem Mittelstand und den Selbständigen, desto höher die Marktanteilsgewinne, desto höher die Profite. Lockdowns sind ein Segen für die Großen, für die Konzerne, für die Milliardäre und ihre Helfershelfer, die Politiker. Je länger, je härter, je abwürgender, desto besser, desto mehr sprudeln die Gewinne. Ich war sieben Jahre Investmentbanker.

Wie kommt man zu möglichst langen Lockdowns? Der Schlüssel dazu ist: ANGST!!! Soviel Angst wie irgend möglich.

Angst frisst Hirn. Die Menschen werden betäubt. Je größer die Angst, desto länger und härter lassen sich die Menschen die Lockdowns bieten, ohne sie zu hinterfragen. Angst ist der Schlüssel.

Sie wird SYSTEMATISCH geschürt. Dazu gibt es sogar ein internes Papier des Innenministeriums vom Frühjahr 2020, das sagt, dass Angst bewusst geschürt werden soll, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Hier läuft systematische, unrechtmäßige Panikmache. Das ist ein großes Unrecht. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Die Strategie funktioniert. Durch die Lockdowns besitzen heute 20 Multimilliardäre genauso viel Vermögen wie die untere Hälfte der Erdbevölkerung, wie knapp vier Milliarden Menschen zusammen. Vor 10 Jahren brauchte man dafür noch 388 Milliardäre. Wir sehen eine enorme Machtkonzentration and der obersten Spitze der Machthierarchie.

Fonds wie Blackrock machen die höchsten Gewinne der Geschichte. Die Gewinne der Investmentbanken schießen nach oben. Der Vermögenszuwachs von Oligarchen wie Bill Gates, Jeff Bezos, Zuckerberg, Brin, Page ist geschichtlich einzigartig. Diese Leute hat nie jemand gewählt. Sie werden aber wie Staatschefs von unserer rückgratlosen Regierung empfangen, bekommen prime time im deutschen Staatsfernsehen. Vermögenszuwachs übersetzt sich in politischen Machtzuwachs über Parteispenden, Lobbyismus und den Kauf von Politikern. Aber diese Oligarchen hat nie jemand gewählt. Das sind absolut antidemokratische Prozesse, demokratiezerstörende Prozesse. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Faschismus

Und damit komme ich zum entscheidenden Punkt. Die Bündelung von Macht in den Händen sehr weniger, sehr vermögender, nicht demokratisch gewählter Menschen nimmt durch die Lockdowns, durch die bewusste, geplante und orchestrierte Angstverbreitung dramatisch zu. Bündel heißt auf Italienisch il fascio. Daher kommt der Begriff Faschismus.

Ich habe die große Sorge, dass Corona für diese Zwecke bewusst missbraucht wird, dass die ganze Angsterzeugung mit der Absicht gemacht wird, faschistische Prozesse voranzutreiben, konkret:

Die Bündelung von Macht in den Händen von Wenigen, die von niemandem gewählt wurden. Das sind sehr gefährliche, antidemokratische Entwicklungen. Ich habe große Sorge um unsere Demokratie.

Ich habe die große Sorge, dass unsere Grundrechte dauerhaft eingeschränkt werden. Ich habe die große Sorge, dass unser wunderbares Grundgesetz, das wir uns mit so viel Leid errungen haben, immer mehr ausgehebelt wird. Dagegen will ich mich wehren. Das spüren, glaube ich, irgendwie alle, die hier sind. Deshalb sind wir hier auf dieser friedlichen Demo: für Freiheit, für Demokratie, für Menschenwürde und für unsere kostbaren Grundrechte. Deshalb stehen wir hier und demonstrieren.

Ermutigung

Zum Schluss möchte ich aber uns alle ermutigen. Es gibt eine neue Partei: dieBasis. Dort gibt es einen Block Achtsamkeit, Beachtung der Menschlichkeit. Woher kommt Gesundheit? Woher kommt innere Stärke? Ich glaube, wir können ganz viel Kraft schöpfen aus geistiger, aus spiritueller Entwicklung, aus Meditation, Beten, innerer Versenkung egal, welcher Religion oder Strömung. Dadurch finden wir Kraft in uns. Innere Erkenntnis ist oft sehr schmerzhaft. Man muss ungeheuer ehrlich und aufrichtig sein. Nach dem Motto „Erkenne dich selbst“ erkennt man schließlich auch die Welt sehr viel besser als zuvor.

Wir haben ungeheure Kraft in uns. Wir nutzen unser Hirn nur zu wenigen Prozent. Wir nutzen unser Herz vermutlich nur zu wenigen Promill. Lasst uns innerlich stark werden, dann können wir auch äußerlich stark werden, dann können wir das große Unrecht überwinden.

Leute, lassen wir uns nicht entmutigen! Vernunft und gesunder Menschenverstand werden siegen! Lawinen beginnen mit wenigen Steinchen oder Schneeflocken ganz oben. Lasst uns mit Wahrheit, Mut und Kraft eine kritische Menschenmasse gewinnen und eine Lawine auslösen.

Lassen wir uns nicht unterkriegen! Echte Stärke kommt von innen, von innerer Überzeugung, aus geistigen, aus spirituellen Quellen. Die schenken ungeheure Lebenskraft, Kraft der Zuversicht, Kraft des Vertrauens!

Leute, lasst Euch nicht entmutigen, das ist genau das, was sie wollen! Schöpft Kraft, Freude und Zuversicht aus dem Wissen, dass Ihr Euch für das Richtige, für die Wahrheit, für das Menschliche einsetzt! Deshalb stehen wir hier und demonstrieren.

Quellen und Anmerkungen:

(1) Die wissenschaftlichen Quellen zu allen genannten Zahlen, Daten, Fakten und Zitaten finden sich in meinen Veröffentlichungen der letzten Monate (https://menschengerechtewirtschaft.de/artikel). Das gesprochene Wort war natürlich teilweise vom Redemanuskript abweichend
(2) Oxfam 25. Januar 2021: https://oxfamilibrary.openrepository.com/bitstream/handle/10546/621149/bp-the-inequality-virus-250121-en.pdf
(3) https://www.worldometers.info/coronavirus/, abgerufen 15. April 2021


Dieser Beitrag erschien auf Rubikon am 20.04.2021 unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

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Geldanlage – Frühjahrsputz 2021

Geldanlage aus Einkommen oder Vermögen bestreiten die meisten Bürger von dem, was nach Steuern übrig bleibt. Und was finanzieren sie mit ihren Steuern?

Geldanlage – Frühjahrsputz wie beim Bund der Steuerzahler

Jedes Jahr stellt der Bund der Steuerzahler (BdSt) den Bundeshaushalt auf den Prüfstand. In diesem Jahr kommt er zu dem Schluss:

„‚Der Bund klotzte bei Ausgaben‘, sagte BdSt-Präsident Reiner Holzapfel über den Etatanstieg in den Jahren 2012 bis 2020. In einer Videokonferenz forderte er, die Ausgaben um 30 Milliarden Euro zu senken. In einer 76-seitigen Broschüre gibt der Steuerzahlerbund 30 Beispiele zweifelhafter Ausgaben. Es handelt sich dabei überwiegend um Förderprogramme, Subventionen und fehlgelaufene Vorhaben.“ (weser-kurier.de, 23.03.2021)

Selbst „brave“ Steuerzahler dürften sich bei vielen Ausgaben fragen: Ist es richtig, dass ich dafür mein Geld hergebe, dass ich dafür Steuern zahle?

Beispielsweise:

  • 27 Mio. Euro gibt der Bund für Handys, Laptops und Softwarelizenzen aus;
  • 500.000 Euro hat sich das Bundeswirtschaftsministerium für ein „Indoor-Navigationssystem“ im im Hause des Ministeriums reserviert;
  • 80.000 Euro fließen für vollelektronisches Urlaubs-Antragsverfahren;
  • 100 Mio. Euro fließen für Laserscans und digitale Verbrauchszähler;
  • mindestens 350 Millionen Euro sollen in diesem und den nächsten Jahren für Regierungsterminal am Hauptstadtflughafen BER fließen;
  • Mehr als 3,3 Millionen Euro erhält ein leistungsstarkes Industriekonsortium für die Entwicklung von konkreten Produktinnovationen für Jachten;
  • zusätzliche 80 Millionen Euro erhält die Bundeswehr 2021 und 2022 sogar weitere 110 Millionen Euro für Munitionskäufe
  • Obwohl die Erstattungen für die Ausgabe von FFFP2-Masken durch Apotheken nach starker öffentlicher Kritik von 6 auf 3,90 Euro (brutto) gesenkt wurden, könnte die Verteilaktion die Steuerzahler am Ende rund 2,8 Mrd. Euro kosten – abhängig davon, wie viele Anspruchsberechtigte die Masken in den Apotheken auch wirklich abholen. Die Aktion läuft noch bis Mitte April.

Zu letzterem Fakt hier noch aus einem Bericht der Tagesschau vom 17.03.2021:

„Im Dezember konnte jeder und jede über 60 Jahren drei Masken in der Apotheke gratis abholen. Der Bund ging davon aus, dass 27,3 Millionen Menschen in Deutschland anspruchsberechtigt seien: 491,4 Millionen Euro, die der Bund somit einfach an den Apothekerverband überwies, der das Geld wiederum an die Apotheken verteilte. Egal wie viele Masken sie abgaben, sie erhielten einen festen Anteil aus Bundesmitteln: Im Schnitt gab es mehr als 25.000 Euro für jede Apotheke in Deutschland.

Danach folgten die Phasen zwei und drei, in denen Menschen, die Anspruch auf eine Maske hatten, zweimal sechs Gutscheine von ihrer Krankenkassen erhielten, die sie dann in den Apotheke einlösen konnten. Das Drucken der fälschungssicheren Gutscheine durch die Bundesdruckerei schlug dabei mit zusätzlich rund 9,3 Millionen Euro zu Buche. Für die ersten sechs Masken erhielten die Apotheker weitere 36 Euro pro Person, für die zweiten sechs Masken 23,40 Euro. Ein Geldregen, mit dem sich auch viele Apotheker nicht wohl fühlen. Einige haben angekündigt, die Einnahmen oder Masken zu spenden.“

Solche großzügigen Ausgaben gönnt sich der Bund mit dem Geld der Steuerzahler – und dass trotz Rekord-Neuverschuldung. Sehen Sie selbst: Frühjahrsputz!

Vielleicht wollen Sie nun wie der BdSt Ihre Geldanlage unter die Lupe nehmen und einen Frühjahrsputz vornehmen. Ich bin sicher, Sie können cleverer sparen als die von Ihnen gewählten Abgeordneten und die Regierung.

Beitragsservice-K.O.

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E-Währung – Bargeldabschaffung im Endspurt

Der letzte Mauerstein

Mit der Einführung von E-Währungen geht die Entwicklung hin zur Bargeldabschaffung in den Endspurt.

von Hansjörg Stützle

BargeldkomplottSeit einigen Jahren ist ein erbitterter Kampf gegen das Bargeld im Gange, wogegen sich dieses nur sehr schwer behaupten kann. Scheine und Münzen verlieren Schritt für Schritt gefährlich an Boden. In den vergangenen Monaten haben sich die Entwicklungen hin zur Bargeldabschaffung beschleunigt. Dieser schleichende Prozess könnte nun schneller als gedacht vollendet werden. Der Todesstoß für unser Bargeld kommt indes aus einer Richtung, die bisher kaum jemand im Blickfeld hatte. Denn die Zentralbanken bereiten sich darauf vor, parallel zum Bargeld digitale Zentralbankwährungen einzuführen. Ein direkter und gefährlicher Konkurrent für das alte Geld, der unweigerlich zu einem Bargeldverbot führen wird.

Die Angriffe auf unser Bargeld sind schon seit über zehn Jahren in vollem Gange und kommen aus zahlreichen Richtungen. Um die Brisanz für unser Bargeld besser durchdringen zu können, möchte ich fünf einschneidende Meilensteine der Bargeldabschaffung skizzieren.

1. Bargeldobergrenzen

Wussten Sie, dass wir in Europa bereits zwölf Länder mit Bargeldobergrenzen haben? Dazu gehören Frankreich, Spanien und Italien. In Frankreich zum Beispiel besteht eine Bargeldobergrenze in Höhe von 1.000 Euro. Genau genommen entspricht solch eine Bargeldobergrenze bereits einem Bargeldverbot: Denn es ist in Frankreich gesetzlich verboten, Güter oder Dienstleistungen, die 1.000 Euro oder mehr kosten, bar zu bezahlen.

2. Einheitliche Bargeldobergrenzen in Europa

In Deutschland gibt es aktuell keine Bargeldobergrenze, aber bereits schon zweimal wurde versucht, diese europaweit einzuführen. So wollte unser ehemaliger Finanzminister Wolfgang Schäuble im Jahre 2016 eine EU-weite Bargeldobergrenze von 5.000 Euro realisieren. Mit diesem Unterfangen ist er damals aufgrund rechtlicher Bedenken gescheitert. Im Januar 2021 gab es einen erneuten Versuch in dieser Richtung. Diesmal kommt dieses Anliegen direkt von der EU beziehungsweise der Europäischen Kommission, die jetzt eine einheitliche Bargeldobergrenze von 10.000 Euro fordert.

3. Corona-Pandemie

Während der Corona-Pandemie gab es vielfältige Falschinformationen darüber, dass man sich über das Bargeld mit Corona-Viren infizieren könnte. Zudem wurden die Geschäfte vom Land/Bund angehalten, aus hygienischen Gründen möglichst kein Bargeld anzunehmen, obwohl die Deutsche Bundesbank unmissverständlich klarstellte, dass von Bargeld kein besonderes Infektionsrisiko ausgeht.

Auch wenn diese Behauptungen, sich mit Bargeld infizieren zu können, falsch waren, haben diese bei den Bürgern Wirkung hinterlassen: Sie haben verstärkt Bargeld gemieden und digital bezahlt.

So sind die Kartenzahlungen durch die Pandemie um sage und schreibe 48 Prozent angestiegen. Bargeld hat während der Corona-Krise nicht nur seine Dominanz verloren, sondern ist seither gefährlich in die Defensive gedrängt worden. Bei dieser rasanten Entwicklung, auf Bargeld zu verzichten und digital zu bezahlen, ist das Bargeldverbot nur noch eine Frage der Zeit.

4. Kryptowährung — Private digitale Weltwährungen

Bereits vor über zehn Jahren sind die Kryptowährungen auf Basis der Blockchain-Technologie entstanden. Bitcoin ist die älteste und bekannteste Kryptowährung, die jedoch für das Bargeld bisher keine ernstzunehmende Konkurrenz war, da sie kaum für Zahlungen verwendet wird. Aber sehr mächtige Konzerne wie Facebook und Apple haben auf Basis dieser Technologie eigene Währungen beziehungsweise Zahlungssysteme mit den Namen Libra/Diem oder Apple-Pay etabliert.

Diese Währungen kann man zur Zahlung nicht nur landesweit, sondern weltweit nutzen. Es sind letztendlich Weltwährungen, die diesen privatwirtschaftlichen Konzernen fast grenzenlos und weltweit Macht und Einfluss ermöglichen. Zudem sind sie sogar für Staaten und Notenbanken zu einer Gefahr geworden, denn sie gefährden deren Währungshoheit.

5. Notenbanken wollen eigene digitale Währungen einführen

Diese Entwicklungen haben die Notenbanken zum Anlass genommen, ihre Pläne zur Einführung einer digitalen Währung zu intensivieren. So untersuchen 86 Prozent aller weltweiten Zentralbanken die Ausgabe einer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Über 60 Prozent der Zentralbanken befinden sich hierzu schon in der experimentellen Phase und knapp 15 Prozent führen bereits Pilotprojekte durch. Am weitesten fortgeschritten sind dabei China und Schweden. In diesen Ländern rechnet man bereits in Kürze mit einer flächendeckenden Einführung dieser elektronischen Währungen.

Auch die EZB hat ihre Bemühungen zur Einführung einer elektronischen Währung intensiviert. Einen genauen Zeitplan gibt es hierzu zwar nicht, aber die EZB-Präsidentin Christine Lagarde nannte einen Zeitraum von fünf Jahren.

Warum ist die E-Währung für Bargeld so gefährlich?

Eine elektronische Währung würde direkt von den Notenbanken herausgegeben werden, so wie die Notenbanken auch das Bargeld von der Notenbank herausgeben beziehungsweise drucken. Sie steht somit unter der Aufsicht der Notenbank und hat damit die gleichen Eigenschaften wie das Bargeld, nur in elektronischer Form. Eine digitale Zentralbankwährung kann genauso wie Bargeld genutzt werden, zum Beispiel über eine Smartphone-App. Sie ist als Ergänzung oder sogar als Ersatz für das Bargeld konzipiert. Eine digitale Zentralbankwährung würde parallel zu Bargeld verwendet werden.

So sagte der Kommissionsvizepräsident Valids Dombrovskis „wir beobachten, dass die Bedeutung des Bargeldes schrittweise zurückgeht. Ein digitaler Euro ist eine zusätzliche Möglichkeit zum Bezahlen und Sparen. (…) Das erfordert die Digitalisierung der Wirtschaft und des Finanzwesens“. Die EZB -Präsidentin Christine Lagarde beteuerte, dass die digitale Form der europäischen Währung nicht das Bargeld ersetzen soll. „Falls wir einen digitalen Euro haben, werden wir trotzdem Banknoten haben. Die beiden werden nebeneinander existieren.“

Was hier angedacht wird, ist nichts anderes, als einen direkten Konkurrenten zu Bargeld zu etablieren. Nur dass dieser auf digitaler Ebene funktioniert und somit auch jeder Zahlungsfluss kontrolliert und überwacht werden kann.

Es ist genau das Konzept, das hinter der Bargeldabschaffung steht: Kontrolle und Überwachung. Das digitale Geld ist für diese Überwachung ideal geeignet.

Gegen solch einen digitalen Konkurrenten, der auch noch die volle Unterstützung der Notenbanken, der EU und der Politik erhält, kann Bargeld nicht bestehen. Das Bargeldverbot ist die nachgelagerte Folge. Die Einführung solch einer E-Währung kann flächendeckend sehr leicht und schnell passieren. So war zum Beispiel in den USA im Gespräch, die Corona-Krisen-Zahlungen, welche jeder Bürger pauschal bekommen hat, ausschließlich über eine E-Währung auszubezahlen. Durch solch eine Aktion kann die Infrastruktur sehr schnell flächendeckend etabliert werden und das neue Zahlungsmittel erhält innerhalb kürzester Zeit beim Bürger große Akzeptanz.

Die Folge wäre, dass die rasante Entwicklung, digital zu bezahlen, noch mehr Dynamik erfährt. Die Barzahlungsquote würde somit noch rasanter als bisher fallen. Und wenn die Barzahlungsquote unter 15 Prozent sinkt, dann ist unser Bargeld verloren. Denn dann wird Bargeld zu teuer, die Infrastruktur des Bargelds (Bankomaten, Händler, die Bargeld annehmen et cetera) verschwindet. Wir haben dann in Deutschland sehr schnell die gleiche Situation, die wir heute schon in Schweden vorfinden. Man kommt dort kaum noch an Bargeld, weil die meisten Banken keine Bankomaten oder Bankschalter betreiben.

Mit Bargeld kommt man nicht mehr durchs öffentliche Leben, weil selbst die öffentlichen Verkehrsmittel kein Bargeld mehr annehmen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Schweden schon bald ein komplettes Bargeldverbot umsetzen wird und als „Vorbild“ für den Rest der Welt fungiert. So werden die Rufe einer Bargeldabschaffung, die heute schon in Schweden immer lauter werden, zu uns nach Deutschland schwappen.

Was können wir tun?

Die hier beschriebenen Entwicklungen zur Bargeldabschaffung bringen gewaltige Veränderungen. Aber auch wenn die Situation für unser Bargeld erst einmal hoffnungslos erscheint, können daraus Lösungen für den Erhalt unseres Bargeldes erwachsen. Eine solche möchte ich zum Abschluss skizzieren.

Die Einführung der E-Währung eröffnet die große Chance, dieses Ereignis zu nutzen, um unserem Bargeld gesetzlichen Schutz zu geben, also das Bargeld im Grundgesetz beziehungsweise in den europäischen Verträgen, zum Beispiel im AEUV, zu verankern und ein Bargeldverbot auszuschließen. Es ist leicht nachzuweisen und auch den Beteiligten sowie dem Bürger zu kommunizieren, dass bei Einführung der E-Währung ein direkter Konkurrent zu Bargeld entsteht und Bargeld deshalb gesetzlich geschützt werden muss.

Natürlich wird man versuchen, dieses Anliegen zu ignorieren. Umso wichtiger ist es, dass wir Bürger diesem Anliegen Kraft geben. Setzen Sie sich schon heute für den Erhalt des Bargeldes ein. Meine Internetseite bargeldverbot.info zeigt 15 Lösungen auf, wie Sie schon jetzt leicht etwas zum Erhalt unseres Bargeldes beitragen können.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf Rubikon am 25.03.2021 unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Nullzinsen oder Negativzinsen vermeiden

Nullzinsen oder Negativzinsen sind leider keine neue Erscheinung. Dennoch wissen nach einer YouGov-Umfrage Private Anleger wissen wenig darüber.

Nullzinsen oder Negativzinsen

Nullzinsen
Foto: djd/www.openbank.de/Getty Images/Gary Burchell

(djd). Immer häufiger kündigen Banken in Deutschland an, Nullzinsen oder gar Negativzinsen auf das Kontoguthaben ihrer Kunden zu erheben oder sie tun dies bereits. In manchen Fällen schon ab dem ersten Euro. Vielen Kunden ist dies nicht bewusst.

53 Prozent der Deutschen wissen nicht, ob ihre Bank Negativzinsen erhebt. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Digitalbank Openbank. Weiteren 10 Prozent ist nicht einmal bekannt, was es mit Negativzinsen auf sich hat. Knapp ein Viertel waren sich sicher, dass ihre Bank keine erhebt.

Wenn es darum geht, Alternativen zum Null-oder-Negativzins zu finden, tun sich die Befragten schwer. So wollen 19 Prozent ihr Geld trotzdem auf ihrem Girokonto liegen lassen.  23 Prozent gaben an, keine Alternativen zu kennen.

Einfach und günstig Geld anlegen per Robo-Advisor

Folgerichtig legen nur 11 Prozent der Befragten ihr Geld in Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen an. 8 Prozent setzen auf passive Fonds, sogenannte ETFs (Exchanged Traded Funds) und 7 Prozent auf aktiv verwaltete Investmentfonds.

„Zu viele Menschen lassen ihr Geld auf Konten und Sparbüchern liegen, anstatt über Sparpläne auf Aktien, ETFs und Fonds fürs Alter vorzusorgen und Vermögen aufzubauen“,

erklärt Steve Langer von der Openbank in Deutschland. Damit sich mehr Sparer für die private Geldanlage begeistern, sollte diese einfacher und kostengünstiger sein.

In Deutschland noch wenig bekannt sind sogenannte Robo-Advisors. Sie passen das Aktien-, ETF- oder Fondsportfolio des Kunden regelmäßig und oftmals automatisiert an. Dennoch entstehen Anlegern nur geringe Verwaltungsgebühren. Dazu stimmen Kunden die grundsätzliche Aufteilung seines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen ab. Natürlich können sie diese aber jederzeit wieder anpassen. Unter www.openbank.de und unter https://www.ratgeberzentrale.de/geld/finanzen/robo-advisor.html gibt es mehr Informationen.

„Die digitale Vermögensverwaltung über Robo-Advisor für die private Geldanlage dürfte künftig weiter an Zuspruch gewinnen“,

sagt Langer. Das zeige auch die Umfrage: Bei den 18- bis 24-Jährigen und den 25- bis 34-Jährigen würde sich bereits jeder Vierte dafür interessieren.

One-Stop-Shop: alles aus einer Hand

Viele Menschen in Deutschland haben ihr Girokonto oder Sparbuch nach wie vor bei der Hausbank. Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs dagegen handeln sie auch über Onlinebroker.

Inzwischen ermöglichen Digital- oder Onlinebanken ihren Kunden die Kombination über eine einzige Bankverbindung. Der Vorteil etwa des sogenannten digitalen One-Stop-Shop:

„Kunden können zu jeder Zeit von jedem Ort der Welt aus Zahlungsverkehr und Geldanlage tätigen und haben alles übersichtlich unter einem Dach“,

so Langer.

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Finanzkongress 2021- Clever Sparen lernen

Finanzkongress 2021 vom 16. bis 18. März 2021 auf keinen Fall verpassen! – Übrigens kennst Du diese 3 Risiken beim Sparen?

Finanzkongress 2021

Finanzkongress 2021„Wohlstand fängt mit Sparen an“, „Auf Sparen folgt Haben“, oder „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not“ – kennst Du solche Weisheiten?

Am meisten sparen die Bundesbürger auf dem Girokonto, dem Sparbuch oder in Renten- sowie Kapitallebensversicherungen. Nur die Anzahl der Bürger mit Lebensversicherung oder Bausparvertrag ist in den letzten 10 Jahren gesunken. Die anderen Anlageformen nutzen die Bürger wie eh und je.

Und wo kommt das Geld fürs Sparen her?

Bei den meisten stammt das Ersparte aus der eigenen Arbeit. Sie handeln nach der Maxime des armen Vaters von Robert Kiyosaki:

“Arbeite hart und spare dein Geld“.

Demgegenüber meinte sein reicher Vater:

„Wenn du wohlhabend und finanziell abgesichert sein willst, dann werden harte Arbeit und Geld sparen nicht ausreichen“.

Für letztere gab es viele Gründe. Sein reicher Vater war nicht wohlhabend geworden, indem er seine Zeit gegen Geld tauschte, hart arbeitete und Geld sparte.

Er wusste, dass hart zu arbeiten und Geld zu sparen, für die meisten Menschen gut war. Allerdings nicht für jene, die mehr als „Sicherheit und Komfort“ wollten.

Er berief sich dafür insbesondere auf 3 Gründe:

1. Steuern!

Menschen, die hart arbeiten und mühsam davon etwas Geld sparen, haben es viel schwerer ein Vermögen aufzubauen, weil sie ständig besteuert werden:

  • Sie zahlen Steuern, wenn sie Geld verdienen (Einkommensteuer).
  • Sie zahlen Steuern, wenn sie sparen (Kapitalertragsteuer).
  • Sie zahlen Steuern, wenn sie Geld ausgeben (Mehrwertsteuer).
  • Sie zahlen Steuern, wenn sie sterben (Erbschaftsteuer)…

Alles in Allem zahlen „Arbeitnehmer“ ca. 50 % ihres im Schweiße des Angesichts erarbeiteten Geldes an Steuern und anderen Abgaben.

Prüfe selbst:

Angenommen, du bist angestellt und bekommst jeden Monat 6.000 € Bruttogehalt, was für viele sehr, sehr viel Geld ist. Dann heißt das keinesfalls, dass diese Summe auf deinem Konto landet. Denn bevor das Geld dort ankommt, musst du Steuern und Sozialabgaben bezahlen.

Die Rechnung sieht etwa so aus:

Dein Gehalt:+6.000 €
Minus Steuern und Abgaben:-2.400 €
Tatsächlich auf deinem Konto ca.:=3.600 €

Von 6.000 € gehen also rund 40 % an Steuern und Abgaben weg. So fließen letztendlich nur 3.600 € auf dein Konto.

Nur über diesen Betrag kannst du tatsächlich verfügen.

Davon zahlst du deine Miete, Nahrungsmittel, dein Auto und weitere Ausgaben. Auf einen erheblichen Teil dieser Ausgaben zahlst du nochmals Steuern, nämlich „Mehrwertsteuer„, in der Regel (noch) 19 %.

Was viele gar nicht berücksichtigen: Das ist aber noch nicht alles…

Dein Unternehmen zahlt auch noch einen Anteil in die Sozialversicherung – den sogenannten „Arbeitgeberanteil“. Das sind noch einmal gut 25 % deines Bruttogehalts oder 1.500 €.

Von den insgesamt rund 7.500 €, die dein Unternehmen zahlt, fließen also reichlich 3.900 € als Steuern und Sozialabgaben weg – es bleiben dann 3.600 € = weniger als die Hälfte zu deiner Verfügung.

Auch aus diesem Grund ist es für Angestellte so verdammt schwer, Vermögen aufzubauen. Sie müssen erst Steuern zahlen und können nur das übrig gebliebene Geld investieren.

Und wie sieht das bei Unternehmern aus? – Genau umgekehrt!

Sie investieren erst und zahlen nur auf das übrige Geld Steuern.

Robert Kiyosakis reicher Vater erklärte außerdem, dass auch ein weiterer Grund das Sparen erschwert:

2. Inflation

Stell dir vor, du hast 10.000 € auf der Bank.

Wieviel Zinsen bekommt man heute dafür?

Kaum mehr als 1 % pro Jahr – häufig deutlich weniger. Doch lassen wir mal 1 % gelten, dann sind das in einem Jahr 100 € Zinsen.

Natürlich gibt es auf solche „Gewinne“ auch eine Steuer. Die „Kapitalertragssteuer“ von zur Zeit 25 %.

Also gehen von deinen hart ersparten brutto 100 € gleich 25 € an den Staat. An den verbleibenden 75 € netto zuzügliche den ersparten 10.000 € nagt dann die Inflation.
Die Kaufkraft der 10.075 € sinkt jedes Jahr immer stärker.

Sicher hast du bemerkt, wie vieles in den letzten Jahren teurer geworden ist: Miete, Benzin, Strom, Lebensmittel…

Warum wird vieles teurer, obwohl immer mehr günstig im Ausland produziert wird? Woran das liegt?

Unser Geld verliert immer mehr an Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) druckt Geld und überflutet damit die Wirtschaft.

Einfach ausgedrückt: Es gibt immer mehr Geld und dadurch wird der einzelne Euro immer weniger wert

Die Zinsen auf der Bank werden also jedes Jahr durch Steuern und die Inflation aufgefressen. Das Ergebnis ist unter dem Strich oft ein schleichender, mit den Jahren aber deutlicher Verlust.

Deswegen ist es ein schwerer Weg, mit harter Arbeit und Geld sparen wohlhabend zu werden.

Und damit zum vorläufig letzten Punkt:

3. Angst vor Risiken

Wer hart arbeitet um Geld zu sparen, möchte sich ursprünglich damit eine „finanzielle Sicherheit“ aufbauen. Doch oft sitzt die Angst im Nacken, hart verdientes Geld zu verlieren.

Wer hart arbeitet und spart hat oft Angst vor Investitionen, weil sie riskant sein könnten. Und was riskant ist, vermeidest du – besonders, wenn es Dir fremd ist.

„Für den Verstand ist alles Neue mit Risiko verbunden, weil noch keine Erfahrungswerte vorliegen.“ (Nikolaus B. Enkelmann)

Vielleicht hilft es jedoch, mehr über Risiken und den Schutz davor zu lernen?

Vielleicht ist es ja gerade riskant, das wenige ersparte Geld auf dem „sicheren“ Konto zu lassen? Denn dort „verbrennt“ es gegen deinen Willen. Im Schlimmsten Fall wird dir gar der Zugriff plötzlich versperrt!

Vielleicht wäre es viel besser zu lernen, wie du aus diesem selbst gewählten Käfig herauskommst?

Dann könnte es für die sehr nützlich sein, etwas in mehr „finanzielle Intelligenz“ zu investieren.

Leider lernen wir in unseren Schulen davon so gut wie nichts. Es liegt an jedem einzelnen von uns, sich finanziell weiterzubilden – und unsere Kinder finanziell zu unterrichten.

Das tun die Wohlhabenden seit Generationen.

Zum Beispiel hatte der Sohn von Robert Kiyosakis reichem Vater, Mike, ein Investment Portfolio von $ 200.000 als er 15 Jahre alt war. Denn sein Vater half ihm:

„Ob er später entscheidet, Polizist, Politiker oder Dichter zu werden, als erstes will ich, dass er Investor wird. Du wirst wohlhabender werden, wenn du lernst ein Investor zu sein, egal womit du später dein Geld verdienst.“

Wenn dir diese Informationen gefallen haben und du dein finanzielles Know-How erweitern möchtest, dann gibt es gute Neuigkeiten für dich.

Finanzkongress 2021 – Clever Sparen lernen

Es gibt eine Reihe guter Angebote für dich – hier eine brandaktuelle Empfehlung:

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vom 16. bis 18. März 2021
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In dem Online-Finanzkongress lernst Du, wie du mit

– Aktien,
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– Immobilien,
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wirklich clever investierst und dir finanzielle Sicherheit schaffst.

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Alles Weitere zum Finanzkongress 2021 erfährst du hier.

Was als nächstes zu tun ist:

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Wie gesagt, du kannst kostenlos am Finanzkongress teilnehmen, wenn du jetzt dein Ticket reservierst.

An dem angegebenen Termin kannst du dann einfach vom Computer aus teilnehmen.

Wenn du also lernen willst, wie du deine Rendite maximieren und gleichzeitig weniger Risiko haben kannst, dann registriere dich jetzt hier für den Finanzkongress 2021.

Ich bin übrigens auch dabei mit einem Beitrag zu „9 Maßnahmen, um Steuern auf Abfindungen zu sparen und in eigenes Vermögen umzuwandeln„.

Wir treffen uns? Zum Finanzkongress…

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Mastercard – Bargeld – Gesundheit

Mastercard und Bargeld – da scheint es eine Verbindung zu geben. Aber auch mit Gesundheit? Lesen Sie selbst…

Mastercard sorgt sich um Ihre Gesundheit…

Mastercard vs. Bargeldund das eigene Geschäft. Nun ist es zunächst nichts Ehrenrühriges, wenn sich ein Unternehmen um sein Geschäft kümmert. Wenn das jedoch mit Desinformationen Verfälschungen und ähnlichen ehrenrührigen Aktivitäten verbunden ist, sollte man vorsichtig sein.

Hakon von Holst hat auf dem Blog bargeldverbot.info in einem Beitrag Fakten zusammengetragen, wie sich der amerikanische Kreditkartenkonzern Mastercard einer Welt ohne Bargeld verschrieben hat.

Die Methoden, die der Konzern dabei anwendet, kommen aufmerksamen Zeitgenossen sicher gerade in Erfahrung der Corona-Wahndemie sehr bekannt vor.

Im März 2013 hatte Mastercard die Universität in Oxford beauftragt, einmal zu prüfen, wieviel Keime sich auf Banknoten finden lassen. Damit begann eine weltweite Kampagne für eine „saubere“ Bezahlung. Denn Mastercard begann weltweit die öffentliche Meinung zu manipulieren und zugunsten digitaler Zahlungsmittel umzustimmen.

Bargeld sei nicht nur unhygienisch, sondern auch gesundheitsgefährdend.

Im Frühjahr 2020 erlebt die Anti-Bargeldkampagne eine Wiedergeburt – Corona sei Dank.

Es klingt ja auch so logisch: Auf Banknoten, die durch viele Hände gehen, müssen ja viele Bakterien sein. Da erscheinen Kreditkarten viel hygienischer und gesünder. Sie sind sogar abwaschbar.

Was jedoch nicht veröffentlicht wird. Nur wenige Bakterien lösen sich von baumwollbasierten Banknoten wie dem Euro (untersucht wurde der 1-Dollar-Schein mit 25 % Leinen- und 75 % Baumwollanteil). Und wenn, dann geschieht das in einem Umfeld, in dem Bakterien schon länger existieren, als die Menschheit. Abgesehen davon lösen sich in der Regel nicht mehr als 0,1–0,3 % (im Maximum 0,7 %) der Bakterien an der berührten Stelle und haften dann am Finger. Bei Viren liegt die Quote bei zwischen 0,1 und 1,5 %.

Darüber hinaus wurde bei der Untersuchung festgestellt: Bei glatten, unporösen Gegenständen funktioniert die Übertragung bis zu 250 Mal besser als bei der Banknote.

Ausführlich lesen Sie den Blogbeitrag auf bargeldverbot.info.

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Wind oder Sturm – was passiert in Deutschland 2021

Wind der Veränderung

Im Rubikon-Exklusivinterview fordert der US-amerikanische Professor William Toel den Rücktritt der deutschen Bundesregierung im Frühjahr 2021.

von Flavio von Witzleben

Wie schafft es die deutsche Regierung, derart strenge Maßnahmen durchzusetzen, ohne den Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren? Dies ist nur so lange möglich, wie den Menschen einerseits Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie gemacht werden kann und andererseits die wirtschaftlichen Folgeschäden im Verborgenen bleiben. Es ist jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis die ökonomischen und sozialen Folgen der Pandemiepolitik auch in der Breite sichtbar werden. Diese Politik der Selbstzerstörung hatte sich in den vergangenen Jahren bereits angekündigt und wird in der Coronakrise lediglich forciert. Wer den Medienberichten Glauben schenkt, mag zu dem Eindruck kommen, dass Deutschland aktuell gut durch die Krise kommt und dass es keinen Grund zur Besorgnis gibt. Doch der Schein trügt.

Im Gespräch mit dem US-amerikanischen Professor für Ökonomie, Finanzwirtschaft und Marketing William Toel wird diesem medialen Narrativ nachgegangen sowie der Frage, inwieweit Politik bereits „vor Corona“ zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung geführt worden ist. Toel sieht, ausgelöst durch politisches Versagen der vergangenen Jahre, auf Deutschland einen „Perfekten Sturm“ zukommen, der mit dem Rücktritt der Bundesregierung im Frühjahr 2021 beginnt und weitreichende wirtschaftspolitische sowie gesellschaftliche Folgen haben werde. Welche Folgen kommen nun auf unsere Gesellschaft und die Wirtschaft im Zuge der Coronakrise zu?

Viele Menschen gehen immer noch davon aus, dass eine baldige Rückkehr zur Normalität möglich sei. Dafür müsse lediglich eine breite Masse gegen das Virus geimpft und der Lockdown samt seiner weitergehenden Beschränkungen eingehalten werden. So weit, so naiv. Die massiven wirtschaftlichen Folgen werden spätestens mit der Aussetzung der Insolvenzmeldepflicht am 31. Januar 2021 sichtbar werden — und verschärfte Maßnahmen bis April 2021 sind mittlerweile öffentlich kommuniziert worden.

Angesprochen auf die wirtschaftlichen Schäden der staatlichen Maßnahmen, führt William Toel im Interview mit Rubikon aus, dass in den kommenden Monaten eine Inflation bevorstehe, die massiven Schaden vor allem am Herzstück der deutschen Wirtschaft, dem weltweit bewunderten „German Mittelstand“, anrichten werde.

William Toel betont, dass das Vertrauen in die Politik Angela Merkels bereits in den Jahren der Migrationskrise verspielt worden sei, da nicht offen und transparent über die Beweggründe gesprochen wurde. Die Politik in Deutschland sei „erodiert“ und wirkliche Alternativen zum eingeschlagenen Weg seien kaum mehr vorhanden. Darüber hinaus berichte die Presse nicht in ausreichendem Maße kritisch über das politische Geschehen. William Toel blickt daher mit großer Sorge nach Deutschland, denn er stellt zu Krisenzeiten fest: „German People have no choices, they are not able to think on their own ─ Die Deutschen haben keine Wahl, sie sind nicht imstande, eigenständig zu denken”. Gleichzeitig führt er jedoch aus, dass Deutschland das Land der Zukunft sein wird, wenn es den „Perfekten Sturm“ überwunden hat.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Rubikon am 01.01.2020 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen darf er verbreitet und vervielfältigt werden.

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Commerzbank – Geldsicherheit bei Banken

 

Commerzbank, Banken überhaupt genießen bei Sparern immer noch ein relativ hohes Vertrauen. Doch wie sicher ist das Geld dort aktuell?

Commerzbank – ein Dilemma

Die Commerzbank wurde 1870 als unabhängiges Finanzinstitut gegründet. Hanseatische Kaufleute sowie Banker für den Firmen- und Privatkundenbereich gründeten die Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg. Besonders der deutsche Mittelstand schätzte die Bankdienstleistungen des Hauses. Noch im Jahr 2007 erzielte die Bank 1,9 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern, 2018 galt sie als viertgrößte Bank Deutschlands gemessen an der Bilanzsumme.

Doch was ist davon geblieben?

Commerzbank Chart
finanzen.net-Grafik – Kurs und Dividende

Der Kurs pro Aktie sank von 207 Euro im Jahr 2000 bis heute um 97,53 Prozent und pendelt nun um die Marke von fünf Euro. Gabor Steingart kommentierte das in einem Monrning Briefing mit den Worten:

„Mittlerweile sind ein paar Frankfurter Würstchen mit Senf mehr Wert als der Anteilsschein der Commerzbank.“

Nun plant das Institut brutto 10.000 Stellen abzubauen. Arbeiteten die Mitarbeiter so schlecht, oder ist der Stellenabbau Folge von ideenloser Geschäfts- und Nullzinspolitik?

Betroffen von den Stellenstreichungen ist vor allem das Privat- und Unternehmenskundengeschäft. Beide Bereiche bildeten früher das Rückgrat der Bank. Die Beendigung der nunmehr „unprofitablen Kundenbeziehungen“ empört Kreise des deutschen Mittelstands. Auch Millionäre sind von Kontenkündigungen betroffen.

Insider fragen sich: Wenn sich die Bank massiv vom Geschäft trennt, gehen Erträge verloren – bei nahezu konstantem Kostenblock. Wenn das Institut immer kleiner wird und immer größere rote Zahlen schreibt – kann das die Lösung sein?

Warum ist die Bank in der Krise?

Die hauptsächlichsten Versäumnisse des Managements reichen weit zurück:

1. Gewinn bringt Banken in den letzten Jahren vor allem das Investmentbanking. Das wurde bei der Commerzbank nie wirklich entwickelt. Struktur und Geschäft der Bank stammen aus dem 19. Jahrhundert.

2. Der ausgeschiedene Vorstandschef Martin Zielke setzte jahrelang auf das Filial-Geschäft – doch wohl nicht auf das Kundengeschäft? Jetzt sollen 340 von 790 Filialen geschlossen werden.

3. Die Bank soll über eine veraltete IT-Infrastruktur verfügen. Ebenso fehlen innovative Finanz-Apps. Gerade für moderne digitale Prozesse fehlen wohl innovative Köpfe.

Große Hoffnungen setzten wohl Mitarbeiter und Aktionäre auf Roland Boeckhout. Er  leitete sieben Jahre lang erfolgreich die Online-Bank ING-DiBa. Seit Januar 2020 gehörte er dem Commerzbank-Vorstand. Doch der Aufsichtsrat entschied sich dagegen, dass Boeckhout die Führung der Bank übernimmt – also verließ er die Bank.

Ähnlich Kerem Tomak. Er kam als KI-Experte von Google und sollte das Big Data Geschäft der Commerzbank aufbauen. Allerdings erkannte er wohl, dass er bei der Commerzbank falsch ist – und verließ die Bank.

Nun können die Kunden der Bank darauf Wetten abschließen, wie gut ihr Geld bei der Bank aufgehoben ist. Und die Mitarbeiter? Sie haben die Wahl: Ist es besser, das sinkende Schiff zu verlassen oder kommt die Rettung?

Crash - Chaos - Chance

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