Aktien oder Unternehmensbeteiligung – was ist sicherer?

Aktien oder Unternehmensbeteiligung? – Bei dieser Entscheidung prallen „Weltanschauungen“ aufeinander. Doch warum eigentlich? Wer die jeweiligen Chancen und Risiken kennt und ein klares Ziel hat, dem fällt die Entscheidung leichter.

Unternehmensbeteiligung – Chancen und Risiken

Im Gegensatz zu Aktien, die heute fast Wertpiere darstellen, besitzen Unternehmensbeteiligungen einen realen oder Sachwert. Inhaber einer solchen Beteiligung haben einen festen Anteil an einem Unternehmen.

Was dieser Wert ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie gut die Produkte des Unternehmens gefragt sind.

Welche Unternehmen gelten als relativ krisensicher?

Gerade in Krisenzeiten, wie bei einer Rezession oder Währungsreform, bieten sich konjunkturunabhängige und krisensichere Werte an. Essen, Trinken, Wohnung und Kleidung brauchen Menschen in vielen Teilen der Welt immer. Lebensmittel einkaufen werden die Leute immer, das spricht für den Handel. Strom und Energie werden wir auch in der stärksten Rezession konsumieren müssen, dies spricht für Energieversorger. Nicht auszuschließen ist, dass Menschen auch krank werden und Pflege brauchen, was für Unternehmensbeteiligungen in der Gesundheits- und Sozialwesen spricht.

Auch besitzen viele Unternehmen ertragreiche Patente, welche natürlich auch nach Krisen einen großen Wert darstellen können.

Was passiert bei einer Währungsreform oder Rezession? Wenn die Währung umgestellt wird, können Sie eine Unternehmensbeteiligung danach wieder zu einem adäquaten Wert verkaufen. Gegebenenfalls kann es aber sein, dass sie längere Zeit warten müssen, bis Sie wieder den Wert bekommen, welchen Sie anfangs investiert haben.

Wenn es allen anderen noch deutlich schlechter geht, werden Sie damit aber noch gut leben können.

Interessant sind in diesem Zusammenhang daher auch eine direkte Unternehmensbeteiligung in Top-Unternehmen. Das müssen nicht unbedingt Großkonzerne sein. Auch viele Klein- und mittelständische Unternehmen sind solide und zukunftsfähig am Markt. Bei direkten Unternehmensbeteiligung wird der Einstiegspreis nicht von Aktiennachfrage und Geldmengen mitbestimmt, sondern von den fundamentalen Unternehmensdaten, den Zugangsmöglichkeiten und dem Verhandlungsgeschick des Investors.

Aktien bei Rezession und Währungsreform

Aktienkurse unterliegen ebenfalls stark der Geldmengenentwicklung und der dadurch entfachten Nachfrage nach Aktien.

Einfach gesagt:

Wird die Geldmenge erhöht, muss das Geld irgendwo investiert werden. Ein Teil davon fließt in den Aktienmarkt, und erhöht damit die Kurse. Das geschieht momentan massiv. Man kann durchaus damit rechnen, dass, wenn die Geldmengen- und Verschuldungsblase platzen wird, die Aktien sehr stark leiden und massiv fallen.

Im Jahre 1929, als dies schon einmal passierte, erlitten US-Aktien beispielsweise einen Einbruch von knapp 90%. Sie benötigen dann 1.000% Rendite, um wieder auf den Ursprungswert zurückzukommen. Das kann dauern.

Selbst wenn Sie die Kursentwicklung der letzten 10 Jahre beim DAX anschauen, wird das Auf und Ab deutlich.

Fazit

Unternehmensbeteiligungen sind eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Kapitalanlagen. Direkte Unternehmensbeteiligungen sind, richtig ausgewählt, eine interessante Anlagevariante. In inflationären Zeiten sind auch Aktien stabil und können in den nächsten Jahren sicherlich noch eine gute Anlage sein. Aktien werden auch immer einen Wert darstellen, aber dieser ist auch von der Quantität der Geldmenge abhängig. Wird diese entzogen, kann es unangenehm werden. Zum Vergleich: Bankguthaben und Lebensversicherungen sind nicht viel sicherer, weil diese ebenfalls in Aktien und Unternehmensbeteiligungen investieren. ;-)

Unternehmensbeteiligung

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Einkommensteuer in Vermögen umwandeln – Empfehlung

Einkommensteuer in Vermögen umwandeln – mit legalen Methoden Steuern sparen, das wollen viele. Doch die richtigen Anlagestrategien dafür nutzen nur wenige. Deshalb hier eine exklusive Empfehlung:

„Steuern steuern“

„Mit der richtigen Steuerstrategie zu Vermögen und Wohlstand“

Aus einer Kundenrezension auf amazon:

Auf rund 230 Seiten erläutert Herr Köber in ungezwungener und verständlicher Weise wie Steuern funktionieren und vor allem wie man das Wissen darüber strategisch für die eigenen Zwecke – insbesondere Vermögensaufbau und -absicherung – einsetzen kann. Egal ob man (noch) Angestellter, Freiberufler oder schon Unternehmer ist bzw. egal ob vorzugsweise in Immobilien, Aktien oder andere Dinge investiert wird.

Einkommensteuer umwandeln in Vermögen

Wer in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist hier unbeschränkt verpflichtet, Einkommensteuer zu zahlen. Allerdings gibt es auch im Einkommensteuergesetz viele Möglichkeiten, die Einkommensteuer individuell der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit anzupassen.

Die meisten Steuerzahler stehen dabei jedoch vor zwei riesigen Problemen, die sie ohne Expertenhilfe kaum lösen können:

  • Viele steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten sind unbekannt oder unverständlich.
  • Viele Eigeninitiativen sind dann „Insellösungen“, denen keine Steuerspar- und Anlagestrategie zugrunde liegt.

Die Folge: Es wird viel, sehr viel Geld verschenkt, das zum eigenen Vermögensaufbau, zum eigenen Wohlstand und zur finanziellen Sicherheit genutzt werden könnte. Steuerexperte Johann C. Köber sieht hier 6 – 7 Millionen Euro Unterschied, je nachdem, ob man mit oder ohne Steuer- und Anlagestrategie ein Vermögen als Durchschnittsfamilie aufbauen möchte.

Wer ein Kraftfahrzeug führen will, nimmt Geld in die Hand, erwirbt in der Fahrschule seinen Führerschein und lernt dann durch jahrelange Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr immer besser zu fahren.

Wer Einkommensteuer sparen will, sucht sich vielleicht noch einen Steuerberater, schimpft aber oft nur über die hohen Steuern, ohne zu lernen, wie es besser zu machen wäre.

Benjamin Franklin über Einkommensteuer
Benjamin Franklin

„Was klagt ihr über die vielen Steuern? Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal so viel und unsere Dummheit viermal soviel.“ (Benjamin Franklin, 1706 – 1790)

 

 

 

 

Wenn Sie sich den Appel Benjamin Franklins zu Herzen nehmen und auf solch eine Chance, Einkommensteuer in eigenes Vermögen umzuwandeln, nicht verzichten wollen, und wenn Sie bereit sind, dafür zu handeln, dann ist diese Empfehlung für Sie bestimmt Gold wert.

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Geld anlegen bei sinkender Einlagensicherung

Geld anlegen bei sinkender Einlagensicherung wird immer unsicherer für Sparer. Mario Draghi und die EZB gehen mit fremdem Geld zunehmend riskanter um. Nun soll als dritter Baustein der Bankenunion bald ein gemeinsamer europäischer Fonds für die Einlagensicherung gegen Bankpleiten eingerichtet werden.

Geld anlegen mit Euro im Tiefflug

Geld anlegen bei sinkender Einlagensicherung
Quelle: crimson Fotolia_43851093_XS

Mario Draghi und die EZB setzen konsequent den Kurs der Umverteilung fort – nicht zuletzt zu Lasten der Steuerzahler. Der Euro verliert an internationalem Wert. Binnen eines Monats hat der Euro mehr als 7 Prozent gegenüber dem Dollar verloren. Das führt zu steigenden Preisen für Verbraucher, die auf Importe zu zahlen sind – gleich ob für den Benzin an der Tankstelle, den Kaffee im Supermarkt oder die Jeans im Shop.

Doch ist das Geld auf dem Sparbuch sicherer? Wie schon mehrfach in diesem Blog belegt, wäre das ein Irrglaube. Ja mehr noch: Die Einlagensicherung für Sparer soll noch weiter weiter aufgeweicht werden. Geld anlegen wird unsicherer:

„Nach der Vergesellschaftung der Schulden insbesondere infolge der Euro-Rettung steht aktuell die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung der Banken auf der Agenda.“ (Mario Ohoven)

Noch bemüht sich die Bundesregierung, Widerstand anzudeuten. Doch nicht einmal in Bankenkreisen glaubt jemand ernsthaft, dass das von Dauer sein wird. Vielleicht erst zum Jahresende, vielleicht auch noch im November soll die bisherige Einlagensicherung gekippt werden.

Die Europäische Kommission hat dazu am 24.11.2015 ein „euroraumweites Einlagensicherungssystem vorgeschlagen und weitere Maßnahmen zum gleichzeitigen Abbau noch verbleibender Risiken im Bankensektor vorgestellt“.

In der Bundesrepublik ist für private Banken die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken zuständig. Viele Geldinstitute sind zudem Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. So galten im Juni 2015 pro Kunde im Schnitt knapp 200 Millionen Euro als geschützt.

Auch die öffentlichen Banken verfügen über eine eigene gesetzliche Einlagensicherung. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben eine eigene Institutssicherung nach dem Motto: Einer für alle. Gerät eine Bank des Verbunds in Schwierigkeiten, sollen die übrigen einspringen.

Nach dem Papier können Sparer beruhigt Geld anlegen. Innerhalb der EU sind alle Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. In der Praxis ist die Wirkung dieser „Einlagensicherung“ aus mehreren Gründen sehr unsicher.

Zwei Drittel der Deutschen bevorzugen derzeit eine nationale Einlagensicherung. Doch die keinem Wähler verantwortlichen EU-Politiker um Mario Draghi wollen das Sicherungssystem über das europäische Wettbewerbsrecht aushebeln, indem sie es „als  wettbewerbswidrige  Absprache  der deutschen Kreditinstitute“ interpretieren.

Eine zweite Argumentationslinie nutzt den derzeitigen Flüchtlingsstrom.

„Sollen die anderen EU-Länder Deutschland durch eine gerechte(re) Verteilung der Flüchtlinge entgegenkommen, müsste Berlin bei der Einlagensicherung nachgeben.“

Fazit: 

Wirkliche Sicherheit für das Ersparte bieten weder die Banken, noch die Politiker in Berlin oder gar Brüssel. Krisenfesteren Schutz ermöglichen nur Sachwerte, weshalb besonders Großanleger beispielsweise Immobilien bevorzugen.

Quellen: handelsblatt.com, 17.11.2015, ERFOLG – Neues aus der Wirtschaft, 11/12-2015

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„Geld-Anlage“ bei Freunden? – Freundschaft erhalten


Eine „Geld-Anlage“ bei Freunden kommt mitunter unbeabsichtigt zustande – und kann dann Freundschaften zerstören. Doch beim Geld muss die Freundschaft nicht aufhören.
Schulden im Privatbereich sind oft ein Tabuthema – nun gibt es dafür eine Lösung.

„Geld-Anlage bei Freunden – jetzt einfacher auflösen

Geld-Anlage unter Freunden
Nach einem Restaurantbesuch wird die Rechnung von einem der Teilnehmer oftmals vorgestreckt – für das „Eintreiben“ der Beträge der anderen Teilnehmer gibt es nun eine elegante Lösung.
Foto: djd/Paypal.Me

(djd). Geld sammeln für das Hochzeitsgeschenk der Kollegin oder den Geburtstag eines Freundes, das Teilen der Restaurantrechnung vom Essen mit Freunden oder der Taxifahrt nach dem Theaterbesuch: Immer wieder werden zwischen Freunden und Familienmitgliedern Kosten gesplittet. Oft werden sie von einer Person vorgestreckt, die anderen sollen ihren Anteil später zurückzahlen. So entsteht „automatisch“ eine „Geld-Anlage“ bei Freunden.

„Die meisten vertrauen darauf, dass Freunde und Verwandte tatsächlich ihre Ausstände begleichen – genau das funktioniert aber aus den unterschiedlichsten Gründen oft nicht reibungslos“,

so Sabrina Winter, Sprecherin von PayPal Deutschland.

Wie sich zeigt, ist diese Form der „Geld-Anlage“ nicht immer gewünscht. Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bezahlsystems zeigt aktuell, dass 43 Prozent der befragten Deutschen schon die Beziehung zu einem Freund oder Familienmitglied ernsthaft gefährdet haben, weil sie ausgelegtes Geld nicht zurückgezahlt haben. Mit dem neuen Service PayPal.Me ist es nun möglich, Geld von Freunden und Familie einfach und auf persönliche Art zu erhalten.

Nicht mehr auf Schulden sitzen bleiben

Weil es den meisten Menschen unangenehm ist, Freunde und Familie nach ausstehenden „Geld-Anlagen“ zu fragen, bekommen viele ihr Geld nie zurück. Abhilfe schafft nun auf elegante Art der neue Service, mit dem das Geld einfach per Link eingefordert und zurückgezahlt werden kann. Das funktioniert schnell und einfach wie Bargeld und sicher wie Onlinebanking. Der entsprechende Link muss nur einmalig festgelegt und kann ab dann immer genutzt werden. Zudem ist man flexibel: Ob in der Bahn, im Restaurant oder zu Hause auf dem Sofa, der Link funktioniert auf allen Geräten – Smartphones und Tablets inklusive. Alle Informationen: www.paypal.me.

Und so funktioniert’s:

Der Link wird an Freunde oder Verwandte, die bei einem in der Kreide stehen, geschickt – per E-Mail, WhatsApp, SMS oder über Social Media. Der Freund oder Verwandte, der die Schulden hat, klickt den Link an und loggt sich ein. Im nächsten Schritt gibt er den Betrag ein, klickt auf „Senden“ und schon ist das Geld unterwegs, die Summe landet auf dem Konto des Empfängers.

"Geld-Anlage" einfach auflösen
Foto: djd/Paypal.Me

Schätzungen zufolge sind weltweit 51 Milliarden US-Dollar privater Schulden im Umlauf. Der Grund: Über Geld wird unter Freunden nicht gerne gesprochen. In der PayPal Money Habits Studie sagten 67 Prozent der befragten Deutschen, dass es ihnen unangenehm ist, Freunde und Familie nach ausstehenden Geldbeträgen zu fragen. Und das, obwohl es fast jedem peinlich ist, Schulden bei Freunden und Familienmitgliedern zu haben.

„Menschen sind eher bereit, über ihr Sexleben zu sprechen als über ihre Finanzen“,

so Psychologe Dr. Ryan Howell von der San Francisco State University.

Quelle: djd

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Bank – Wo ist die nächste?

Brauchen Sie noch eine Bank mit Filialen? – Oder: Geordneter Rückzug


“Weniger ist mehr“ ist offenbar das Motto in den Führungsetagen von Deutschlands Banken. Denn emsig bauen sie gleich doppelt ab: Die Zahl der Geldhäuser wird verringert – gleichzeitig dünnen sie ihr Filialnetz immer stärker aus. Erst vor wenigen Tagen berichteten die Medien beispielsweise: Die Deutsche Bank soll schrumpfen.

Insgesamt wurde die Anzahl der Bank- und Sparkassenfilialen im vergangenen Jahr um rund  900 auf 35.300 verringert. Das bedeutet, dass die Zahl der Zweigstellen seit 1995 nahezu halbiert wurde. Damals gab es in der Bundesrepublik fast 68.000 Filialen. Das größte Filialnetz leisten sich mit fast 12.400 noch immer die Sparkassen, was wohl nicht unwesentlich ihrem Versorgungsauftrag geschuldet ist. Die genossenschaftlich organisierten Kreditinstitute verfügen über knapp  11.300 Niederlassungen. Demgegenüber kamen die vier Großbanken im Vorjahr zusammen auf gut 7.400. Gleichzeitig geht die „Konsolidierung“ der Branche unaufhaltsam weiter. Gab es vor 25 Jahren noch rund 4.750 Banken, so waren es im im Jahr 2014 nur noch etwas 2.000. Besonders viele Geldhäuser verschwanden durch Fusion oder Aufgabe mit 31 Volks- und  Raiffeisenbanken im genossenschaftlichen Bereich. Bei den Sparkassen blieb es beim Verlust nur eines Instituts. Hier gibt es noch die meisten Banken und Sparkassen:

  • in Bayern 428
  • in NRW 331
  • in Hessen 325
  • in Baden-Württemberg 317 Geldinstitute.

Den Berlinern und Brandenburgern boten gerade einmal 26 Bank-Institute ihre Dienste an. Aus den Führungsetagen der Banken und Sparkassen verlautet zu diesem Schrumpfungsprozess oft: Es bestehe alles in allem für Service suchende Kunden kein  Grund zur Besorgnis. Die Bankendichte sei hierzulande noch immer vergleichsweise verbraucherfreundlich. So kommen beispielsweise in den Niederlanden rein rechnerisch doppelt so viele Bankkunden auf eine Niederlassung. Hierzulande teilen sich statistisch gesehen heute knapp 2.200 Bundesbürger eine Filiale, vor  einem Jahrzehnt waren es 1.700. Bequemer haben es in Europa lediglich Bankkunden in Frankreich, Österreich und der Schweiz.

Dort besteht ein etwas engmaschigeres Niederlassungsnetz. Als Gründe für den „geordneten Rückzug“ der Geldhäuser wird besonders gern der  demografische Wandel angeführt. Er forciere das Filialsterben insbesondere in dünn  besiedelten Regionen. Zudem mache die Digitalisierung die Zweigstelle um die Ecke verzichtbar – denn der virtuelle Bankschalter sei immer geöffnet. Ob das die älteren Bürger in den dünnbesiedelten ländlichen Regionen auch so sehen? In vielen Orten sucht man vergeblich günstige Einkaufsmöglichkeiten, Post- und Bankschalter? Na und über das digitale Netz und seine sichere Nutzbarkeit wollen wir gleich gar nicht reden. Quelle: ERFOLG – Neues aus der Wirtschaft, 09/10-2015, S. 3


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Geld anlegen – Tipps für Ihren Plan

Wenn Sie lieber nach einem Plan Ihr Geld anlegen wollen, aber noch nicht sicher sind, wie Sie das am besten erreichen, dann sind hier zwei Empfehlungen für Sie, um Ihrem Ziel näher zu kommen:

Für alle,

  • die keine Geld-Anlage-Tipps, sondern Unterstützung für ihre persönliche Finanzplanung wünschen und
  • die bereit sind, dafür etwas zu tun – nämlich selbst daran zu arbeiten:

 

Geld anlegen – persönliche Assistenz

1. Geben Sie in das Feld unter dieser Erklärung eine echte E-Mail-Adresse ein:

Sie werden dann zu einem Formular weitergeleitet, auf dem Sie ein paar neugierige Fragen über Ihr Vorhaben beantworten müssen. Warum? Ich möchte damit nur sicherstellen, dass mein Angebot für Sie passt und Ihnen nützt, bevor wir Ihre und meine Zeit damit verschwenden, alles zu erklären. Füllen Sie das Formular also bitte vollständig und ehrlich aus, wenn Sie wirklich mit mir arbeiten wollen.

2. Die Daten werden dann an mich gesendet und eines von zwei Dingen wird passieren.

  • Möglichkeit Nummer 1: Ich gehe davon aus, dass mein Projekt nicht gut zu Ihnen passt und lasse es sie wissen.
  • Möglichkeit Nummer 2: Ich gehe davon aus, dass es passen KÖNNTE und werde Ihnen einen Termin für ein kostenloses Coaching-Gespräch vereinbaren.

Sie erhalten dann einen sehr wertvollen Überblick über das System und ein kostenloses, ca. einstündiges Coaching-Gespräch. Plus: Konkrete Tipps, wie Sie Ihre Finanzplanung verbessern können. Alles kostenlos.

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Geld anlegen – Ratgeber

Rich Dad's Investmentguide: Wo und wie die Reichen wirklich investieren

“WIE KANN ICH INVESTIEREN, wenn ich gar kein Geld übrig habe? Ist investieren zu riskant? Soll ich Immobilien oder besser Aktien kaufen? Robert T. Kiyosaki hat nahezu alle Fragen schon einmal gehört, wenn es darum geht, wie Sie Ihr Geld am besten investieren sollten. In Rich Dad’s Investmentguide hat er erstmals alle Praxis-Tipps zusammengestellt.

In 18 Lektionen gibt Kiyosaki einen Einblick in das Investmentverhalten der Reichen. Er zeigt, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten, welche Kennzahlen Sie benutzen sollten und wie Sie Stück für Stück vom Arbeitnehmer zum Investor werden, der Geld für sich arbeiten lässt. Rich Dad’s Investmentguide ist nach den Bestsellern Rich Dad Poor Dad und Cashflow Quadrant der dritte Baustein auf dem Weg zur individuellen finanziellen Freiheit.“

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Bargeld bleibt

Auf einer Geheimkonferenz schmiedeten Notenbanker Pläne zur Abschaffung des Bargeldes. Dadurch soll angeblich Schwarzarbeit erschwert und Kriminalität bekämpft werden. Tatsächlich steckt mehr dahinter: Der Staat sichert sich den Zugriff auf das Geldeigentum seiner Bürger – deren Ahnungslosigkeit ihm in die Hände spielt.

Die Herren wollten eigentlich unter sich bleiben. In London hatte die Schweizerische Notenbank (SNB) unlängst Topökonomen, Notenbanker und hochrangige Bankenvertreter zu einem diskreten Treffen eingeladen, um im trauten Expertenkreise  über Wege zur Abschaffung des Bargeldes zu diskutieren. Dumm nur, dass ihr Geheimtreffen an der Themse nicht geheim geblieben ist.

Also gingen die Währungsexperten notgedrungen in die Offensive. Plötzlich warben selbst  Starökonomen wie Kenneth Rogoff in Interviews mit deutschsprachigen Zeitungen offen  für ein Ende der Bargeldära. Ohne Geldscheine, so eines der Hauptargumente, ließe sich Schwarzarbeit endlich wirkungsvoll eindämmen. Mehr noch, die Kriminalität an sich wäre schlagartig ihres wichtigsten Schmiermittels beraubt. Ein Drogendealer mit Kreditkarten-Lesegerät? Schwer vorstellbar.

Das klingt plausibel, hält aber einer kritischen Prüfung nicht stand. Stichwort Schwarzarbeit: Nach dem Staatsbankrott Argentiniens im Jahr 2001 entwickelten sich  schnell bargeldlose Geschäftsbeziehungen der besonderen Art. So mutierten Klavierstunden oder eine neue Zahnfüllung zur Ersatzwährung. Die Geschichte lehrt zudem, dass die Ganoven mit der Zeit gehen. An die Stelle des tumben Bankräubers,  dessen Beute aus einem Haufen Scheine und Münzen besteht, tritt im Zeitalter der  Digitalisierung der Cyberkriminelle. Er bedient sich online am fremden Eigentum, einfach und risikoarm.

In Wahrheit geht es den Befürwortern der Bargeldlosigkeit um etwas ganz Anderes. Der Staat strebt klammheimlich die Kontrolle über Geldvermögen und  -verkehr an. Hat er diese erst einmal erlangt, kann sich Otto Normalsparer zum Beispiel nicht mehr gegen Negativzinsen wehren. Und sein Scheinbündel unter dem Kopfkissen würde wertlos. Ein Indiz dafür, was wirklich gespielt wird, ist die erwähnte Geheimkonferenz. Deren Veranstalter SNB zählt mit minus 0,75 Prozent zu den Vorreitern beim Negativzins.
Auffällig auch die Liste der Länder, die den Bargeldeinsatz bereits beschnitten haben oder  dies planen. Dazu gehören Griechenland und Zypern, aber auch Spanien und Italien. Zypern hat 2013 den Zahlungsverkehr rigoros reglementiert, Spanien führte im Vorjahr eine Einlagensteuer ein. Am Ende könnte in Zeiten der Krise eine staatliche verordnete „Solidarabgabe“ stehen. Einen ersten Vorstoß unternahm unlängst der IWF. Er brachte  eine weltweite Vermögensabgabe von zehn Prozent zur Bewältigung der Altlasten aus der Finanzkrise ins Spiel.

Alles nur Schwarzmalerei? Leider nein, wie der wachsende Druck auf die Bundesbank zeigt. Sie hält bisher wacker am Bargeld fest. Doch die Gegner des Baren werden nichts unversucht lassen, ihr Fernziel zu erreichen. Ihnen spielt die Schimmerlosigkeit vieler Bundesbürger in die Hände. Jeder Dritte glaubt Umfragen zufolge, er brauche kein Bargeld. Das könnte sich als gefährlicher Irrtum erweisen.

Quelle: Mario Ohoven in ERFOLG – Neues aus der Wirtschaft, 07/08 – 2015

Siehe auch: NWZ, 19.08.2015

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Eurokrise – die Zeitbombe tickt

Eurokrise – die Zeitbombe tickt und jeder Tag bringt Sparern mehr Unsicherheit. Was ist zu tun, um das mühsam ersparte Geld zu retten?

Eurokrise – eine unendliche Geschichte?

Eine HoffnuEurokrise - Draghi drückt den euro weiter nach untenng auf wieder steigende Zinsen ist aktuell nicht in Sicht. Im Gegenteil, es wird immer mehr Geld von der EZB in den Markt gepumpt und damit die Eurokrise verschärft. Die gerade beschlossene „Flutung“ des Marktes mit Geld durch Ankäufe der EZB und die Gefahren für den EURO durch die Überschuldung der südlichen Euroländer sind größer denn je.

Die Anleger sind in der Zinsfalle und eine weitere Gefahr droht: Strafzinsen! Die ersten Banken haben bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, Strafzinsen zu erheben.

Niedrigzinsen bringen Belastungen für BankkundenExperten sind der Meinung, dass auch der „normale“ Sparer auf Dauer nicht verschont wird. Eine ähnliche Wirkung wie Strafzinsen hätten auch neue oder versteckte Gebühren.

„Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen drohen Bankkunden aus Sicht der Verbraucherzentralen weitere versteckte Belastungen. „Wir beobachten jetzt schon eine neue Fantasie bei Kontogebühren und Zuzahlungen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur.“ (handelsblatt.com, 31.12.2014)

Die Folge dieser Überlegungen ist, dass Verbraucher mehr denn je alternative Anlagemöglichkeiten mit besseren Konditionen für ihr Geldvermögen suchen.

Der Anlagennotstand ist also weiter das drängende Problem der Sparer. Sie sorgen sich um ihren Kapitalerhalt, denn die Banken tun es nicht (mehr).

Niedrigzinsen, Nullzinsen und aktuell sogar Strafzinsen oder auch neue Gebühren sind die Schreckgespenster der Anleger.

Kapitalanleger, die nicht nur Alternativen mit mehr Sicherheit und Rendite, sondern auch mit Steuersparpotential suchen, greifen derzeit verstärkt nach ausgewählten Denkmalschutz- oder Sanierungsimmobilien.

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Einlagensicherung – Reduzierte Sicherheit

Viele Kunden bekommen Ende 2014/Anfang 2015 Post von ihrer Hausbank. Lapidar wird über die Absenkung der Einlagensicherung zum 1. Januar 2015 informiert.

Wussten Sie, dass

  • die zyprische Regierung 2013 im Frühjahr für 2 Wochen die Banken schließen ließ?
  • besorgte Griechen im Dezember 2014 rund 2,5 Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben haben?
  • nicht einmal 2/3 der Deutschen glauben, ihre Spareinlagen wären sicher?

Un nun, zum Jahresbeginn 2015 der nächste Schock:

Einlagensicherung – Weniger Sicherheit für Ihr Geld

Es klingt harmlos: Absenkung der Einlagensicherung zum 01.01.2015! Gemeint ist der gemeinsame Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken, der von 165 privaten Instituten getragen wird. Die Sparkassen sowie die Raiffeisen- und Volksbanken verfügen über eigene Sicherungssysteme. Bislang steht die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes deutscher Banken für Einlagen bis zu einer Höhe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank gerade, gerechnet pro Kunde und Institut. Da mindestens fünf Millionen Euro Eigenkapital pro Bank vorgeschrieben sind, beläuft sich die Garantie auf 1,5 Millionen Euro je Bankkunde.

Einlagensicherung: Glauben Sie, dass die Spareinlagen in Deutschland trotz der Euro-Krise sicher sind?
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Doch die Absenkung zum Jahreswechsel auf 20 Prozent ist erst der Anfang. Zum 1. Januar 2020 geht es runter auf 15 Prozent, das (vorläufige) Ende markiert der 1. Januar 2025 mit der Lockerung auf 8,75 Prozent. Das entspräche einer Mindestgarantie von 437.000 Euro je Kunde. Dazu muss man wissen, dass es gegenwärtig in Deutschland mit rund 100 Millionen mehr Konten als Bundesbürger gibt.

Auch die gesetzliche Einlagensicherung als zweite Säule verspricht mehr, als sie im Ernstfall vermutlich halten kann. Sie deckt 100.000 Euro pro Konto ab. Schon der Begriff „gesetzlich“ täuscht. Die Banken sind von Gesetz wegen nur gehalten, genügend Kapital für den Ausfall eines Kreditinstituts vorzuhalten. Experten warnen, dass der Zusammenbruch einer Großbank das System sprengen würde.

Wieviel Geld im Einlagensicherungstopf gebunkert ist, verraten die privaten Bank nicht. Schätzungen gehen von maximal 5,5 Milliarden Euro aus. Peanuts angesichts der 975 Milliarden Euro, die auf Giro- und Tagesgeldkonten bei deutschen Banken liegen. Rechnet man andere Spareinlagen hinzu, ergibt sich nach Angaben der EZB ein Gesamtguthaben von 1,9 Billionen Euro. Das heißt im Klartext: Die Pleite einer mittelgroßen Bank würde vom Einlagensicherungsfonds wohl aufgefangen, die Folgen einer systemischen Bankenkrise nicht. Die Leistung des Sicherungsfonds ist zudem freiwillig. Sind dessen Mittel aufgebraucht, besteht für die Kunden kein Rechtsanspruch auf Entschädigung. Sie wären auf den guten Willen der Kreditinstitute angewiesen, die Geld nachschießen können, aber nicht müssen.

Wollen Sie nur einem möglichen Banken-Run entkommen, oder auch lernen, wie Sie Ihr Geld sicher anlegen?

Quelle: Erfolg – Neues aus der Wirtschaft, 12/2014

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