Inflationsrate belastet die Haushalte

Die Inflationsrate sollte in der Europäischen Union unter oder nahe bei 2 Prozent bleiben. Die Bürger verbinden mit Inflation meist höhere Preise.

Inflationsrate steigt

Während viele Bürger Dank Politik und Medien gebannt auf „Inzidenzwerte“ und AHA-Regeln achten, fällt ihnen kaum auf, wie ihr Geld immer weniger wird. Und das ist erst der Anfang.

Mit leichter zeitlicher Verzögerung ist mit den „Corona-Hilfsmaßnahmen“ die Inflationsrate gestiegen:

Inflationsrate in Deutschland bis April 2021Und die Aussichten für die nächsten Jahre bieten kaum Entwarnung.

Seit der Einführung des Eurosystems galt nach Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB):

Dem Eurosystem ist es von Anfang an gelungen, Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet auf mittlere Sicht zu gewährleisten. In den ersten zwölf Jahren des Bestehens der Gemeinschaftswährung lag die durchschnittliche jährliche Teuerungsrate im Euroraum unter, aber nahe 2 %, und die Inflationserwartungen blieben fest auf einem Niveau verankert, das mit Preisstabilität im Einklang steht.“

Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Isabel Schnabel sieht die 2-Prozent-Marke erreicht und rechnet, dass die Inflation „kurzfristig über die Marke von drei Prozent“ springen könnte:

„Und in diesem Jahr haben wir dann gesehen, dass es zu einem kräftigen Anstieg der Inflation gekommen ist. Und das geht sogar noch weiter. In Deutschland rechnen wir damit, dass es durchaus zu einer Inflation kommen kann, die größer ist als drei Prozent.“

Wie Ihr Geldvermögen entwertet wird

Drei Prozent Inflationsrate bedeutet für ein angespartes Kapital in Höhe von 500.000 Euro einen Kaufkraftverlust von 15.000 Euro binnen eines Jahres. Wenn diese jährliche Inflationsrate bis zum Jahr 2030 anhielte, blieben vom angesparten Kapital von 500.000 Euro nur noch 383.208 Euro Kaufkraft.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die durchschnittliche „Inflationsrate“ in der Regel nach einem „Warenkorb“ bemessen wird. Für einzelne Waren und Dienstleistungen gelten natürlich sehr unterschiedliche Preissteigerungen. So stiegen:

  • der Erzeugerpreis für Draht aus Kupfer binnen Jahresfrist um 18,6 Prozent;
  • die Preise von Baustahl allein zwischen Dezember 2020 und März 2021 um 18,5 Prozent;
  • die Bitumenpreise im gleichen Zeitraum um 20,6 Prozent.

Gerade im Baubereich drohen enorme Kostensteigerungen. Schon aktuell rollt eine beispiellose Preislawine bei Rohstoffen und Materialien für den Ausbau auf die deutschen Bauherren und Sanierer zu.

Auch in anderen Ländern steigt die Inflationsrate dramatisch. In den USA stiegen die Verbraucherpreise im April um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit 13 Jahren. Die Preise für Lebensmittel kletterten um 3,5 Prozent, für Fleisch und Eier gar um fünf Prozent nach oben. Die Immobilienpreise stiegen in den USA insgesamt um elf Prozent.

Wenn zu dem Kaufkraftverlust für die Konsumenten dann noch Null- oder gar Negativzinsen für die Sparer hinzukommen, ist der hart erarbeitete Wohlstand gefährdet.

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Wer eigene Ersparnisse erhalten und sichern will, sollte die Inflationsverluste kalkulieren und sein Portfolio neu strukturieren. Denn noch immer nutzen die meisten Bürger Geldanlagen, die besonders von einer Inflation betroffen sind:

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