Finanzkrise 2019 – Stellenabbau bei Banken

Finanzkrise 2019 – die Bundesbank weist Rezessionssorgen zurück. Dabei bauen gerade die Banken massiv Stellen ab. Und die Mitarbeiter?

Finanzkrise 2019 – Geldentwertung nimmt zu

Finanzkrise 2019Gelingt es der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Jahr eine Finanzkrise 2019 zu verhindern? Schließlich sollte und wollte sie die Geldwertstabilität in Europa garantieren. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Seit Jahren verfolgt die EZB eine Niedrig-Zinspolitik, die sogar noch in eine Negativ-Zinspolitik gedrückt wurde. Die Geschäftsbanken versuchen dem gegenzusteuern, indem sie zunehmend den Sparern in die Taschen greifen. Zur „normalen“ Inflation belasten Gebühren und Strafzinsen der Hausbank die Bürger.

Für 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto berechnen beispielsweise die Sparda-Bank Berlin, die Raiffeisenbank Gmund und andere derzeit minus 0,4 Prozent Zinsen. Damit verlieren Sparer in zehn Jahren schon nominal knapp 4000 Euro.

Vor 10 Jahren konten Sie auf Guthaben noch Zinsen um 4,5 Prozent bekommen. Das bedeutete bei einer Spareinlage von 100.000 Euro für Sparer nach zehn Jahren rund 55.000 Euro zusätzlich auf dem Konto.

Die Strafzinspolitik wirkt für Sparer wie eine Quellensteuer, weil sie an der Quelle (direkt beim Finanzinstitut), erhoben wird.

Diese Politiker werden daran nichts ändern

Nun wollen sich Finanzminister Olaf Scholz und auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als „Sparerschützer“ profilieren. Sie drohen den Banken mit Verboten, die Geldaufbewahrungsgebühr der EZB an die Kunden weiterzugeben. Angenommen, das würde funktionieren, dann würden sie nach einer Untersuchung der Finanzaufsicht Bafin jede zehnte Bank in Deutschland in Schwierigkeiten bringen.

  • Etwa die Hälfte der Banken haben kühn bei ihren Ertragsprognosen für die kommenden fünf Jahre auf eine Zinswende gesetzt.
  • Mit dieser rosaroten Brille rechnen sie mit einer Steigerung ihrer Überschüsse um durchschnittlich 23 Prozent.
  • Bleibt die EZB bei ihrer Nullzinspolitik, so verschärft sich die Lage für die Banken. 42 Prozent von ihnen sind bereit, die Privatkunden stärker zu belasten, 33 Prozent würden auch die Geschäftskunden zur Kasse bitten.

Das sind Ergebnisse einer Befragung im Rahmen des Bankenstresstests.

Scholz und Söder prügeln den Sack, aber meinen den Esel. Und das ist die EZB mit Christine Lagarde, die beispielsweise gerade mit Unterstützung ihrer Steigbügelhalterin Angela Merkel an dieser Politik festhalten will.

Flucht der Banken in Stellenabbau

Wie wollen die Bankenvorstände und Aufsichtsräte dem Stress entkommen? – Ganz einfach: erst einmal Bauern opfern. Weiter Personalabbau ist angesagt:

Die Anzahl der angekündigten Entlassungen in den Banken steigt seit Jahresbeginn weltweit auf rund 58.200 Stellen. Rund 90 Prozent davon entfallen auf Europa, 4,8 % auf Noramerika, 4,3 % auf den Mittleren und Nahen Osten und knapp 1 % auf Asien.

Schon seit den frühen 90er-Jahren sinkt in Deutschland auch die Anzahl der Kreditinstitute. Von fast 4500 Instituten im Jahr 1991 sank sie auf heute etwa 1800, so Daten der Bundesbank.

Fazit: Im letzten Jahrzehnt konnten vor allem sogenannte „systemrelevante“ Banken auf Rettung vor dem Konkurs durch den Staat und die EZB-Geldpolitik rechnen. Doch wie lange geht das Konzept noch auf und was wird dann mit Ihrem Geld?

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