9/11 und geheime Finanztransaktionen

9/11 bedeutet für die meisten Menschen: zwei von islamischen Terroristen gesteuerte Flugzeuge zerstören das World Trade Center, fast 3.000 Tote, „Krieg gegen den Terror“.

9/11 zwanzig Jahre danach

9/11Noch immer wird weltweit an das Ereignis vor 20 Jahren erinnert und erinnern wir uns der Bilder des Tages. Brennende Türme, verzweifelte hilfesuchende Menschen.

Das Offensichtliche ist bekannt – was im Hintergrund ablief dagegen kaum.

Politiker und Qualitätsmedien wie die Tagesschau versäumen nicht, die immer gleichen Geschichten zu erzählen und „tief berührt“ den unschuldigen Opfern zu gedenken:

„Am 11. September 2001 steuerten islamistische Terroristen drei gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Ein weiteres entführtes Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab.“

Doch dem wahren Leid der Opfer und ihrer Angehörigen würde besser Gerechtigkeit widerfahren, wenn endlich die damaligen Ereignisse in ihrer ganzen Komplexität und mit ihren Hintergründen aufgeklärt würden. Nur auf massiven Protest von 1.800 Angehörigen der Opfer in den USA hat Präsident Biden 20 Jahre nach 9/11 die Freigabe einiger Dokumente innerhalb eines halben Jahres angeordnet.

Ob diese Dokumente mehr Klarheit bringen, wo doch seit zwei Jahrzehnten alle Informationen unterdrückt werden, die dem offiziellen „Untersuchungsbericht“ widersprechen?

Auch für alle, die heute ihr schwer verdientes Geld zusammenhalten wollen, verbergen geheime Dokumente von damals wohl mehr, als wir zu uns vorstellen können.

Schweizer Misstrauen

Wer erinnert sich schon, dass am 22.7.2011 der „Tages-Anzeiger“ vom Misstrauen Schweizer Politiker über die offizielle Version zu 9/11 berichtete?

Erhärteter Verdacht auf Insiderhandel vor 9/11

Wer weiß schon, dass das US-„Journal of Empirical Finance“ im Jahr 2015 eine Studie mit dem Titel „Detecting abnormal trading activities in option markets“ veröffentlichte. Darin analysierten Marc Chesney, Finanzprofessor der Universität Zürich, Loriano Mancini, Assistenzprofessor vom „Swiss Finance Institute“ der ETH Lausanne sowie der UBS-Analyst Remo Crameri Auffälligkeiten mit Put-Options im zeitlichen Umfeld von 9/11.

„Das Ausüben der Put-Optionen wenige Tage oder Wochen nach 9/11 brachte den vermuteten Insidern Gewinne von insgesamt rund 30 Millionen Dollar.“

 Der Fall Edmonds

Oder wer kennt hierzulande schon Sibel Edmonds? Dabei gibt es auch im Internet eine Reihe von Informationen zu dem „Fall Endmonds“. Als Mitarbeiterin des FBI übersetzte Edmonds ab September 2001 Überwachungstonbänder, die mit den Terroranschlägen am 11. September zusammenhängen sollten.

Daniel Ellsberg, der 1971 die „Pentagon-Papiere“ veröffentlichte, hält die Geschichte um Edmonds für weitaus explosiver als die „Pentagon-Papiere“.

Nach Edmonds Worten lagen dem FBI detaillierte Informationen über geplante terroristische Anschläge mit Flugzeugen vor. Außerdem legte Edmonds dem Kongress gestützt auf ihre Übersetzungen dar, dass al-Qaida zu 95 Prozent durch Erlöse aus dem Drogenhandel finanziert wurde, was die US-amerikanische Regierung wissentlich ignorierte.

Siehe auch: „Der Fall Sibel Edmonds“ von Lars Schall; oder: „Special Report- State Secrets: Sibel Edmonds Uncovers ‘The Untouchables’

Die Kriege der USA und der Allianz westlicher Länder in Afghanistan und dessen Nachbarstaaten kosteten nach Analysen des Watson Institute for International and Public Affairs an der Brown University mindestens 897.000 bis 929.000 Menschen direkt das Leben.

Wenn allein die Steuerzahler der USA dafür über zwei Billionen Dollar zahlten, dann sollte auch nicht unberücksichtigt bleiben, dass dieser Krieg auch mit deutschen Steuergeldern, mit unseren Steuerzahlungen finanziert wurde. Wieviel Steuergeld, das weiß so richtig weder die Bundesregierung, noch der Bundesrechnungshof oder der Bundestag, der die Mittel dafür freigab. Es sollen so zwischen 12,5 oder 47 Milliarden Euro gewesen sein?

Doch das Geld ist nicht weg – es haben nur andere.

PROMIS und 9/11

Insbesondere mit den finanziellen Hintergründen hat sich der investigative deutsche Journalist Lars Schall intensiv seit 2 Jahrzehnten befasst.

In einem Blogbeitrag schrieb Lars Schall am 24.02.2014:

„Zu den Dingen, von denen man im Zusammenhang mit dem 11. September höchstwahrscheinlich noch nie so recht etwas vernommen hat, zählt das „Prosecutor’s Management Information System“, abgekürzt PROMIS. Hierbei handelt es sich um ein Softwareprogramm, das mit gar zu „magischen“ Fähigkeiten versehen zu sein scheint…

Wir haben es also mit einer Software zu tun, die

a) Computer- und Kommunikationssysteme infiltrieren kann, ohne bemerkt zu werden,

b) Daten zu manipulieren versteht,

und die

c) den weltweiten Börsenhandel in Echtzeit zu verfolgen in der Lage ist.

Punkt c) ist unter anderem relevant für all jene Dinge, die in den Bereich der niemals gänzlich aufgeklärten beziehungsweise zurückverfolgten Put-Optionen fällt, die unmittelbar vor dem 11. September getätigt wurden, und von denen der ehemalige Bundesbankchef Ernst Weltke sagte, dass sie ‚ohne ein bestimmtes Wissen nicht hätten geplant und ausgeführt werden können.'“

Detailliert und mit Quellen belegt analysierte Lars Schall diese Finanztransaktionen in einem Artikel für die Asia Times Online (aktuell noch verfügbar u.a. hier).

Das derart insbesondere an den Finanzmärkten manipuliert wird ist nicht neu. Doch mit dem Internet eröffnen sich sich ganz andere Spielräume – für Spekulanten wie für Regierungen.

Der investigative Journalist Egmont R. Koch produzierte im Jahre 1996 (da steckte das Internet verglichen mit heute noch in den Kinderschuhen!) für das ZDF eine Dokumentation über die „Mutter aller Computerspionage“: das Software-Programm PROMIS:

Wer jetzt noch glaubt, dass auf das Geld unter dem Kopfkissen oder gar auf dem Bankkonto nur die Eigentümer sicher zugreifen können, braucht sich keine Sorgen zu machen. Wer denkt, das alles gibt es heute nicht mehr, sollte sich einmal ansehen, wie heutzutage BlackRock agiert und was die EU-Kommission legal mit einem „Vermögensregister“ erreichen will.

Alle anderen werden möglicherweise nach Alternativen suchen.

Crash - Chaos - Chance


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